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neuester Zeit war Wenzel Kaljtenbrunner v. Quell im Brunn Oberlieute-nant im k. k. 2. Infant.-Regim.
Megerle o. Mühlfeld, S. 207.
Kaltenhof, Kaltenlioff, Haidenhof. Altes, scblesisclies Adelsge.-sclileclit, welehes 1503, in welchem Jahre die Söhne des Heintze Kal-denliof : Georg, Maczke, Jan u. Mickolay lebten, zu Schönau im Oels-"sisehen sass. In der ersten Hälfte des 17. Jahrb. schrieben sich zweiBrüder: Hans auf Seiffersdorf im Neissisclien, k. scliwed. n. später k.dän. Oberst, welcher, nur eine Tochter hinterlassend, 1638 zuWissmarstarb u. Stäche, h. meklenb. schwer. Hofmarschall u. Hofmeister, nacheiner Besitzung in Mähren: v. Kaltenlioff und Mallio und später, 1682,starb Nicölaus Otto v. Kaltenlioff als h. württ. - ölsischer Rath u. Hof-marschall. Mit demselben oder bald nach ihm ist der Stamm wohl er-loschen.
Sinapius, I. S. 501 u. II. S. 714. — Gauhe , I. S. 954 u. 955. — Freih. v. Ledebur, f.S. 411. — Siebmacher, 1. 71: v. Kaklenhof, Schlcsisch; — v. Meding, II. S. 2S5 u. 286.
Kaltenthal, Kalclenthal. Altes,, schwäbisches Adelsgeschlecht,welches zu der freien Reichs-Ritterschaft am Kocher gehörte. Jacobv. K. war 1530 Hofrichter u. Mitregent von Württemberg u. Balthasarv. K., bischöfl. augsburgischer Rath, wohnte 1546 dein Religions-Col-loquium in Regensburg bei; Philips Hans V .Kaltenthal u. Jacob v.Kal-tentall lebten nach Autographen 1600; Georg Wolff v. Iv. , Herr zuAldingen, war 1729 der schwäbischen Reichs-Ritterschaft am KocherRitterrath u. Ausschuss u. ein v. K. wird 1734 mit dem freiherrlichenTitel als Ober-Kreis-Commissar ü. Hirector der schwäbischen Reiclis-Ritterschafts-Casse genannt. Später sind, so viel bekannt, Träger desNamens des Geschlechts nicht mehr vorgekommen, wenn auch noch dasWappen desselben wiederholt abgebildet wurde.
Gauhe, I. S. 955 u. 956 nach Bürgermeister, v. Seckendorf, Hisior. Luth. Lib. 3. §. 131und Grüsius, Annal. Suev. II. — v. Ilattstein, III. Sappl. S. 78—83. — Salver, S. 484. —Siebmacher, I. 111: v. Knldenthal. — v. Meding, I. S. 267 u. 268. — Suppl. zu Siebm. W.-B. VII. 29. — Tgroff, I. 83.
Kalve zum Schenckenberge.' Ein im Lauenburgischen vorge-kommenes Adelsgeschlecht, dessen Wappen von 156.8 sich in der gründ-lichen Nachricht von dem an die Stadt Lübeck 1359 verpfändetenDominium Mölln, Tab. 7. findet.
v. Meding , Tl. S. 286.
Kamecke, Kameke, auch Grafen. Grafenstand des Kgr. Preus-scn. Diplom vom 28. Juli 1740 für Friedrich Paul v. Kamecke, Ritt-meister im k. preuss. Rcgimente Gensdarmes u. später k. Schlosshaupt-mann. — Eins der ältesten Adelsgeschlechter Pommerns, welches schonin der zweiten Hälfte des 13. Jahrb. vorkam u., wie Einige annehmen,aus dem Hause der alten Grafen v. Capri.oder Capris in Italien stam-men soll. Dasselbe, früher auch Kamke, Kamike u. Kamnick geschrie-ben# breitete sich immer weiter aus, wurde an Sprossen und Güternreicher, erwarb zu dem in Pommern immer bedeutenden Grundbesitzespäter auch Güter in der Mark Brandenburg u, in Ost- u. Westpreus-sen, war vorübergehend auch in Hannover, im Posenschcn etc. ange-sessen u. ist noch jetzt in Pommern in den Kreisen Fürstenthum Ca-