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den Söhnen seines Bruders, Johann Paul, das Gut Lastorf. Letztörer,Herr zu Enzerstorf a. d. Fiseha u. zu Lanzendorf wurde 1639 unterdie neuen Geschlechter des niederösterr. Ritterstandes aufgenommenund hinterliess, laut Testaments, 1680 Enzerstorf seinen zwei Söh-nen, Franz und Carl Edlen v. Julini. Ersterer starb unvermählt undLetzterer verkaufte 1707 Enzerstorf, lebte noch 1712, starb aberdann hochbejahrt ohne Nachkommen.
Wissgrill, IV. S. 523—525.
Julius, Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplom von 1776-fürCarl v. Julius, k. k. Hauptmann.
Megerle v. Mühlfeld . Erg,-Bd. S. 68.,
Jullien, Ritter und Etile. Reichsritterstand. Diplom von 1767 fürVictor Jullien, Controleur des Erzh. Leopold von Oesterreich, mitdem Prädicate : Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 159.
Jiinack. Ein in der zweiten Hälfte des 17. Jahrb. vorgekom-menes, näher nicht bekanntes Adelsgeschlecht. —Georg v. Junackstarb 1677 als Prediger zu Luckenwalde a. d. Nuthe in der jetzigenProvinz Brandenburg und die beiden Söhne desselben, Martin GeorgFriedrich u. Balthasar v. Junack, wurden Gutsbesitzer. Ersterer warHerr auf Wahlsdorff bei Jüterbock u. Letzterer Herr auf Bathow beiCalau.
N. Pr. A.-L. V. S. 261 u. Freih. v. Ledebur , I. S. 403 u. 404.
Juncker, s. Junker, Freih.
Junckerstorf. Adeliges Patriciergescklecht der Stadt Cölu,welches mit Heinrich v. Junckerstorf, Bürgermeister zu Cöln, 17. Mai1716 erloschen ist. Die Familie besass das Gut Giersdorf bei Cöln.
Fahne, I. S. 211. — Freiherr v. -Ledebur, I. S. 404.
Junge. Reichsadelsstand. Diplom vom 22. Dec. 1721 für CarlAdolph Junge. Derselbe, aus einem vornehmen zittauer Stadt-geschlechte stammend und ein Sohn des verstorbenen reichen Kauf-und Handelsherrn u. Stadtrichters zu Zittau Johann Friedrich Junge,Herrn auf Kösslitz und Deutsch - Ossig bei Görlitz, auf dessen Ver-dienste im genannten Diplome namentlich Rücksicht genommen wird,war ebenfalls Kauf- u. Handelsherr in Zittau u. wurde in die dortigeKaufmanns-Societät 1724 aufgenommen. Später suchte die Schwesterdesselben, Johanna Victoria Junge, sich ebenfalls auf die Verdiensteihres Vaters berufend etc., um den Adel nach und erhielt denselbendurch kaiserliches Diplom d. d. Carlsbad 9. Juli 1732. Das demBruder ertheilte Wappen: Schild der Länge nach und rechts querge-theilt, dreifeldrig: 1, rechts oben, in Blau ein mit dem Neste aufgrünem Rasen sitzender, drei Junge nährender, rechtsgekehrter, sil-berner Pelican, mit erhobenen Flügeln; 2, rechts unten: eine silbernes. g. Bastei oder Feslungsmauer mit über einander liegenden Quader-steinen von sechs Schichten und 3, links, in Gold auf grünem Rasenein brauner Weinpfahl, umwunden von einer natürlichen Weinrebemit einer blauen Weintraube und fünf grünen Blättern — wurde der