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von 1717 für Carl Heinrich Hornuss, Stadtschultheissen in Freiburg,mit dem Prädicate: v. Behrencastell.
Megerle v. Mühlfeld , Erg.-Bd. S. 325.
Hornwalil. Ein aus dem Voigtlande stammendes, nach Schlesiengekommenes, später erloschenes Adelsgeschlecht, welches 1690 Bu-kowine im jetzigen Kr. Poln. Wartenberg u. Krayn im Kr. Strehlen,so wie 1700 Oberecke ebenfalls im Kr. Strehlen u. 1704 Neuhof imKr. Oels besass.
Sinapius, I. S. 477 u. II. S. 692. — Freih. v. Ledebur, I. S. 377.
Horpusch, Wallum, genannt Horpusch. Erloschenes, rheinländischesAdelsgeschlecht, welchem 1627 das Gut Kuckum bei Aachen zustand.
Fahne, II. S. 65 u. 229. — Freiherr v. Ledebur , I. S. 378.
Horrcin, lloraiu. Ein in Ostpreussen im vorigen Jahrb. vorge-kommenes , zum polnischen Stamme Sreniawa gehörendes Adels-geschlecht, aus welchem Thaddaeus Casimir v. H. von 1747—1756Besitzer des Ritterguts Schingallen war.
Freih. v. Ledebur, I. S. 378 und III. S. 278.
Ilorrich. Erloschenes, rheinländisches Adelsgeschlecht, welchesbereits 1496 Suggerad im jetzigen Kr. Geilenkirchen besass, späterdie Güter Glimbach, Holtorf, Moorshofen, Aussum etc. erwarb undnoch 1700 Alfens im Kr. Heinsberg inne hatte.
Fahne, I. S. 174. — Freih, v. Ledebur, I. S. 378.
Ilorrion, Freiherren. Ein im Trierschen und Liittichschen vorge-kommenes, den freiherrlichen Titel führendes Geschlecht, welchesim Trierschen 1612 Zell u. im Lüttichschen noch im 18. Jahrli. Co-lonster besass.
Fahne, II. S. 65. — Freih. v. Ledebur , I. S. 3.78,
Horroch, Freiherren. Galizischer Freiherrnstaud. Diplom von1791 für Matthias Casimir Horroch.
Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 66.
Horst, v. (1. Horst, auch Freiherren und Grafen (Schild zehnmal vonSilber und Blau quergestreift, oder auch in Silber fünf blaue Quer-balken, mit einem darüber gelegten, doppelt geschweiften, gekröntenLöwen). Reichsfreiherrn- und Grafenstand. Freiherrndiplom vom28. Sept. 1664 für Johann Dietrich v. d. Horst und Grafendiplom imkurbayer. - u. pfälz. Reichsvicariate vom 4. Mai 1741 für Maria An-toinette verw. Freifrau v. d. Horst und für die Söhne derselben, dieFreiherren Ernst Ferdinand und Johann Hermann. — Altes, west-phälisches u. niederrheinisches Adelsgeschlecht, welches in den Iler-zogtbümern Westphalen, Jülich und Berg vielfach aufgeschworen hat.Von den Sprossen desselben tritt urkundlich Conrad v. d. IL, Erz-mundschenk, um 1250 und Berthold, Ritter, 1292 auf und als Stamm-haus wird der gleichnamige Sitz in der Grafschaft Recklingshausengenannt. Die ordentliche Stammreihe beginnt um die Mitte des15. Jahrb. mit Dietrich v. d. II., Herrn zu Horst, verm. mitEltke v. Loe.Der Enkel, Job. v. u. zu IT., vermählte sich mit Margarethe v. Hauss,Erbtochter des Letzten v. Hauss, wodurch die Güter Hauss u. Mud-linghoven unweit Düsseldorf an die Familie kamen. Durch dreiSöhne des Letzteren entstanden drei Linien des Stammes: Rütger,Marschall und Statthalter imVest Recklingshausen, stiftete die Linie