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Lampersdorf bei Steinau. Der Mannsstamm erlosch 1593 mit Johannv. Jeser. Das Gut Zedlitz war noch 1600 in der Iland seiner Hinter-lassenen.
M. Fahri Elcgia de m'örte Jo. a. Jeser, farailiae suae Ultimi. Viteb. 1593. — Sihapius IS. 491 u. II. S. 7()4. — Gauhe, II. S. 487. — N. Pr. A.-L. III. S. 33. — Freih. v. LedeburI. S. 396. — Siebmacher, I. 74: Die Jeser, Schlesisch. — o. Meding , II. S. 277.
Jesewitz, (Jesewitz. Altes, meklenburgisches Adelsgesclilecht, des-sen Wappen: in Silber ein in die Höhe springendes Windspiel, durchein Siegel von 1318 mit der Umschrift: S. Joh: Jesevitze bekannt ist.Der Stamm ist 1514 erloschen.
v. Westphalen, Monum. inedit. IV. Tab. 19. Nr. 41. — v. Meding , I. S. 262; nach demMs. abgegangener meklenb. Familien.
Jessen. Ein zu dem holsteinischen u. dänischen Adel zählendesGeschlecht , welches nach Gauhe im 17. Jahrb. durch Gelehrsamkeitu. Staats-Wissenschaft deuAdel erhielt. Dasselbekam in den letztenDecennien des 17.Jahrb. durch Thomas Balthasar v.J., k. dän. Geh.-Rath, a. o. Gesandten in Polen, Schweden etc., Herrn auf Nienhoff,Klixbüel, Binnenau etc., welchem auch der freiherrl. Titel beigelegt.wird u. durch Matthias v. ,)., k. dän. Canzlei-Rath und Präsidentenzu Altona, zu hohem Ansehen. Ersterer, gest. 1731 im 80. Lebens-jahre, hinterliess einen Sohn, Friedrich v.J., welcher k. dän Oberst-lieutenant war. Um diese Zeit wurde ein v. J , k. dän. Legations - Se-cretair, nach seiner Zurückkunft aus England Präsident zu Altona u.kurz vorher kommt Johann Friedrich v. Jessen als k. dän. Canzlei-rath u. Inspector der Aemter Husum u. Schwabstädt vor. Der Stammblühte fort u. Sprossen desselben kamen in Holstein u. Dänemark zuhohen Ehrenstellen.
Gauhe, I. S. 931 und II. S. 488 u. 489. — Lexicon over adelig. Familier i Danmark, I.Tab. 48.
Jessenack, Jeszenak, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand.Diplom von 1781 für Paul v. Jessenack, k. ungarischen Hofrath.
Megerle v. Mühlfeld , S. 61. — Tyroff , II. 226: Nob. Jeszenak.
Jessich Edle r. Gessencek. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1791 für Christoph Jessich, genuesisch-französischen Vice-Con-sul und Kaufmann zu Zengg, wegen der bei dem Brotmangel in denJahren 1787 u. 1788 herbeigeschafften ausländischen Feldfrüchte,mit dem Prädicat.e: Edler v. Gesseneck.
Megerle v. Mühlfeld , S. 205. x
Jestetcn, auch Freiherren. Eiii früher zu dem elsassischen Adelgehörendes Geschlecht.
v. Haltstein , IIr. Süppl. S. 77. — v. Meding', III. S. 309. — Suppl. zu Siebm. YV.-B. IV.15 : F. II. v. Jesteten.
Jett, Jett v. Manzenberg, auch Freiherren n. Grafen. Reichsgrafen-stand. Diplom im kurpfälzischen Reiehsvicariate vom 22. Sept. 1790für Christian Freih. Jett v. Münzenberg. — Altes, oberrheinischesAdelsgeschlecht, welches schon in de'r ersten Hälfte des 14. Jahrh.blühte, dessen ordentliche Stammreihe aber erst zu Ende d. 15.Jahrh.mit N. N. J. v. M. beginnt, welcher mit einer v. Eppelsheim vermähltwar. Ein Nachkomme desselben im 7. Gliede": Johann Georg Hart-