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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
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feld u. Leviberstorf, kais. Mundschenk und für den Vetter desselben,Johann Jacob v. K., k. k. Geh.-Rath und Obersthofmarschall des Erzh.Ferdinand in Steiermark, Hofkammerpräsidenten zu Griitz etc., so wiefür das ganze Geschlecht; Erneuerungsdiplom des Freiherrnstandes vom1. Aug. 1613 und Grafendiplom vom 4. Febr. 1669 für MaximilianGandolph Freih. v. Küenburg, Fürst Erzbischof zu Salzburg etc. undfür die Vettern desselben, so wie für das ganze Geschlecht. Altes,ursprünglich kärntner, früher Kliüenburg, Kühnburg etc. geschriebenesAdelsgeschlecht, welches sich schon vor mehreren Jahrhunderten inOesterreich, Steiermark, Görz. Salzburg u. Böhmen ausbreitete u. 1600in Niederösterreich den Ilerrenstand erlangte. Berc de Kliüenburgtritt urkundlich 1142, Adolph v. Khüenburch 1170 und Conradus etRudolphus de Chüenburg 1189 auf. Friedrich v. Kliüenburg, mit wel-chem Bucelini die Stammreihe beginnt, lobte noch 1412 und hatte ausder Ehe mit Magdalena v. Steyerberg vier Söhne: Georg, Jacob, Casparu. Balthasar. Später bat der Letzte v. Steyerberg, Abt zu Victring inKärnten, den K. Friedrich III., seinen nächsten Anverwandten, den v.Küenburg, das Steyerbergsche Wappen zu dem ihrigen zu verleihen,welche Verleihung auch 1468 erfolgte. Von Friedrich's jüngstemSohne, Balthasar, entsprossten durch Gandolph I. und Gandolph II. imdritten Gliede Gandolph III. und Christoph, von welchen Ersterer eineLinie in Niederösterreich, Letzterer aber eine Linie in Kärnten, die sichspäter in Salzburg niederliess, gründete. Die Nachkommenschaft desGandolph III. erlosch im dritten Gliede mit dem Freiherrn JohannGeorg, s. oben und Christoph's Nachkommenschaft, aus welcher die bei-den Fürsterzbischöfe zu Salzburg: Michael und Georg Freih. v. K., her-vorgingen, starb in der ersten Hälfte des 17. Jahrb. aus. Aus eineranderen Linie des Stammes lebte Caspar's I. v. K. jüngerer Sohn: Maxi-milian, 1578 als Generallandes - Einnehmer in Steiermark. Der Sohndes Letzteren, Reinprecht Moritz, Regierungsrath und später Landes-Vicedom in Steiermark, gehörte zu den 1600 in den Freiherrnstand ver-setzten Familiengliedern und war der Vater des Grafen Maximilian Gan-dolph, s. oben, gest. 1687, welcher 1686 zum Cardinal-Priester ernanntwurde. Die weitere Nachkommenschaft des Reinprecht Moritz und seinesBruders, Johann Christoph, erlosch zu Ende des 17. und im Anfange des18. Jahrhunderts. Die jetzt noch blühenden zwei Linien des gräflichenHauses stammen in gerader Linie von Christophs I.Sohne: Balthasar II.,ab. Von Letzterem entspross aus erster Ehe mit Catharina v. Lindt:Caspar, aus dessen erster Ehe mit Gertrudis v. Aspach Balthasar IV., ausder zweiten aber mit Benigna v. Lenghaim Johann Franz stammte, Er-sterer stiftete die ältere Linie in Steiermark und Kärnten, Letzterer diejüngere oder s. g. salzburgische Linie in Salzburg und Böhmen. Inneuer Zeit wird die ältere Linie, welche sichKhünburg" schreibt, alsältere, Prunseeer Linie und die jüngere als Jüngere, Ungersbacher Linie,welche in drei Zweige zerfällt, aufgeführt. Die fortlaufende Stamm-reihe beider Linien von den Stiftern an bis zu den jetzigen Sprossen desgräflichen Haüses ist möglichst genau in dem Werke: deutsche Grafen-häuser der Gegenwart angegeben, auf welches hier verwiesen werden