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der Herrschaft Seeburg und k. pr. Lieut. im 1. Garde-Landw. Cav.-Reg.; Graf Eugen, geb. 1837 und Graf Franz, geb. 1846.
v. Hellbach, I. S. 616.— N. Preuss. A.-L. III. S. HG u. 87 u. V. S. 255. — DeutscheGrafenh. d. Gegenw- I. S. 899. — Freih. v. Ledebur, T. S. 399. — Geueal. Taschenb. dergriifl. Häuser, 1S62. S. 392 und 393 und histor. Handb. zu demselben, S. 374. — W. -B. derPr. Mon. 1. 52.
Ingciihcini, auch Freiherren (in Silber ein eckig oder spitz gezo-gener, schwarzer Queibalken). Altes, elsassisches Adelsgeschlecht,aus welchem Goetz v. Ingenheim 1377 lebte und aus welchem eineLinie sich in der ehemaligen freien Reichsstadt Metz niederliess.Diese Linie, zu welcher Martin v. I., IJoctor der Rechte und Canzlerdes Bischofs zu Metz, 1512 gehörte, wurde von der elsasser Haupt-linie nach einem Documente von 1526 als ritterliche Linie anerkannt,blühte, nachdem die Hauptlinie erloschen, in Metz fort und aus der-selben stammte Daniel v. Ingenheim, fürstl. hessischer Capitain,welcher noch drei in Lothringen lebende Brüder hatte und sich 1703mit Maria Anna Johanna Prinzessin zu Hessen - Rheinfels-Wanfried,geb. 1681, vermählte. Derselbe erlangte den Reichsfreiherrustandnach seiner Vermählung und starb 1723 mit Hinterlassung der noch1733 zu Erfurt lebenden Wittwe und mehrerer Söhne und Töchter.Von den Söhnen wurde Freih. Wilhelm 1742 vom K. Carl VII. zumReichsritter geschlagen, ein anderer Sohn war 1745 kurbayer. Ilat-schier-Lieutenant und Freih. Carl Wilhelm, kurbayer. Vice-Ober-stallmeister, Jägermeister, Oberstlieut. u. Generaladjutant, wurde imletztgenannten Jahre an den kurköln. Hof gesendet, um den Tod desIL Carl VII. anzuzeigen. — Ueber ein weiteres Fortblühen' desStammes fehlen Nachrichten.
Hertzog, Elsass. Chronik, Lib. VI. S. 179. — v. Dreyhaupt , Beschr. d. Saalkreises , II.S. 644. — Gauhe, II. S. 491 u. 492. — Siebmacher, II. 133. — v. Meding , II. S. 280 u. 281.— Kuppl. zu Siebm. W.-B.VJI. 5.
Iiigermaiiii. Adelsstand des Kgr. Preussen. Diplom vom 20. März1742 für Georg Johann Ingermann, k. preuss. Hauptmann (früher ink. schwedischen Diensten) und für die Söhne desselben, FriedrichHeinrich , Andreas Bleichert und Daniel Michael Carl Ingermann.Von den Letzteren erhielten der älteste und der jüngste Sohn alsk. preuss. Ofiiciere 1763 den Abschied. — Der Stamm ist erloschen.
v. Heilbad,, I. S. BIG. — N. Pr. A.-L. I. S. 40, III, S. 37 u. V. S. 255. — Freih. v. he-debur, I. S. 399. — W.-B. d. preuss. Monarch. III. 60. — Kneschke, III. S. 240.
Ingersleben. Altes, magdeburgisches Adelsgeschlecht aus demder Familie schon 1344 zustehenden Stammsitze Aller-Ingerslebenim jetzigen Kr. Neu-Haldensleben der Prov Sachsen. Dasselbe kamin die Grafschaft Mansfeld, in das Brandenburgische, Anhaltsche,Schwarzburgische, Reussische etc. und war namentlich im 17., 18. u.19. Jahrh. mit mehreren in der heutigen Provinz Sachsen liegendenGütern, im 17. u. 18. Jahrh. im Brandenhurgischen u. im 18. u. 19.in Pommern, so wie noch 1854 in Westpreussen mit Seyde unweitThorn angesessen. — Von den Sprossen des Stammes sind Mehrerein k. preuss. Militair- u. Staatsdiensten zu hohen Ehrenstellen ge-laugt. Johann Ludwig v. I., k. preuss. Generalmajor, Commandeurder Leibgarde zu Fuss, Hofjägermeister u. Amtshauptmann zuColberg,