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ginnt mit Heinrich I. um 1290, doch führen schon Urkunden aus dem11. Jahrh. Dynasten v. Isenburg auf. Nach Imhof, Hübner, Gauhe u.A. hinterliess Heinrich drei Söhne: Gerlach, Ludwig und Eberhard.Letzterer starb ohne männliche Nachkommen, Gerlach aber stiftetedie nieder-isenburgische und Ludwig die ober - isenburgische oderbüdingensche Linie. Erstere Linie erlosch 1664 mit dem GrafenErnst. Von den Nachkommen Ludwigs, des Stifters der ober-isen-burgischen Linie, hinterliess Dietrich den Grafen Ludwig, dessenSöhne, Philipp und Johann, zwei Linien gründeten, Ersterer die kel-sterbachsche, 1601 mit dem Grafen Heinrich ausgegangene Linie,Letzterer die birsteinsehe Linie. Aus dieser Linie stifteten zwei Ur-enkel Johann's, die Söhne Wolfgang Emsts: Wolfgang Heinrich,geb. 1635 und Johann Ernst, gest. 1685 , zwei Linien: Ersterer dieoffeubach - birsteinsche, Letzterer die büdingensche Hauptlinie. Dieoffenbach-birsteinsche Hauptlinie •schied sich anfangs in die Aeste znOffenbach und Birstein. Ersterer erlosch 1718 mit dem Stifter, demGrafen Johann Philipp und Offenbach kam an Birstein. Die birstein-sche Linie breitete sich durch zwei Söhne des Grafen Wilhelm Moritz,gest. 1711, abermals in zwei Aeste aus. Der ältere Sohn, WolfgangErnst, gest. 1754, stiftete den Ilauptast zu Offenbach und Birstein u.erlangte 23. Mai 1744 den Reichsfürstenstand, der jüngere Sohnaber, Wilhelm Moritz, gest. 1772, gründete den Nebenast zu Phi-lippseich. — Die büdingensche Hauptlinie breitete sich durch desStifters Johann Ernst vier Söhne in vier Aeste aus. Der ältere Sohn,Johann Casimir, pflanzte den Ast zu Büdingen in Büdingen, welchernach 1840 in der Person des Grafen Casimir (I.) die fürstliche Würdeerhielt, der zweite Sohn, Ferdinand Maximilian I., den Ast zu Wäch-tersbach, der dritte Sohn, Johann Albrecht, den Ast zu Meerholz u.der jüngere Sohn, Carl August, den mit demselben 1725 wieder er-loschenen Ast zu Marienborn. — Die Angaben neuerer Schriftstellerüber die verschiedenen Linien des Gesammthauses Isenburg weichenbis zu den Brüdern Wolfgang Heinrich und Johann Ernst, s. oben,von den vorstehenden Annahmen etwas ab und geben zugleich übermehrere früher erloschene, oben noch nicht angeführte Linien Aus-kunft. Nach dem geneal. Staatshandbuche, 67. Jahrg. S. 536, warenGerlach III. und Bruno I., Nachkommen des um 1145 verstorbenenGerlach I., Stifter zweier Hauptlinien, welche sich bald in mehrereUnterlinien schieden. — Bruno I., Stifter der jüngeren Hauptlinie,hatte durch Vermählung die Grafschaft Wied erhalten und die Söhnedesselben stifteten zwei Speciallinien: der ältere: Bruno II., dieisenburg - braunsbergische oder wiedsche, welche 1462 ausstarb, wo-rauf Wied durch Vermählung an die Dynasten v. Runkel kam, derjüngere aber, Dietrich der Aeltere, die nieder - isenburgische odergrenzauscheSpeciallinie, welche 1664 mit dem Grafen Ernst erlosch.— Die ältere, von Gerlach III. absteigende Hauptlinie breitete sichin drei Speciallinien aus. Von diesen erlosch die älteste oder röver-eische zuerst, dann 1408 die jüngste, oder limburgische und nur diemittlere oder arenfelsische blühte im jüngeren Aste dauernd fort.
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