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Kündorf, Külindorf. Fränkisches, erloschenes Adelsgeschleckt,welches dem Rittercanton Altmühl einverleibt war.
Biedermann, Canton Altmühl, Tab. 217.
Kündsperg, Ritter und Edle. Reichsritterstand. Bestätigungs-diplom des der Familie zustehenden Reichsritterstandes von 1708 fürJohann Philipp v. Kündsperg, mit dem Prädicate: Edler v.
Megerle o. Mühlfeld , Erg.-Bd. 8. 1(56.
Küner v. Kiinersberg, Künner v. Künnersberg, auch Ritter.
Reichsadels- u. Ritterstand. Adelsdiplom, nach v. Lang Adelsbestä-tigungsdiplom von 1739 für Jacob Küner, Banquier in Memmingen,mit dem Prädicate: v. Kiinersberg und Ritterdiplom vom 8. Oct. 1749(1747) für denselben. Derselbe stammte aus einem alten Patricierge-schlechte der früher freien Reichsstadt Memniingen, welches 1542 einenkaiserl. Wappenbrief erhalten hatte. — Melchior Sigmund Ritter Künnerv. Kiinersberg, geb. 1755 — Enkel des Jacob Ritter K. v. K. — quiesc.Senator in Memmingen, wurde, nach Anlegung der Adelsmatrikel desKgr. Bayern, mit dem Sohne seines verstorbenen Bruders: Jacob RitterK. v. Iv., geb. 1782, in dieselbe eingetragen.
v. Lang, 8. 419 und 20, — Megerle v. Mühlfeld, 8. 125 u. Erg.-Bd. 8, 350. — W.-B. d.Kgr. Bayern, VI. 73. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 107 u. 8. 91. — Kneschke. III. S.|280.
Kiinigl, Kinigl, Freiherren und Grafen. Reichsfreiherrn-undGrafenstand. Freiherrndiplom vom 25. Aug. 1563 für Bernhard II.v. Künigl und Grafendiplom vom 4. Mai 1662 für Vitus I. Freili. v. K.,Oberst-Erb-Truclisess in Tirol. — Altes, ursprünglich tiroler Ritterge-schlecht, welches zuerst den Namen Castelruth führte, dann aber sichChunig und Künig, später Königl u. endlich Kiinigl schrieb. — Rudolphv. Castelruth tritt urkundlich schon 1018 auf, doch werden gewöhnlichals älteste Besitzungen der Familie nur Ehrenburg und Kiens im un-teren Pusterthal, so wie Schöneck (Schönegg) genannt und man nimmtdann an, dass von dem zuerst aufzufindenden Rudolph Ritter v. Ehren-burg, geb. 1145 und gest. 1224, die v. Ehrenburg und die v. Küniglabstammten, welche Letztere erst das Prädicat: v. Kiens und dann:v. Ehrenburg führten. Rudolphs Sohn, Dietlein Chunig v. Ehrenburg,legte sich zuerst den Namen: Chunig bei, welchen die Nachkommenbeibehielten, bis Stephan Chunig, gest. 1411, sicli zuerst Künigl schrieb.Der Urenkel des Letzteren, Caspar II., geb. 1541, fürstbisch, trient.Obersthofmeister und später kais. Rath, Statthalter des FürstenthumsBrixen , Vicestatthalter in Insbruck etc. wurde, naoli Ableben des Au-gustin v. Weinegg — eines Sohnes der Agnes v. Künigl, Tochter desGeorg I. K. — des Letzten seines Stammes, 1536 von dem römischenKönige Ferdinand I. mit der ihm als Lehen heimgefallenen Veste Warthbelehnt und demselben auch, nach dem Wunsche seines Oheims erlaubt,dessen gevierten Schild mit seinem angestammten Wappen, welches alsMittelschild bleiben solle, wie folgt, zu führen: Schild ge viert mit Mittel-schilde, von Silber und Roth sckräglinks getheilt und mit einer aus derrothen Hälfte schrägrechts hervorgehenden, rothen Spitze: Stamm-wappen, 1 u. 4 von Roth und Silber geviert, mit einem Querbalken vongewechselten Farben, und 2 u. 3 in Roth ein silberner, mit schwarzenMauerstrichen versehener, oben viermal gezinnter Querbalken: erlo-