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Der Stifter derselben, Ludwig der Aeltere, gest. 1360, erhielt durchVermählung mit Hedwig, Erbtochter des letzten Dynasten zu Büdin-gen, die wetterausche reichsunmittelbare Herrschaft Büdingen (welche1442 zur Grafschaft erhoben wurde), und ist der gemeinschaftlicheStammvater des isenburg-büdingenschen Hauses, welches früherebenfalls seine besonderen Aeste hatte , namentlich den büdingen-schen und den grenzauschen. Nach Erlöschen des Letzteren trenntesich Ersterer seit 1511 in den kelsterbachschen, welcher 1601 aus-starb u. in den birsteinschen, aus welchem, wie oben angegeben,durch Wolfgang Heinrich u. Johann Ernst die beiden jetzigen Haupt-linien hervorgingen. — Die offenbach - birsteinsche Hauptlinie wirdjetzt in zwei Speciallinien: Isenburg-Birstein, Fürsten, und Isenburg-Philippseich, "Grafen und die büdingensehe Hauptlinie in drei Spe-ciallinien: Isenburg-Büdingen in Büdingen, Fürsten, Isenburg-Bü-dingen in Waechtersbach, Grafen und Isenburg-Büdingen in Meerholz,Grafen, aufgeführt, Den neueren Personalbestand des gliederreichenGesammthauses ergiebt möglichst genau und übersichtlich das Go-thaische geneal. Taschenbuch, auf welches hier verwiesen werdenmuss. — Was noch die staatsrechtlichen Verhältnisse der Familieanlangt, so sassen die Reichs-Grafen v. Isenburg in dem sonstigenwetterauischen Grafencollegium. Durch die Rheinbundacte erhieltdas fürstliche Ilaus Isenburg-Birstein die Souverainetät über dieLande der büdingenschen Haupt - u. Nebenlinien. 1815 kam das ge-sammte Fürstenthum Isenburg unter die Souverainetät des Kaisersvon Oesterreich und 1816 gelangten die isenburgischen Lande unterdie Oberhoheit tlieils des Grossherzogthums Hessen, theils des Kur-ftirstenthums Hessen und theils des Königreichs Württemberg u. sindStaudesherrschaften der betreifenden Staaten. Die offenbach-birn-steinsche Hauptlinie besitzt unter grossh. hess. Oberhoheit in derProvinz Starkenburg die Aemter Offenbach, Dreieichenhain und Phi-lippseich, in der Prov. Rheinhessen das Amt Wenings und unter kur-hess. Oberhoheit die Aemter Birstein und Langenselbold. Von derbüdingenschen Hauptlinie besitzt I.-Büdingen unter grossh. hess.Oberhoheit die Aemter Büdingen und Moxstadt, I. - Waechtersbachunter kurhess. Oberhoheit das Amt Wächtersbach und unter grossh.hess. Oberhoheit ein Dorf und I.-Meerholz unter kurhess. Oberhoheitdas Amt Meerholz, unter grossh. hess. das Amt Marienborn u. unterwürttembergischer mit I.-Wächtersbach die Grafschaft Limpurg-Ober-sontheim (Limpurg-Gaildorf).
Imhof , Lib. VI. c. 4. — Spener, Histor. Tnsign. S. 776 u. 777 : Reichsgrafendiplom von1547 für die kelstersbachsche Linie und Tab. 34. — Hübner , II. Tab. 402 u. 404—414. —Durchlaucht. Welt, Ausg. v. 1710, II. S. 42—55. — Getiefte , II. S. 1315—1328. — Biedermann,Grafen, Tab. 152. — Flacher , Geschlechtsreihc der Häuser Isenburg, Wied u. Runkel. Man-heim, 1778. — Jacobi , 1800. I. S. 459—462 u. II. S. 3—5. — v. Lang , S. 39 und Supplem.S. 22 u. 23. — J. Steph. Reck Geschichte d. fürstl. u. gräfl. Häuser Isenburg , Runkel undWied. Weimar, 1824. — N. Pr. A.-L. V. S. 256—260. — Gast , Adelsbuch d. Kgr. Württemb.S. 33 —36. — Deutsche Grafenh. d. Gegenwart, I. S. 400^-404. — Goth. geneal. Hofcalender,1836. S. 131. 1848. S. 141. 256 und 257 u. 1849. S. 138. 139 u. 241 u. Goth. geneal. Taschenb.1862. S. 146—148 und S. 254—256. — Geneal. Taschenb. d. gräfl. Häuser, 1862. S. 393 und394 und histor. Handb zu demselben, S. 375. — Siebmacher . I. 15 : Gr. v. Eissenberg u. 17 :.Gr. Ysseuburg (wohl die grenzausche Linie) und VI: Gr. d. wetterauschen Bank. — Trier,S - . 4 ? 2 ' ~7 v ' Dieding , II. S. 674-677. — Tgroff , II. 29: Frst. I.-Birstein und 66. Gr. zu I.-Philippseich, Büdingen u. Waechtersbuch. — W.-B. d. Kgr. Bayern, I. 58: Gr. zu I.-Büdin-gen u. v. Wölckern, Abth. 1. — W.-B. d. Kgr. Württemb.: Gr. zu I. - Büdingen in Waech-tersbach und in Meerholz.