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des Diploms von 1795 auf die Kinder seines Bruders, Carl und JulianeKreutzer.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 349.
Kreuzer, Kreutzer zu Wertenberg und Rhatingprnnn. Altes,kärntner u. steiermärkisches Adelsgeschlecht, dessen Stammreihe von1458 an bis zum Erlöschen der Familie gegen den Anfangdes 17. Jahrli.Bucelini angegeben hat. Das Wappen kam an das alte steiermärkischeGeschlecht der Freih. v. Stadl.
Bucelini, II. S. 105. — Gau he , 1. S. 372 : im Artikel Creutz. — Schmutz, II. S. 285.
Krevet (in Silber ein aufgerichteter, rother Krebs). Altes, west-phälisches Adelsgeschlecht, welches schon 127G zu Börninghausen imjetzigen Kreise Rhaden, 1357 im Amte Spenge im Kr. Bünde und 1391zu Helpersen im Schauenburgscli'en sass. Dasselbe gehörte zu den s. g.vier Säulen oder Edlen Mayern des Hochstifts Paderborn, in welchemder Stamm zu Verne eine Burg, die Vernaburg oder Krevetsburg, noch1662 besass.
Freih. v. Ledebur, I. S. 480.
Kreybig, Kreibig. Kurbayerischer Adelsstand.. Diplom vom7. März 1760 für Anton Franz Kreybig, Truchsess u. Ober-Bereiterdes Cardinais von Bayern. — Ein Sohn des Diploms-Empfängers, Sig-mund Friedrich v. Kreybig, geb. 1743, k. bayer. pens. Poststallmeisterzu München u. Wegemeister 1. Cl., wurde nach Anlegung der Adels-matrikel des Kgr. Bayern in dieselbe eingetragen.
v. Lang, S. 418. — W.-B. d. Kgr. Bayern, VI. 68: v. Kreibig.
Kreyenfels. Schwedischer Adelsstand. Diplom vom 29. April1653 für Johann Kreyenfels, k. schwed. Ober-Kriegs-Commissar undAmtshauptmann zu Colberg. Der Sohn desselben aus der Ehe mitEsther Catharina v. Froreich. Johann v. Kreyenfels, starb 1719 als k.preuss. Major. Der Stamm ist erloschen.
N. Pr. A.-L. V. S. 288. — Freih. v. Ledebur, I. S. 480.
Kreysser, Kreyssern. Erbl.- österr. Adelsstand. Diplom von1746 für Franz Veit Kreysser, Postdirector zu Freiburg. — Der Stammblühte fort. In neuester Zeit war Leopold Edler v. Kreyssern k. k.Oberstlieutenant im 12. Inf.-Reg. und Dominik Edler v. KreyssernHauptmann im 14. Inf.-Regimente.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 349. — Milit. 1 Scbemat. d. Oesterr. Kthm.
Kreytzen, Kreutzen, Kreyzen, auch Grafen. Grafenstand desKgr. Preussen. Diplom vom 18. Jan. 1701 für Johann Albert v. Kreyt-zen, k. pr. Landrath. — Altes, aus dem sächsischen Stamme Creutz,Creutzen, Creytzen, s. Bd. H. S. 356 u. 57, hervorgegangenes, zu Endedes 15. Jahrh. mit dem Heermeister des deutschen Ordens FriedrichHerzog zu Sachsen nach Preussen gekommenes Adelsgeschlecht, welchesvom 16. Jahrh. an bis nach Anfange des 19. Jahrh. in Ost- und West-preussen reich begütert war, sich gewöhnlich Kreytzen schrieb und auswelchem viele Sprossen zu hohen Ehrenstellen u.Würden gelangten. —Wolf v. Kreytzen, geb. 1598 war Oberst u. Hauptmann von Tilsit undSchaaken und starb 1672 als Obermarschall von Preussen; AbrahamJosephath v. K., Sohn des Vorigen, Hauptmann zu Tilsit, Tapiau und