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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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Oberst in Ungarn u. später h. pomm. Hofmarschall u. Christian v. K.auf Quitzin, Prälaten zu Camin, h. pomm. Geh.-Rath u. Amtliauptmannzu Grimmen, welcher mit mehreren Gesandtschaften betraut wurde.Aus der Ehe desselben mit Margaretha v. Jasmund entspross Erasmus II.auf Gahlenbeck. Müggenwald, Quetzin etc., Prälat zu Camin, h. pomm.Geh.-Rath u. Kanzler, von welchem aus der Ehe mit Anna v. BlücherChristianll. v. K., Burg- u. Schlossgesessener zu Turow, stammte, welcher,weil ihn 1637 die Schweden ausgeplündert hatten, der kais. Armee die"Wege in Pommern zeigte und später h. holsteinscher Geh.-Rath war.Caspar Ernst v. K. war 1676 kurbrandenb. Oberst der Cavall. u. Gene-ral-Adjutant u. erhielt von dem Kurfürsten Friedrich Wilhelm zu Bran-denburg das Gut Schöningen zu Lehn u. Johannes v. K. trat 1678 alsRath in kurbrandenb. Dienste. Graf Erasmus Ernst, s. oben, ver-mählte sich 1723 mit der Wittwe des k. schwed. General-Feldmar-schalls etc. Grafen v. Rheinschild, einer geborenen v. Funcken, und er-hielt, wie angegeben, auch den schwedischen Grafenstand. Die, wieerwähnt, im Kgr. Preussen anerkannte gräfliche Linie blühte fort undeiner der Letzten derselben war Graf Johann Friedrich Sohn des k.preuss. Hauptmanns Berndt Christoph v. K. auf Klein-Küssow k. pr.Regier.-Rath u. Ritter des Johanniter-Ordens , welcher sich 1776 mitseinen Lehnvettern aus den Häusern Klücken u. Megow dahin verglich,dass seine einzige Tochter, Grf. Friederike Gottliehe, verm. mit demk. pr. Obersten Otto Bogislav v. Zastrow, nach dem 1777 erfolgtenTode des Vaters, die gesammten Leknstücke desselben erhielt. EinEnkel der Letzteren, v. Zastrow, Herr auf Rossow u. Sassenberg imKr. Saatzig, nahm später den Namen: v. Zastrow u. Küssow an. DerMannsstamm der gräflichen Linien ist 17. Jan. 1824 mit Ludwig JuliusErasmus Grafen v. K. erloschen aus dem weiblichen Stamme warnoch 1857 eine Grf. v. K. Besitzerin von Quitzin im Kr. Grimmen undin demselben Kreise besassen Gräfinnen v. K. die alten Güter der Fa-milie : Duvier, Miiggenwalde u. Lehmhagen.

Micrael , Lib. 6. Gauhe I. S. 1128 u. 29. Dienemann , S. 257. 298. 337 u. 372.Brüggemann, I. Hptst. 2. N. Pr. A.-L. III. S. 18486. Freih. v. Ledebur, I. S. 493 u.III. ö. 297. Siebmacher. III. 163 u. V. Zus. 15. W.-B. d. preuss. Monarch. I. 64: Gr.v. K. Pommernsch. VV.-B. II. Tab. 62: v. K. u. 63: Gr. v. K.

Küster (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Silber auf grü-nem Boden ein schwarz gekleideter Küster, in der Rechten den Kirchen-schlüssel u. in der Linken ein Gesangbuch haltend u. links in Blau daseiserne Kreuz). Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 26. Jan.1815 für Johann Emanuel Küster, k. pr, Geh. Staats-Rath, a. o. Ge-sandten u. bevollm. Minister am grossh. badischen Hofe u. vom 21. Juni1822 für den Neffen desselben, Wilhelm Küster, k. preuss. Premier-lieutenant, aggregirt dem Kaiser Alexander Grenadier-Regimente.Der Empfänger des ersten Diploms, geb. 1764 aus einer Familie, welcheangeblich von Lorenz Koster (nach den bekannten, hinlänglich wider-legten Behauptungen der Holländer Erfinder der Buchdruckerkunst)abstammt, war der Sohn des Superintendenten Gottfried Küster zu Ha-velberg. Derselbe, gest. 1833 als w. Geh.-Rath u. Gesandter am-nigl. bayer. Hofe zu München, hinterliess aus seiner Ehe mit Maria