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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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Kreises, wurde der Vater der unten genannten Brüder Joseph Carl undFriedrich Ernst. — Durch Besitz des Ritterguts Danibach im jetzigenk. württemb. Ober-Amte Ellwangen gehörte die Familie schon im16. Jahrb. zu der schwäbischen unmittelbaren Reichsritterschaft undzählt jetzt zu dem ritterschaftlichen Adel des Kgr. Württemberg.Der anerkannte Freiherrnstand der Familie ist ersichtlich aus einerLehnsurkunde vom 6. Juli 1790 und aus einem k. k. Decrete vom30. Sept. 1815, demzufolge der 1831 verstorbene k. k. HauptmannFriedrich Ernst Freih. Kröll v. Grimmenstein zum k. k. Kämmerer er-nannt wurde. — Das Haupt der Familie war nach Cast 1844: JosephCarl Freiherr Kröll v. Grimmenstein, geb. 1765, k. bayer. Hauptmanna. D., verm.mit Maria Freiin v. Jaxtheim. Der Bruder desselben, Freih.Friedrich Ernst, geb. 1776, s. oben, war in erster Ehe mit einer Tochterdes Bürgermeisters Schäfer zu Dünkelsbühl und in zweiter mit MariaGrf. Fieger v. Hirschberg vermählt, welche Letztere als Wittwe mitihren Kindern, Victorine und Franz Ernst und mit der Tochter aus ihresGemahls erster Ehe, Juliane, später zu Linz lebte. — Die Schwesterder Freiherren Joseph Carl und Friedrich Ernst: Freiin Caroline, geb.1781, vermählte sich 1811 mit Johann Ignaz Friedrich Freih. V .Thann-hausen, fürstl. Oettingen-Wallersteinschen Ober-Förster. — In neuesterZeit stand Carl Freih. Kröll v. Grimmenstein, wohl ein Sohn des Frei-herrn Joseph Carl, als Hauptmann im k. k. 19. Infant.-Regimente.

Gauhe, IT. S. 594: nach Bucelini, P. IV. — Gast, Adelsbuch des Kgr. Württemb. S. 252und 53. — W.-B. d. Kgr. Württemb. Nr. 135 und S. 38. — Kneschke, I. S. 248 und 49.

Kröppelin. Altes, meklenburgisches Adelsgeschlecht, welchesfrüher sehr angesehen war und aus welchem mehrere Sprossen bekanntwurden. Dasselbe kam aueb nach Schweden und Hans Kröppelin warnach 1560 unter König Erich XIV. Statthalter. — Der Stamm ist inder ersten Hälfte des 17. Jahrb. erloschen.

Gauhe, II. S. 1119: nach dem MSt. geneal. K.

Kroesel, Krössel. Altes, noch in der zweiten Hälfte des 16. Jahrb.in Ostpreussen vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches wohl zu derFamilie v. Krösten gehörte. — Heinrich Krössel, Hausvogt von Memelwurde vom Herzoge Albrecht von Brandenburg 1552 mit Collaten (Col-lathen) an der Memel belehnt u. ein anderer Heinrich v. K. lebte 1590zu Rastenburg.

N. Pr. A.-L. V. S. 289. — Freiherr v. Ledebur , I. S. 485,

Krössling. Altes-Ritterstands-Geschlecht in Oesterreich ob undunter der Enns, welches in Niederösterreich Ebonthal, Dorf an derEnns,Auzenberg und Zaucha besass. — Friedrich der Krössling und Ottosein Sohn kommen urkundlich schon 1295 vor. Conrad Krössling zuEbenthal empfing 1445 einige Lichtensteinsche Lehen; Wolf-Krüssling,Ritter, führte bei dem Leichenzuge des K. Albert II. 1493 nebst Wil-helm dem Neundlinger, Ritter, das Trauerpferd wegen der GrafschaftKyburg; Christoph K. zu Ebenthal verkaufte 1439 den Sitz Zaucha etc.und Hans der Krössling zum Dorf a. d. Enns, gest. 1478, hatte 1439sein Gut am Auzenberg verkauft und dafür 1443 das Amt Böhambergerworben. Der Sohn des Letzteren, Pangratz K. zum Dorf an der Enns,