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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
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llomeck v. Homberg, Freiherren (in Gold auf einem rothen Drei-hügel ein auf seiner Rundung liegendes, mit dem Mundstücke rechtsgekehrtes, rothes Jagdhorn, mit einmal aufwärts geschlunger, rotherUmhängeschnur) Altes, rheinländisches und schwäbisches Adels-geschlecht, aus welchem von Humbracht zuerst Arnold um 1148 ge-nannt wird , während die fortlaufende Stammreihe mit Friedrich be-ginnt, welcher um 1337 lebte und den Beinamen der Lange führte.

— Die Familie kam später nach Bayern und zwar mit Ilans Albrecht,II. v. II., welcher im 30jährigen Kriege als Rittmeister in das Regi-ment v. Kolb eintrat. Derselbe erwarb in der oberen Pfalz die leuch-tenbergischen Lehen: Altendorf, Prackendorf, Konhof, Pottendorf u.Dieterskirchen, vermählte sich 1646 mit Margarethe v. "VVildensteinund wurde der Stammvater der oberpfälz. Linie, deren Freiherrn-stand von 1674 an urkundlich erprobt ist. — Maria Johann ChristianAdam Freih. II. v. II. auf Dieterskirchen etc., kurbayer. Kämmerer,vermählte sich 1755 mit Maria Anna Therese Josephiue Freiinv. Fraunhofen und aus dieser Ehe entspross Freih. Anton Aloys Bo-naventura, geb. 1758 und gest. 1836, Herr zu Dieterskirchen, königl.bayer. Kämmer. und Oberst; zuerst vermählt mit Maria Anna Gräfinv. Holnstein aus Bayern, gest. 1798 und später mit Anna Schreiner.Aus der zweiten Ehe stammen die Gebrüder: Theobald Freiherr H.v. II. zu Dieterskirchen, geb. 1813, k. bayer. Oberlieutenant u. Frei-herr Heinrich, geb. 1817, k. bayer. Hauptmann.

Bumbraclit , Tab. 192. — Gaulie, I. S. 897 u. 898. — v. Hattstein , I. S. 311. — Salver,S. 697. — v. Lang, S. 156. — Geneal. Taschenb. (1. freih. Häuser, 1861. S. 315 und 316. —W.-B. d. Kgr. Bayern, III. 29 und v. Wolckern, Ablli. 3.

Ilorneck v. Mein heim, auch Freiherren (in Silber eine schwarze,etwas schräglinks geneigte s. g. Schussleiter, oder zwei oben u. untenetwas einwärts gebogene und oben und unten durch ein Querholz ver-einigte Stangen). — Altes rheinländisches Adelsgeschlecht , welcheszu der ehemaligen reichsunmittelbaren Ritterschaft am Rhein gehörteund dessen Freiherrnstand bis auf 1616 zurück erprobt ist. AlsStammhaus desselben, welches den Beinamen gab, wird die jetzigeStadt Weinheim im Unterrheinkreise des Grossk. Baden angenom-men und die fortlaufende Stammreihe beginnt um 1360 mit HansHorneck v. Weinheim, Ritter, welcher mit einer v. Flerskeira ver-mählt war. Von ihm geht die Stammreihe durch zehn Generationenbis zu dem Sohne des Hans Bernhard II. v. W. und der Anna Mag-dalena v. Sickingen: Johann Philipp, verm. mit Margaretha Rosinev. Eyb und ist, wie folgt, fortgesetzt worden: Marquard Johann Eber-hard: Maria Sophia Catharina v. Bibra; — Johann Emmerich Anton,geb. 1735 und gest. 1814: Anna Maria Caroline Freiin v. Dienheim,gest. 30. Aug. 1830 als die Letzte ihres uralten Stammes; — AdamFriedrich Anton, geb. 1766 u. gest. 1820, k. bayer. Kämm.: AugustaWilhelmine Elisabeth Freiin Sturmfeder v. Oppenweiler, gest. 1809;

— Anton Freiherr H. v. W., geb. 1807, jetziges Haupt der Familie,k. bayer. Kämm., verm. 1839 mit Clementine Freiin v. Franckenstein,gest. 1848, aus welcher Ehe, neben einer Tochter, Freiin MarieTherese Silvestra, geb. 1844, ein Sohn stammt: Freih. Heinrich, geb.