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welchen der kurcölnische Hofcammerrath v. Kttgelchen wieder aufnahm.Von demselben stammten die als Maler berühmt gewordenen, 6. Jan.1772 zu Bacharach am Rheine geborenen Zwillingsbrüder Gerhard u.Carl v. Kügelgen. Der Tod des Ersteren erfolgte durch Mördershand1820 in der Nähe von Dresden und Letzterer starb 1832 zu Reval.Beide, deren nachgewiesener alter Adel zuerst durch ein k. k. und spä-ter durch ein kaiserlich russisches Diplom erneuert worden war, hattensich mit zwei Schwestern v. Manteufel aus Liefland vermählt. — EinSec.-Lieut. v. Kügelgen stand 1854 im k. pr. 38. Infant.-Regim.
Ludwig Wieland, Auswahl denkw. Briefe. Wien, 1815* S. 173. — N. Preuss. A.-L. III.
S. 183 Ii, 84. — Frei'/i. v. Ledebur , T. S. 48.8.
Kühlen, Kühl, Kliulen. Ein früher zu dem pommersclien Adelzählendes Geschlecht, welches schon 1529 u. noch nach 1724 das GutGottberg unweit Pyritz hesass und auch schon 1554 im Ruppin'schenGühlitz und Walslehen inne hatte. — Gabriel v. Kühlen, k. preuss. Ge-neralmajor d. Artillerie, blieb 1715 vor Stralsund. — Das LehngutGottberg soll 1732 durch den Tod des Letzten des Stammes erledigtworden sein, doch stand noch 1757 im k. pr. Inf.-Regim. v. Salmutlials Premierlieut. Friedrich Gabriel v. Kühlen. — Da das Wappen derFamilie nicht bekannt ist, so muss dahin gestellt bleiben, oh dieselbezu dem Stamme v. Giihlen, Gülen, welcher, in Silber ein rothes Einhornführend, im Ruppin'schen begütert war, s. Bd. IY. S. 91, gehörte.
Freiherr v. Ledebur , I. S. 489.
Kühlewein. Ein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. nach Sieb-macher's Wappenbuche zu dem Meissenschen Adel gezähltes Geschlecht,welches noch im 18. Jahrh. in Kursachsen blühte, doch von Knauth,Gauhe u. A. nicht erwähnt ist. — Friedrich August v. Kühlewein, Herrauf Skassa, Raschwitz etc., kursächs. Amtshauptmann, starb 1752 undseine Gemahlin, Auguste Charlotte v. Seydewit.z, Frau auf Raschwitzund Auerhachshof zu Leipzig, vermählte sich 1754 in zweiter Ehe mitHeinrich Gottlieh v. Lindenau, (dem späteren Grafen v. L.) auf Machernund starb 1764. Der gleichnamige Sohn des Ersteren aus erster Ehe,Friedrich August v. Kühlewein, kursächs. Geh. Kriegsrath und Herr aufSkassa und Raschwitz vermählte sich 1760 mit Gertraud Friederike v.Hohenthal. — In neuer Zeit ist die Familie von v. Hefner unter demmeklenburg. Adel mit dem aus Siehmacher's W. B. V. 141 entlehntenWappen aufgeführt worden, doch gehört in diese Familie das unten an-gegebene Wappen.
v. Uechtritz , dipl. Nachr. III. S. 151. — Freih. v. Ledebur, I. S. I. S. 489. — Masch,Meklenb. Adel von 0. T. v. Uefner, Schwerin, 1858. S. 17. — Siebmacher, V. 110 (auch VI.91: v. K., Meissnisch).
Kühn. (Schild geviert: 1 u. 4 in Gold ein rechtsgekehrter, schwar-zer Löwe und 2 u. 3 in Silber auf grünem Dreihügel ein grüner Tan-nenbaum). Reichsadelsstand. Diplom von 1687 für Georg Kühn, kur-brand. Geh.-Rath, wegen seiner und seiner Vorfahren Verdienste. Der-selbe, ohne männliche Erben, hinterliess nur eine Tochter, Charlotte,welche sich mit dem k. schwed. u. hess.-casselsch. Kammerjunker CarlTreusch v. Bulltar vermählte. Es wurde daher der Solm seines BrudersJohann Andreas: Johann Wilhelm Kühn, Herr auf Schönstedt, Grü-