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verwüstet worden waren und begab sieb nach Schweden, wo sein Sohn,Jobann, das grosse Gut Bratalla an sich brachte. Durch zwei Söhnedes Letzteren schied sich das Geschlecht in zwei Linien: es stiftetenämlich der ältere Sohn, Axel Johann, dieKeffenbrinck'sche- und derjüngere, Anton Johann,die Rehnschild'sche Linix 1 . Letztere erhielt 1639,Erstere in der Person des Andreas v. K. (Kewenbrinck) 19. Octob.1650 den Adelsstand des Kgr. Schweden u. Andreas v. K. wurde nochim letztgenannten Jahre in das Ritterhaus zu Stockholm eingeführt. BeiAufnahme in den schwedischen Adel hatte derselbe für das ursprüng-liche alte Familienwappen: in Silber auf grünem Rasen ein nach rechtsspringender , zehnendiger Hirsch, ein verändertes Wappen erhalten,nämlich : Schild quer getheilt: oben in Blau drei neben einander steh-ende, feuerspeiende, grüne Berge u. unten der Länge nach getheilt:rechts von Gold und Blau in fünf Reihen, jede zu fii#f Feldern, ge-Schacht und links in Roth eine an die Tlieilungslinie angeschlossene,halbe, silberne Lilie. Die keffenbrincksche Linie wendete sich nach derMitte des 17. Jahrh. aus Schweden nach Pommern u. erwarb die GüterPlostlin (Prestlin) bei Demmin u. Primen bei Anclam und kam späterauch in den Besitz der Güter Griebenow. Creutzmannshngen, Willers-liusen etc. — Martin Heinrich v. K., Herr auf Plestlin und der Bruderdesselben Julius Friedrich v. K., Chef u. Präsident der pommernschenRegierung zu Stettin, erhielten 18. Juli 1744 ein Anerkennungsdiplomihres alten Adelsstandes u. zwar mit der Erlaubnisse das ursprünglicheWappen der Familie, s. oben, wieder führen zu dürfen. — Was dieGrafen v. K.-Griebenow anlangt, so wurde Ehrenfried v. K. 20. März*(21. Juni) 1847 unter dem Namen: v.-Keffenbrinck- Griebenow in denGrafenstand des Kgr. Prcussen mit der Bestimmung erhoben, dass derjedesmalige Besitzer der Familien -Fidei-Gommissgüter Griebenow,Creutzmannshagen, Willershusen u. Rieht diesen Namen u. den gräf-lichen Titel führen solle. Graf Ehrenfried, geb. 1786, Herr der ge-nannten Fideicommissgüter, hatte sich 1817 mit Jeanette Freiin Schoultzv. Ascheraden a. d. H. Nehringen, gest. 1855, vermählt, aus welcherEhe, neben einer Tochter, Caroline verw. Grf. v. Bohlen, drei Söhnestammen: Ludwig, geb. 1820, Ernst, geb. 1824 und Axel, geb. 1826,Herr auf Wendisch-Baggendorf. —In Bezug auf die Vereinigung derNamen: Keffenbrinck u. Aschcraden ist folgendes bekannt: durch Erb-folge in den Besitz der freiherrlich v. ascheradenschen Güter Nehrin-gen, Dorow, Camper u. Rodde getreten, wurde dem k. preuss. Rittmei-ster a. D. Wilhelm v. Keffenbrinck, geb. 1823 und venu. 1857 mitAugustePGrf. v. Kiclmansegge, geb. 1835, durch Cabinetsordre vomJuli 1860 von S. M. dem Könige Wilhelm I. von Preussen, damaligemPrinz-Regenten, der mit dem Besitze der genannten Güter verbundenefreiherrlich v. asclieradensche Stand u. Namen, somit als: Freih. v. Kef-fenbrinck -Ascheraden, so wie die Freiherrenkrone über dem Schildedes Familienwappens verliehen. — Das oben erwähnte Gut Plestlin inPommern besass in neuester Zeit Philipp v. Keffenbrinck auf Lüsewitzbei Rostock.
Brüggemann, I. S. 152. — N. Pr. A.-L. Iir. S. 89 u. 90 u. V. S. 267. — Deutsche Gra-feuh. d. Gcgenw. III. S. 735 u. 736. — Freiherr v. Ledebur, I. S. 420 u. 421 u. III. S. 235.
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