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5 (1864) (Kalb - Loewenthal)
Entstehung
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blüht, und noch in neuester Zeit war ein Sprosse desselben Herr aufRumbscke, Rowen und Zcdlin im Kr. Stolp.

Micräl , Lib. VI. S. 498. — Beruh. Kähne, Entwurf des histor. Gesclilechtsregisters derv. Krockow. Stargard, 1892. — Gauhe, I. S. 379 : Crucko. Kruckow, Krockow. — Brüggemann,I. Hauptst. 2. — Pauli, Leben grosser Helden, IV. S. 191 — 204. — Biograph. Lexicon allerHelden etc. II. «S. 342 u. ff. — v. Hellbach, I. S. 704. — N. Pr. A.-L. III. S. 2 u. 172—76.— Deutsche Grafenh. der Gegenw. I. S. 483—85. — Freih. v. Ledebur , I. 8. 482 und III.S. 295. — Geneal. Taschenb. d. gräfl. Haus. 1862. S. 466 und 67 und histor. Handbuch zuDemselben, S. 470. — Siebmacher, III. 174. — W.-B. der Preuss. Mon. I. 64 : Gr. v. K. —Pommernsch. W.-B. III. Tab. 57 u. 59.

Krockow (Schild ge.viert: 1 u. 4 in Schwarz eine silberne Lilieund 2 u. 3 in Gold eine schwarze Greifenklaue). Adeissstand des Kgr.Preussen. Diplom für Otto Adolph Krockow, Herrn auf Guhren imKr. Steina. — Die durch das Wappen ausgesprochene Verbindung desDiploms-Empfängers mit der alten Familie v. Krockow ist eben sowenig, wie das Jahr des ausgestellten Diploms bekannt. — Das GutSteinau war 1854 in der Hand der Familie. —

Freih. v. Ledebur , I. S. 433: am Schlüsse des Artikels: Krockow u. III. S. 295. —Schlesisch. W.-B. Nr. 505.

Kröcher (in Blau ein silbernes, schreitendes Kameel, nach altenSiegeln, s. die unten angeführte, sehr sorgsam ausgearbeitete Schriftvon Klöden, ein Dromedar). Eins der ältesten und angesehenstenmärkischen Adelsgeschlechter, welches früher auch Cröchern, Kröchern,Krocher, Krocker und Kröcker geschrieben wurde, zeitig zu reichemGrundbesitz in der Alt- u. Mittelmark, in der Priegnitz etc. gelangteund noch jetzt in der Provinz Brandenburg, Sachsen und Westpreussensehr ansehnlich begütert ist. — Das Stammhaus der Familie ist wahr-scheinlich das Dorf Cröchern im Kr. Wollmirstedt der Prov. Sachsen,doch stützt sich diese Annahme nur auf die Aehnlichkeit des Namensund darauf, dass die v. Kröcher noch bis zum 14. Jahrb. Besitzungenin der Nähe hatten. Ausgemacht ist, dass das Geschieht die Schlösserzu Beetzendorf, Calbe, Krumke und eine Burg zu Schwarzholz besass.Von diesem Besitze ging zuerst, wohl 1204, Bcetzendorf gegen dieMarkgrafen zu Brandenburg verloren, welche dasselbe der Familie ab-nahmen und damit die v. d. Schulenburg beliehen. Das Schloss Calbewurde mit 21 Dörfern an Albrecht v. Alvensleben 1324 verkauft undKrumke stand um diese Zeit noch dem Geschlechte zu, kam aber dannauch mit anderen Gütern in der Nähe aus den Händen desselben. Inder Priegnitz war die Familie bereits in der ersten Hälfte des 14. Jahrb.zu Buchholz, Gross- u. Klein-Dreetz, Fretzdorf, Lohme, Rodahn etc.angesessen und hatte bereits 1321 in Meklenburg die VipperowschenGewässer des Müritz-Sees inne. — Urkundlich tritt zuerst JohannesKröcher, Ritter, 1274 u. 1276 auf, welcher wahrscheinlich der Vaterder Brüder Droisecke und Heinrich war , die in einer Urkunde von1293 als »Droisecke et Henricks, frater ipsius, dicti de Kroechere«angeführt werden. Letzterer kommt urkundlich nur selten, Erstereraber desto .öfterer vor. Derselbe scheint allein den Stamm fortgesetztzu haben, hiess nach dem halberstädtschen Lehnregister eigentlich Jo-hann und führte nur den Beinamen Droisecke, starb um 1322 undhinterliess drei Söhne: Johann, Heinrich und Jordan, welche, s. oben,Calbe verkauften. Droisecke K. war Rath des Markgrafen Hermann