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in die Familie und der oben angeführte Freiherr Johann Hieronymus,welcher 1726 das General-Commando über die in den österreichischenNiederlanden stehenden Truppen erhalten hatte, schloss, wie Einigeannehmen, 1732 als Letzter seines Geschlechts den alten Stamm,während nach Iiübner, Suppl. 25. S. 68, damals noch der Sohn desälteren Bruders, des Freiherrn Johann Maximilian, s. oben, aus derEhe mit Maria Margaretha v.Völcker, Freih. Hieronymus Maximilian,geb. 1697, gelebt haben soll.
Münster, Cosinograph. S. 113. — Humbracht, Tab. 46—49. — Gauhe, I. S. 946—948 undII. S. 497—499. — Siebmacher, I. 210: zum Jungen, Frankf. a. M. adel. Patricier u. V. Zu-satz, 26. — v. Meding, II. S. 281 und 282.
Jungcuabciiil, zum oder v. der Jungenabend, auch de Juveui Aha
(in Schwarz die im vorstehenden Artikel beschriebenen drei Jagd-hörner). Eine Linie des Geschlechts zum Jungen, welche mehrereBeinamen führte und aus welcher Henn v. der Jungenabend, genanntDüssberger 1368 vorkommt. Eine besondere Linie des GeschlechtsY. d. Jungenabend scheint Hennekin zum Alten-Gelthauss, welcherum 1359 lebte, gestiftet zu haben. Derselbe wurde mit seinenNachkommen zum Gelthauss oder Gelthauss v. d. Jungenabend ge-nannt. Die Stammreihe dieser Linie hört bei Humbracht mit AdamGelthauss, welcher 1499 Licentiatus Juris und Altarista zu St. Quen-tin war, auf u. mit ihm starb die Linie wohl aus.
Humbracht, Tab. 46. — Gudenus, Öod. dipl. II. S. 485. — v. Meding , II. S. 233 u. 2S4.
Jungiiigcn, s. Gr em 1 i ch v. Jungingen, Bd. IV. S. 30.
Jungk, Ritter. Reichsritterstand. Diplom vom 4. Mai 1682 fürGeorg v. Jungk.
v. Hellbach , I. S. 625.
Jungken, Jungkeiinen, genannt liinzcr v. lohrenstamni. Ein am
Oberrhein und in Westphalen begütert und dem Rittercanton Kochereinverleibt gewesenes Adelsgeschlecht, welches einen kaiserl. Wap-penbrief 16. Aug. 1558 u. den Adel 18. Dec. 1696 erhielt. Dasselbesass am Oberrhein bereits 1653 u. 1696 zu Kleyberg, 1710 zu Freins-heim, 1750 zu Adelmannsfelden u. 1760 zu Dalheim u. war in West-phalen 1760 zu Lübbrasseu unweit Bielefeld u. 1780 u. noch 1802zu Hüffe im Kr. Rhaden begütert. — Martin Eberhard v. Jungken,gen. M. v. M., Herr auf Adelmannsfelden, starb 1761 als k. preuss.Generalmajor a. D. Derselbe hatte aus der Ehe mit Eleonore Mag-dalene v. Vohenstein, neben einer Tochter, fünf Söhne, von denenCarl Friedrich, welcher 1794 als k. preuss. Generalmajor pensionirtwurde, 1802 starb. — Joseph Anton v. Jungkennen, gen. M. zu M.,k. bayer. Kämm. u. Oberstlieutenant, wurde im Kgr. Bayern durchkönigl. Rescript vom 16. März 1816 für seine Person als Freiherranerkannt und in die Freiherrnclasse der Adelsmatrikel eingetragen.
Hörschelmann, geneal. Adelshistor. I. S. 53—65 : mit Wappen und Beilagen u. desselbenStamm - u. Ahnentafeln, 1. S. 37. — N. geneal. Handb. 1778. I. S. 124. — v. Lang , Suppl.S. 51. — N. Pr. A .-L. III. S. 46. — Freiherr v. Ledebur, I. S. 404. — Siebmacher, V. Zu-satz, 22. — W.-B. d. Kgr. Bayern, III. 34 u. v. Wölckern, Abth. 3. — Kneschke, IV. S.202u. 203.
Jungnianu, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvom 25. Jan. 1850 für Johann Jungmanu, k. k. Rath u. Professor derGeburtshülfe zu Prag.
Haudschr. Notiz.