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Tochter, Freiin Luise, geb. 1830, verm. 18J59 mit dem k. pr. Kreis-gerichtsrath Hugo zu Neisse, ein Sohn stammt: Freih. Alexander, geb.1831, k. pr. Lieut. Die drei Brüder des Freih. Alexander, sämmtlichMitbesitzer des Lehengutes Boitbmannsdorf, sind: Freih. Emanuel,geb. 1807, verm. mit Ottilie v. Dandelska, gest. 1848, aus welcherEhe ein Sohn, Joseph, geb. 1848, lebt; Freih. Felix, geb. 1815, k.pr. Kreisger.-Rath zu Neisse, verm. 1852 mit Marie Sophie Andree,aus welcher Ehe zwei Töchter stammen — und Freih. Joseph, geb.1817, k. pr. Hauptmann und Compagnie-Chef. — Die zweite Linieist mit dem Freih. Johann Eugen, Herrn auf Schützendorf u. Seifers-dorf, k. pr. Landrath des Kr. Grottkau, verm. mit Friederike v. Machni,gest. 1837, im Mannsstamme 9. Aug. 1803 erloschen und es lebt nurnoch die Tochter, Freiin Charlotte, geb. 1788, Besitzerin des GutesKosel im Kr. Neisse.
Carpzov , neueröffn. Ehreutempel der Oberlausitz, II. S. 185—206. — Sinapius , I. S. 479-484 und II. S. 345. — Schannat, S. 99. — Val. König, II. S." 561—586. — Gauhe, T.S. 915—918. — v. Uechtrilz , dipl. Nachr. V. S. 70—78. — N. Pr. A.-L. II. S. 466 und 467.— Freih. v. Ledebur , I. S. 3S3. — Geueal. Taschenb. der freih. Häuser, 1859. S. 337—339.und 1862. S. 397 und 398. — Siebmacher / T. 50: v. Hundt, Schlesisch. — v. Meding , II.S. 269 und 270. — W.-B. der sächs. Staaten, X. 7 > Freih. v. H. A..
Hundt, Hundt von dem lluseh (Schild qüergetheilt: oben in Silberein Windspiel von natürlicher Farbe mit goldenem llalsbande undunten grün ohne Bild). Altes, niederrheinisches, in der jülichschenRitterschaft aufgeschworenes Adelsgeschlecht, welches von dem, dem-selben schon 1356 und noch 1718 zustehenden Sitze Busch im Kr.Erkelenz den Beinamen führte, später zu Duttersdorf, Neuenhofen,Scheid, Stessen, Holtmühle und Hülm sass und 1800 noch das GutPutting inne hatte. Später ist dasselbe erloschen.
Robens , Element.-Werkchen I. 47 und desselben niederrheiu. Adel, S. 365—367. — Frei-herr v. Ledebur , I. 8. 386. — Tyroff, FI. 24. — W.-B. der preuss. liheinprovinz , II: nichtimmatriculirter Adel, Tab. 28. Nr. 56 und S. 139.
Hundt, Hund v. Kirchberg (in Roth ein aufspringender, weisserHund mit goldenem Halsbande). Altes, hessisches Adelsgeschlecht,aus welchem Gise Hundt v. Kirchberg 1475 die belagerte Stadt Neusstapfer vertheidigen half und Georg H. v. K. 1529 mit Philipp Pfalz-grafen am Rhein mit hundert gerüsteten Pferden zum Entsätze derStadt Wien zog. Der Stamm ist später erloschen.
Spangenberg. II. S. 222 und 245. — Gauhe , I. S. 918. — Rommel, hessische Geschichte,II. S. 231. — Siebmacher , I. 139: Die Hundt -zu Kirchberg, Hessisch.
Hundt, Hund v. Kircliheini. Unter diesem Namen führt, nächst derFamilie H. v. Kirchberg, v. Hellbach, ohne ein sonstiges Citat, einGeschlecht auf, von welchem er sagt: ,,eine alte angesehene hes-sische, aber 1660 ausgestorbene Familie, welche früher auf derHunds-burg unweit Kerstenhausen in Niederhessen wohnte u. dabei auch dasSchloss Falkenstein besass." Sollte der Beiname: Kirchheim richtigsein und nicht: Kirchberg heissen? Auch findet sich in Kurhessen,so viel bekannt, kein Dorf Kerstenhausen, wohl aber ein Dorf Kers-penhausen im Landgerichte Uersfeld. Ausserdem hat der genannteSchriftsteller auch eine hessische Familie Hund v. Holzhausen, 1430ausgestorben, erwähnt.
v. Hellbach , I. S. 599.