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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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liiineckc, lliinicke, lliinicke, auch Freiherren. Altes, märkischesAdelsgeschlecht, welches nach Angelus 92(1 in die Marken, nach Ver-treibung der Wenden, kam. Dasselbe erwarb später mehrere, jetztzu den Provinzen Brandenburg und Sachsen gehörende Güter, sassbereits 1375 zu Görtz und Pessin im jetzigen Kr. West-Havelland,so wie 1380 zu Jerchol u. 1403 zu Möthlitz im Kr. Jerichow II. etc.und hatte 1694 und später Gr. Schönberg im Kr. Dramburg und zuKnauths Zeiten und noch 1704 im Meissenseken Gahmig u. Meusch-abei Dresden inne. Die fortlaufende Stammreihe der Familie be-ginnt mit Hans v. II., Herrn auf Satzkorn (Satzkc), dessen Enkel, Al-brecht, um 1560 k. franz. Rittmeister war. Von den Söhnen desselbenwar Georg Christoph v. H. Herr auf Schkopau bei Merseburg, Dom-propst zu Havelberg und Merseburgischer Stifts-Director u. Melchiorv. II., Herr auf Satzkorn, Verbitz etc., Director des havelländischenKreises. Der Sohn des Letzteren , Albrecht Friedrich, früher mark-grftfl. culmbachscher Geh.-Rath, Canzlei-Director, Hofrichter etc.,später kursäebs. Geh.-Rath und Ober-IIofrichter zu Leipzig, Herr aufGahmig und Meuscha, starb 1704, setzte aber seine Linie nicht fort.Simon Victor v. II., gest. 1733, war k. pr. Finanz-Kriegs- u. Domai-nen-Kammer-Präsident und später standen Sprossen des Stammes inder k. preuss. Armee. Zu diesen gehörte ein Freih. v. II., Herr aufDedeleben, welcherl806 Rittm. im Leib-Cuirassier-Regimente u. späterlängere Zeit Laudrath des Kr. Oschersleben war. Der Stamm hatfortgeblüht und ein Freiherr v. II. wird von Bauer 1857 als Herr aufMöthlitz und Dedeleben aufgeführt.

Angelus , mark. Chronik, S. 39. Knauth, S. 510.' Seifert, Geneal. adel. Aeltern undKinder, S. 93. Vcil. König, IT. S. 587593. Gauhe, I. S. 914. N. Pr. A.-L. II. S. 455und 456. Freih. v. Ledebur , I. S, 386. Siebmacher, I. 177; v. nicke, Märkisch.

Ilüncfchl, auch Freiherren. Reichsadelsstand. Diplom um 1660fürNicolaus Christoph Hünefeld, kais. Hofrath und kurmainz- u. kur-säebs. Geheimen Rath. Derselbe war 1670 Herr auf Neuenbahn inThüringen, kaufte 1671 das Rittergut Altenberge im Altenburgischen,besass im letztgenannten Jahre auch Allendorf, 1684 Christgrün undUhlstädt, 1689 Rodegast im Weimarschen etc. Ein Sohn desselbenwar zuerst fürstl. sckwarzb.-sondersh. Ilofrath u. wurde 1721 Kanzlerzu Arnstadt. Später, 1743, lebte in Kursachsen Carl Ludwig v. H.und in neuerer Zeit ist die Familie, welche im Kgr. Sachsen Christ-grün mit Limbach und Elsterberg mit Frankenhof im Voigtlande be-sass, mit dem freiherrlichen Titel vorgekommen. Die letztgenanntenGüter sind 1827 von E. W. II. Freih. v. Hiinefeld zu einer Stiftungfür Schul - und Familienzwecke bestimmt worden. In Ostpreussenwar die Familie 1820 mit Adamsverdruss im Kr. Orteisburg und mitGlashütte angesessen.

Bayer, Geograph. Jenens. S. 247. Gauhe, IT. S. 4 C 0. Dresdn. Calend. z. Gebrauchefür die Residenz-, 1347. S. 142 und 143. Freih. v. Ledebur, I. S. 386. W.-B. d. sächs.Staaten, VII. 3.

liiiucinörilcr, lliincrnioriler, llunennioriler. Ein erloschenes, mek-lenburgisches Adelsgeschlecht, welches Gauhe aus der Mark Bran-denburg herleitet. Dasselbe soll .sich im 10. Jakrh. gegen die Hun-nen sehr hervorgetlian und daher den Namen: Hunenmorder erhalten