vorgekommenes Adelsgeschlecht. Dasselbe sass im Bremenschen 1386zu Bederkese u. Ringstedt u. 1544 u. noch 1620 u. später zu "Wellings-büttel. — Der Stamm ist mitNicolaus Josua v.Kuhlen bald nach 1689erloschen.
Mushard, S. 340. — Nachricht von der Familie Klencke zu Wellingsbüttel , S. 7. —Freiherr v. Ledebur , I. S. 489. — v. Meding , I. S. 307 u. 308. - Suppl. zu Siebm. W. B.
Kulhänek,jGrafen. Erbländ. - österr. Grafenstand. Diplom von1772 für Johann Franz Kulhänek Freih. v. Klaudenstein u. Podpusch,k. k. Hauptmann.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 20.
Knliscli. Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 27. Aug.1788 für Carl Joseph Kulisch, k. preuss. Major im Husaren-RegimentePrinz Eugen von Württemberg. Ein Sohn desselben, Lieutenant undAdjutant in dem genannten Regimente, starb 1807 und ein Anderer,welcher 1806 Rittmeister im k. pr. Husaren-Regimente v. Pietz war,1811. — Glieder der Familie lebten noch 1857 zu Carlsruh in Ober-Schlesien.
v. Hellbach, I. S. 713. — N. Pr. A.-L. III. S. 3 u. S. 186. — Freiherr v. Ledebur, I.S. 490. — W.-B. d. Preuss. Monarch. III. 76.
Kulmer v. Rosenpichl und Hohenstein, Freiherren und Grafen
(Stammwappen: Schild von Gold, Schwarz u. R,oth schrägrechts getheilt,ohne Bild). Erbländ.-österr. Freiherrn-. und Grafenstand. Freiherrn-Diplom vom 20. März 1654 für Johann Balthasar Kulmer zum Rosen-pichl u. Hohenstein und für die Brüder und Vettern desselben, Georg,Bernhard, Helfried und Ehrenreich K., mit dem Titel: zum Rosenpichlu. Hohenstein, Herren zu Schmelzhofen u. Grafendiplom von 1860 fürFriedrich Freih. Kulmer zum Rosenpichl u. Höhenstein, k. k. Kämm. u.Obersten in d A. — Altes, ursprünglich steiermärkisches Adelsge-schlecht, dessen Stammburg Kulm auf dem noch jetzt so genanntenBerge bei Stubenberg lag. — Otto Kulmer kommt urkundlich 1171 voru. schon zur Zeit des K. Albrecht I. (zu Ende des 13. Jahrh.) warendie Kulmer Landleute in Kärnten u. Georg Kulmer Truchsess des ge-nannten Kaisers. — Die fortlaufende Stammreine beginnt mit FriedrichK. u. seiner Hausfrau, Anna v. Falbenhaupt, von welchem in der sie-benten Generation Hermann K. zum Rosenpichl stammte. Derselbe,dessen Bruder, Geoi'g, durch Vermählung mit Agnes v. Obritschau, derLetzten ihres alten Geschlechts, deren Güter u. Wappen geerbt hatte,erhielt vom K. Ferdinand I. 1538 die Erlaubniss, das Schloss Hohen-stein in Kärnten zu bauen u. zu des Landes Schutz u. Trotz zu befesti-gen, auch den Titel von demselben zu führen, welche Erlaubniss Erz-herzog Carl zu Oesterreich Hermanns Vetter, Johann Balthasar K. u.dessen Erben 1589 von Neuem bestätigte. Johann Balthasar, Sohn desGeorg IL, erlangte, wie angegeben, den Freiherrnstand u. von seinenSöhnen aus der Ehe mit Margaretha v. Mosheim stifteten Johann An-dreas, Ferdinand Andreas u. Christoph Andreas drei Linien, die kärnt-ner, croatische u. steiermärlüsche Linie, von welchen erstere erloschenist, die letzteren aber dauernd fortgeblüht haben. — Die croatischeLinie umfasst die Nachkommen des Freiherrn Ferdinand Andreas, gest.