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Weinsberg, später Yice - Dom zu Aschaffcnburg, hatte einen Sohn,Jörge Ludwig, mit dem Beinamen: der Lange, welcher Oberst undCommandant zu Hanau war u. eine fortblühende Nachkommenschafthinterliess — von Friedrich aber, gest. 1639 als Oberst, stammteJohann, würzburgischer Rath und Amtmann zu Mainberg, welcherebenfalls Söhne hatte, zu denen Christoph Franz, Bischof zu Würz-burg, s. oben, gehörte. — Ueber die weitere Fortsetzung der ge-nannten beiden Hauptlinien ist, ausser dem Angegebenen, Genauesnicht aufzufinden: dieselben scheinen im Laufe der Zeit ausgegangenzu sein, während die stolzenbergische Linie dauernd fortgeblüht hat.Dieselbe wurde in der Person des Christoph Friedrich Gottfried v. H.,geb. 1765, k. bayer. Kämmerers u. vormaligen fürst], würzburg. Ilof-raths und Ober-Amtmanns zu Klingenberg, 1818 in die Freiherrn-classe der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen und jetzt lebtaus derselben Ulrich Freih. v. Hutten zum Stolzenberg, — Sohn des1857 verstorbenen Freih; Ferdinand, grossh. toscan. Kammerh. undk. bayer. Rittmeisters ä la suite, aus der Ehe mit Auguste Freiinv. Placke, geb. 1807 — k. bayer. Kämm. u. Hauptmann im-2. Artiii.-Regim., verm. 1856 mit Henriette Freiin v. Brück, geb. 1836.
Bucelini, III. S 124. — Spangenberg. II. 6. B. 10. C. S. 46. — Humbractit, Tab. 168—170.— v. Gleichenstein, Nr. 43. — Schannat, S." 09. — Gautie, I. S. 922- 926. — v. Haltstein. I.S. 316—328 tiiui III. S. 250—256. — Biedermann . Canton Bauiiach , Tab. 72—94. — Salver,S. 146. 369. 371. 408. 430. 658. 667. 702. 703 u. 730. - N. Geneal. Handb 1777. S. 115-117.1778. I. S. 123 n. 124. — v. Lang, Suppl. S. 50 u. 51. — Geneal. Taschenb. d. freih. Häu-ser, 1S5S. S. 291 u. 1862. S. 39S. — Siebmacher , I. 100: v. Hutten zu Steckelberg u. v. Hut-ten zu Ford: FranckFränkisch. — Köhler. Wappen-Calender von 1751 — B. G. Struve,Neueröffn. histor. Archiv, I. S. 229 : Beschr. d. Wappen. — v. Meding , II. S. 272—275. —Suppl. zu Siebra. W.-B. IV. 15. — Tyroff, I. 128. — W.-B. d. Kgr. Bayern, III. u. v. XVöl-ckern , Abth. 3.
Hingen. Cölnisches, in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundertserloschenes, adeliges Patriciergeschlecht.
Freiherr v. Ledebur, I. S. 387. — Fahne, I. Tab. II. Nr. 79.
Huyu, (trafen. Reichs - u. ungarischer Grafenstand. Diplom von1697 für Johann Joseph de Huyn, wegen treuer und ausgezeichneterDienste bei der Vertheidigung Ungarns gegen die Türken. — Altes,ursprünglich lothringisches, später auch niederrheinisch-limburgsches,1595 mit Amstenrade und noch 1690 mit St. Martin, Mheer u. Stübelim Limburgschen begütertes Adelsgeschlecht, welches im 16. Jahrh.auch in Liefland blühte. Dasselbe kam in Lothringen schon im13. Jahrh. vor und schied sich im Anfange des 17. Jahrh. durch zweiSöhne des Claude de Iluyn, Jean und FraDgois, in zwei Linien, vonwelchen die von Jean gestiftete Linie bald wieder ausging. Aus dervon Frangois gegründeten Linie stammte als Enkel des Stifters deroben erwähnte Graf Johann Joseph, welcher, wie seine Vorfahren,am herz, lothringischen Hofe zu hohen Würden gekommen und mitCatkarina Eleonore de la Haye vermählt war. Von ihm stieg dieStammreihe, wie folgt, herab: Graf Leopold Felix; Maria FelicitasGrf. v. Auersperg; — Gr. Heinrich: Caroline v. Alpmannshofen; —Gr. Joseph August; — Gr. Joseph August, gest. 1837, k. k. Ober-Bau-Director im Küstenlande: Henriette Grf. v. Lazansky; —- GrafJohann Carl, geb. 1812, jetziges Haupt der Familie, Indigena im Kgr.