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Knttalek v. Ehrengreif. Erbl. - österr. Adelsstand. Diplom von1803 für Johann Ferdinand Kuttalek, k. k. Rittm. im Cuirassier-Re-gim. Herz. Albert v. Teschen. Der Stamm wurde fortgesetzt. In neuerZeit war Carl Kuttalek v. Ehrengreif Platz - Hauptmann 1. Cl. zu Pe-ter.wardein u. Carl (II.) K. v. E. k. k. Lieutenant.
Megerl'e v. Mühlfeld, S. 215. — Milit.-Schem. d. Oesterr. Kaiserth.
Kutzleben (in Silber eine schrägrechtsgelegte, schwarze Säule).Altes, thüringisches Adelsgeschlecht, welches früher auch Kuxleben,Kützlehen u.'Katzleihen geschrieben wurde u. als dessen Stammhausder gleichnamige Sitz unweit Tennstedt im jetzigen Kreise Langensalzader Provinz Sachsen angenommen wird. — Die Familie erwarb mehrereGüter in Thüringen u. im Schwarzburgischen u. sass 1583 zu Grünin-gen unweit Wcissensee u. 1690 zu Nieder-Topfstedt u. Ottenhausen,ebenfalls hei "Weissensee, so wie zu Freyen-Bessingen bei Langensalza.Letzteres Gut stand der Familie noch 1733 zu. — Hans v. Kuxlebenwar, nach Müller, Annal. Sax., 1465 kursäclis.- Geh. -Rath; Michaelv. K. kommt 1531 als Amtshauptmann zu Sangerhausen u. Casparv. K, auf Grüningen 1585 als kursächs, Rath vor u. Georg Friedrichv. K. auf Freyen-Bessing wurde noch 1733 als k. schwed. und hessen-casselsch. General u. Commandant zu Rheinfels genannt. Nach dieserZeit ist der Stamm erloschen.
Knaufh, S. 525 11. 26. — Sagittarius , Histor. Goth. S. 135. — Tenzel. Suppl. II. S. 132.— Gauhe, 1. S. 1134. — Galetti , Gesch. u. Besclir. des H. Gotha. HI. S. 113. — v. Hellbach,I. S. 716. — Freiherr v. Ledebur, I. S. 493. — Siebmacher , I. 148: v. Kiitzleben , Thürin-gisch. — VV.-B. d. Sachs. St. XI. 15.
Kutzschenbach, Kutschenbach (Schild quer getheilt: oben vonBlau u. Gold der Länge nach getheilt mit einem Sparren von gewech-selten Farben u. unten in Roth auf grünem Boden ein gehender Wolf).Ein jetzt zu dem Adel in den reussischen Landen zählendes Geschlecht,welches in der Lausitz zu Gross-Breesen bei Guben u, zu. Nös bei Ro-thenburg, so wie in Pommern zu Schlenzig im Kr. Scliievelbein begü-tert wurde. — Der fürstl. reuss-greitzsche Geh. Regier.- u. Consistorial-Rath v. Kutzschenbach zu Reudnitz hei Greitz wurde in neuer ZeitDechant des Collegiatsstifts zu Zeitz; den .Minorennen v. K. gehörtenoch 1855 das Gut Gr. Breesen; F. v. K. war 1857 Herr zu Schlenzig;in demselben Jahre stand Robert v. K. als erster Rittmeister im k. k.7. Dragoner-Regimente u. Bernhard v. K. ist jetzt Hauptmann u. Com-pagnie-Chef im Bataillon Reuss zu Gera. — Das vom Freih. v. Lede-bur, neben dem oben erwähnten Wappen, nach einer Beschreibung an-geführte: Schild quergetheilt: oben ein wachsender, einen Spiess hal-tender Mann u. unten geschacht, welches als vielleicht auf das Ge-schlecht in der Lausitz beziehend angeführt wurde, ist der Redactionganz unbekannt. Dieselbe kennt nach vielen Siegeln nur das oben be-schriebene Wappen, welches auch die in der Lausitz begüterten Fa-milienglieder führten.
Handschriftl. Notiz. — Freiherr v. Ledebur , I. S. 493 u. III. S. 298.
Kuyk, Kuyk-Studzienski, Kwick, Kuck. Ein im Bütowschen inPommern bereits 1671 angesessenes Adelsgeschlecht, welches zu Stüd-nitz 1724 u. noch 1803 sass. — Zu diesem Stamme gehört wohl Her-