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Mushard , S. 323. — v. Fritzbuer, Nr. 75. — Gauhe, I. S. 989,—r. Belir , R.-M. S. 1624.
— Freih. v. Krohne , II. S. 175—178 u. 433. — Frei/i. v. d. Knesebeck, S. 169. — Freiherrv. Ledebur, I. S. 477. — Siebmacher, V. 154 : Die Kettenburg, Meklenburgisch. — v. Meding,
I. S. 278 ii. 279. — Tyrojf, II. 133. - Meklenb. W.-B. Tab. 75. Nr. 92 u. S. 5 u. 25.— W.-B. d. Kgr. Hannov. C. 42 u. S. 8. — Kneschke, III. S. 254—257. — v. Hefner , liannov. u.braunschw. Adel, Tab. 17 u. S. 16.
Kettig, Ketticli (in Roth ein silberner Adler). Altes, erloschenes,rheinländisches Adelsgeschlecht, von welchem Humbracht eine im14. Jahrb. anfangende u. bis Mitte des 17. Jahrb. fortlaufende Stamm-tafel gegeben hat u. welches auch Kottig v. Bassenheim u. Reinsbrunn-Kcttich geschrieben wurde. Dasselbe, nicht zu verwechseln mit derFamilie v.Kettwig, sass bereits 1357 zu Andernach, 1390 zu Kell,1412 zu Ringsheim, 1450 zu Bassenheim u. erwarb später auch andereGüter. — Johann v. Kettig wurde 1624 zu Fulda beliehen. Ringsheimim Kr. Rheinbach stand nach Freih. v. Ledebur noch 1755 der Fa-milie zu.
Humbracht , Tab. 240. — Schannat, S. 118. — Gauhe , T. S. 989 u. 90. — v. Hattstein,im Specialregister: K. v. Bassenheim. — Fahne , T. S. 221. — Freih. v. Ledebur , I. S. 427.
— Siebmacher, II. 108: Heins brunn-Kettig, Llheinjändisch. - v. Meding, II. S. 300.
Kettlei', Ketteier, auch Freiherren u. Grafen. Reichsfreiherrn-und Grafenstand. Freiherrndiplom vom 18. Dec. 1670 für Rüttjerv. Kettler, Herrn zu Sitten und Kalbert und Grafendiplom von 1739.
— Altes, westphälisches Adelsgeschlecht, dessen Stammschloss, die Ket-telborg bei Herdringen im Kr. Arnsberg, schon seit Jahrhunderten ver-fallen ist. Nach dem geneal. Taschenb. der freih. Häuser hiess das-selbe früher: v. Iluesten und Sprossen des Stammes kommen schon im
II. Jahrb. in westplüilischen Urkunden als erste und angesehenste Va-sallen der damals mächtigen Grafen v. Arnsberg mehrfach vor. Ein Herrvon Huesten baute zwischen Iluesten und Herdringen, zwei Stunden vonArnsberg, auf einem wüsten Berge hart an der Ruhr das genannteStammschloss und soll nach demselben zuerst sich genannt haben. BeideNamen: Huesten und Ketteier scheinen anfangs von der Familie zu-gleich geführt worden zu sein, bis der Erstere allmälig verschwand, dochtritt urkundlich noch 1318 auf der Bnrg Hachau bei Arnsberg RitterConrad v. Huesten, genannt de Kettelcr, auf. — Rüttger Kettler er-warb 1384, in Folge seiner 1378 geschehenen Vermählung mit Fride-rana v. Altena, die Freigrafschaft Assen und das Schloss Hovestadt inWestphalen. Zwei Enkel desselben, Rüttger und Goswin — Söhne vonConrad K. und dessen Gemahlin, einer Tochter aus dem Dynastenge-sclilechtev. Gehmen — theilten 1440 die väterlichen Güter, während derdritte Bruder, Conrad, welcher Stammvater der Kettler zu Gerkendalwurde, Geld erhielt. Goswin baute auf" seinem Antheile von Assen einneues Haus und nahm statt des von Rüttger beibehaltenen, ursprüng-lich silbernen, einen rothen Kesselhaken zeigenden Wappenschildes ei-nen goldenen Schild an, wodurch zwei Linien: zu Alt-Assen, RüttgersNachkommen, und zuNeu-Assen, Goswins Nachkommen, entstanden.—Goswins Urenkel, Gotthard III., wurde 1559 Heermeister des Ordensder Schwertträger in Liefland. Derselbe, vom CzarelwanIL von Russ-land hart bedrängt, begab sich mit allen seinen Ordenslanden, Esth-land, Curland, Semgallen und Liefland, in den Schutz der Krone Polenund trat 1561 dem Künige Sigismund II. August in Polen Liefland ab,
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