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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
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Dasselbe wird von Gauhe, s. unten, aus Lothringen und von Anderenaus Westphalen , und zwar aus der Grafschaft Mark, hergeleitet undWilhelm I., Ritter, soll urkundlich schon 1368 vorkommen. DieFamilie sass im Cleveschen 1550 zu Gelinde im jetzigen Kreise Rhein -berg, 1567 und noch 1720 zu Bärenkamp im Kr. Dinslaken und 1614zu Cassel bei Budberg im Kr. Rheinberg, so wie in Westphalen 1588zu Schwarzenmühlen unweit Bochum. Im 18. Jahrh. und theilweiseauch im 19. war dieselbe in der Oberlausitz mit Queisdorf bei Ro-thenburg, Mittel-Herwigsdorf bei Loebau, Deutsch-Paulsdorf bei Gör-litz, Giessmannsdorf bei Zittau und Pliesskowitz bei Bautzen ange-sessen und war auch nach Dänemark gekommen, wo Christian Frie-drich v. I. 1757 als k. dänischer Generallieutenant starb. Aus dersächsischen Linie starb kurz vor der Mitte dieses Jahrh. der k. sächs.Amtshauptmann v. I. zu Zittau. Gauhe führt, I. S. 3099 und II.S. 491, nach handschriftlichen Angaben die Familie unter dem sonstnicht bekannten Namen: Ingelhof auf und giebt an, dass dieselbe,nachdem sie lange im Herzogthume Lothringen geblüht, im Cleve-schen das Rittergut Bärencamp, welches später einem Freiherrnv. Danckelmann zustand, besessen, sich dann im Halberstädtschenmit dem Rittergute Burcke begütert habe und dass letztere Besitzunggegen die Mitte des 18. Jahrh. in der Hand des Johann Friedrichv. Ingelhof gewesen sei. Nach Allem beziehen sich Gauhe's Angabenauf die Familie v. Ingenhaef und der Name Ingelhof ist durch einenIrrthum entstanden u. nicht der Name eines anderen Geschlechts.

Handschriftl. Notiz. v. üechtritz, diplomat. Nachr. V. S. 79-81: aus den Kirchen-büchern zu Mittel-Herwigsdorf, Giessmannsdorf u. Queisdorf von 17201782. N. Pr. A.-L.V. S. 255. Dresdn. Cal. z. Gebr. f. d. Residenz, 1847. S. 165. Fahne , I. S. 187: v. In-genhoue. Freih. v. Ledebur, 1. S. 398 und 399. Lexic. over adel. Faniii. i Danmark, I.Tab. 48. Tyroff, II. 183. W.-B. d. sächs. Staaten, II. 75. Kneschke, II. S. 234.

Iugeiihcini, Grafen (Schild geviert, mit Mittelschilde. Im goldenenMittelschilde ein links aufspringender, rother Fuchs: v. Voss. 1 u. 3in Silber der preussische schwarze Adler, auf den Flügeln mit gol-denen Kleestengeln belegt, ohne Scepter und Reichsapfel und 2 u. 4in Roth drei, 2 und 1, silberne Rosen). Grafenstand des Kgr. Preus-sen. Diplom vom 12. Nov. 1787 für Amalie Elisabeth v.Voss, Stifts-fräulein zu Wolmirstaedt, und für ihren mit dem Könige FriedrichWilhelm II. von Preussen erzeugten Sohn, Gustav Adolph , mit demNamen: v. Ingenheim.Amalie Elisabeth Grf. v. Ingeuheim stammteaus der meklenburgischen Linie des alten Geschlechts v. Voss u. wareine Tochter des k. preuss. Geh. Justizraths, Gesandten am k. dän.Hofe und Dompropstes Friedrich Hieronymus v. Voss, Herrn aufBuch, Carow etc. aus der Ehe mit der Tochter des k. preuss. Staats-ministers Adam Otto v. Viereck und die Schwester des nachmaligen,1823 verstorbenen, k. pr. Geh. Staatsministers Otto Carl Friedrichv. Voss. Graf Gustav Adolph, geb. 1789 u. gest. 1855, k. preuss.Kammerh. u. w. Geh.-Rath, Herr der Herrschaft Seeburg in der Graf-schaft Mansfeld, vermählte sich 1826 mit Eugenie Thierry v. derMark, geb. 1808. Aus dieser Ehe entsprossten, neben einer Tochter,Grf. Marianna, geb. 1831, drei Söhne: Graf Julius, geb. 1827, Herr