Katzmann, Katzmann v. Engellis. Altes, hessisches Adelsge-schlecht, welches zu dem Fuldaischen Lehnshofe gehörte.
Sbhannat, S. IIS. — Siebmacher, I. 143: Die Kntzmimn, Hessisch. — v. Meding, I.S. 273 : Katzmann v. Engeliis.
Kauffberg, Kaufberg, Kaufmann v. Kaufberg (Schild geviert:1 und 4 in Schwarz ein rechtsgekehrter, goldener Löwe und 2 und 3 inRoth sechs, 3 und 3, aufgerichtete silberne Spitzen). Reichsadelsstand.Bestätigungsdiplom von 1707 für Johann Caspar v. Kaufmann, k. k.Rath und Commissar zu Nordhausen und Mühlhausen, unter Beilegungdes Namens: v. Kauffberg. — Ucber die früheren Verhältnisse der Fa-milie fehlen genaue Nachrichten. Ein ganz gleiches Wappen, nur dassder Löwe im 1. und 4. Felde in der rechten Vorderpranke einen gol-denen Ring emporhält, giebt Siebmacher III. 95 unter den böhmischenGeschlechtern mit derUeberschrift: Die Kaufmann und v. Hellbach sagt,dass die Familie bis 1707 Kaufmann v.Löwenfeld geheissen habe. Dernächstdem von v. Hellbach vermuthete Zusammenhang der Familie mitdem aus Schwaben nach Tirol und Oesterreich gekommenen Ritterge-schlechte v. Kaufmann, s. den betreffenden Artikel, stüzt sich nur dar-auf, dass das 2. und 3. Feld im Wappen der v. Kauffberg allerdingseine Aehnlichkeit mit der unteren Hälfte dieser Felder im Wappen derRitter v. Kaufmann hat: eine Aehnlichkeit, welche aber auch einen an-dern Grund als Stammverwandtschaft haben kann. — Von den Nach-kommen des Johann Caspar v. Kauffberg trat Friedrich August v. It.,um 1743 im Sehwarzburg'schcn geboren, im 30. Jahre in die k. pr.Armee, stieg in derselben bis zum Generalmajor und starb 1808 aufseinem Gute bei Danzig. Christian Wilhelm Friedrich Caspar v. K. war1840 Fürstl. Schwarzb.-Sondersh. w. Geh. Rath und Kammerpräsidentund um dieselbe Zeit ein v. It. Justizamtmann zu Stolberg. — Die Fa-milie erwarb in Thüringen Döllstedt im Gothaischen und Berga unweitSangerhausen. Letzteres Gut besass 1857 Günther v. It., k. pr. Kreis-gerichtsrath in Eislcben.
Zedltr, XV. S. 257 u. 262. — Megerle v. Mühlfeld. Ergänz.-Bd." S. 334. — v. Hellbach, T.S. 639 u. 640. — N. Pr. A.-L. 13T. S. 84. — Freih. v. Ledebur, I. S. 418 u. 419. — Suppl.zu Siebm. W.-B. VIJ. 12. — W.-B. d. Sachs. Staaten, II. 78. — Kneschke, II. S. 239 u. 240.
Kaufmann, Ritter. (Schild geviert und in allen Feldern roth: 1und 4 ein aus dem äusseren Rande des Feldes hervorkommender, ein-wärts gekehrter, weiss bekleideter Mannsarm, in der Hand einen gros-sen eisernen Hammer emporhaltend und 2 und 3 quer getheilt: obenein goldener Ring mit einem Smaragd und unten im Rothen mit abge-schnittenen halben Rauten oder Spitzen, welche abwärts gekehrt sind,in zwei Reihen unter einander belegt. So schreibt Wissgrill, ohne dieFarben der Rauten anzugeben, die Siebmachersche Declaration abersagt: „unten mit roth und goldenen versetzten Wecken"). Reichsritter-stand. Diplom von 1530 für Johann Kaufmann, Dr. der Rechte, Rathund Regenten im Regiment der Niederösterr. Lande und Herrn zu Räs-sing und für die ganze Familie. — Ein dem niederösterreichischen, al-ten Ritterstande einverleibt gewesenes Geschlecht, dessen Stammvater,Osswald Kaufmann, aus Schwaben nach Sclnvaz in Tirol kam, wo ernoch 1444 lebte. Der Sohn desselben, Eberhard K., wohnte zu Stört-