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Kren, Khren v. Krenberg (Schild quer und in der oberen Hälfteder Länge nach getheilt, dreifeldrig. 1, oben rechts, von Silber undRoth quergetheilt, mit einer Krenblüthe mit drei Wurzeln; 2, obenlinks, in Blau zwei goldene Schrägbalken und 3, untere Hälfte, ein auf-wachsender, rother Löwe). Ulrich Kren oder Khren v. Krenberg zuNeuwaldeck und Erdberg, auch Pfandinhaber der Yeste u. HerrschaftKreuzenstein, von Geburt ein Oesterreicher und Doctor der Rechte,kaiserl. Rath u. Regent des Regiments der niederösterr. Lande, wurde1599 unter die niederösterr. neuen Ritterstands-Geschlechter aufge-nommen und starb 1616 ohne männliche Nachkommen. Die einzigeTochter aus erster Ehe mit Anna Catharina Rapp v. Rappenstein : Jo-hanna Victoria v. Krenberg, war mit Lassla (Ladislaus) dem JüngerenFreih. v. Prag zu Windhag und Engelstein vermählt und 1605 schonWittwe.
Wissgrill, V. S. 288 u. 89.
Krengel. Altes, unter dem Namen: Krengel in Lasshausen,Krenchel und Kränchel, vorgekommenes, hessisches Adelsgeschlecht.Heinrich und Engelbert Krengel in Lasshausen wurden 1473 zu Fuldabeliehen, Siebmacher giebt das Wappen mit dem Namen Krenchel ohneZusatz, und v. Hattstein schreibt im Register denselben: Kränchel.
Schcinnat, S. 118. — Siebmacher: I. 137. — o. Meding , TIT. S. 363 u. <14.
Krenner. Reichsadelsstand. Diplom im Kur-Pfälzischen Reichs-vicariate vom 7. Juli 1792 für Franz Krenner, kurpfälz. Hofkammer-rath und Fiscal, und für den älteren Bruder desselben, N. Kremier. —Franz v. K., — ein Sohn des Hotkammerraths v. K. — wurde als k.bayer. Geh. Rath u. Geh. Finanz-Referendar in die Adelsmatrikel des Kgr.Bayern eingetragen. Der erwähnte Bruder desselben, später k. bayer.Geh. Rath und Vorstand des Reichsheroldsamtes, war schon vor 1814gestorben.
v. Lang. S. 416. — W.-B. d. Kgr. Buyern, VI. 70.
Krentzlieim, Krentzheim vriphofen. Ein früher zu dem frän-kischen Adel gehörendes Geschlecht, aus welchem Leonhardt v. Krentz-heim aus Iphofen in Franken 12. Dec. 1598 als Superintendent desFürstenthums Liegnitz starb.
Freih. v. Ledebur , I. 8. 479. — Siebmacher, V. 97.
Kress v. Kressenstein, Freiherren. Im Kgr. Bayern anerkannterFreiherrnstand. Anerkennungsdiplom vom 26. Jan. 1817. — AltesRittergeschlecht, dessen erster Sitz, nach einer in der Familie fortge-pflanzten Sage, in Böhmen und im Voigtlande war. — Heinrich I.,Stifter der erloschenen Nebenlinie zu Dormenz und Ermes, erhielt 1307das Nürnberger Bürgen-echt und war 1334 bereits zu Neuenhof unweitNürnberg'ansässig und Friedrich, Stifter der später noch blühendenLinien, welcher urkundlich zuerst 1291 auftritt, besass schon 1295 dieBurg Kressenstein zu Kraftshof bei Nürnberg als ein Reichslehen, stif-tete daselbst 1315 die Kirche zu St. Georgen und gründete den Kraft-hof, welchen noch jetzt die Familie als Seniorat besitzt. — ConradKress zu Kraftshof u. Mayach war der Erste aus der Familie, welcher1418 zu Nürnberg in den Rath kam, und der Bruder desselben, Hil-