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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
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gebreitet hat. Die ersten bekannten Sprossen des Stammes waren zuRustenberg auf dem Eichsfelde Vieedome der Kur-Mainz: Heiden-reich kommt 1162—1193 vor und Helwig starb 1196. Ein Sohn oderBruders-Sohn des Letzteren, Theodericus de Hanenstene, Vicedominusde Rustenberg, tritt mit seinem Bruder, Heithenricus, 1230 zuerstmit dem jetzigen Namen des Geschlechts auf, welcher von dem Schlossellanenstein, Hanstein, unweit des zwei Meilen von Goettingen ent-fernten Rusteberges, angenommen wurde. Dieses Sehloss, früher imBesitze des Grafen Otto v. Nordheim, 1070 aber zerstört, gelangte,wieder aufgebaut, 1209 an den Erzbisehof von Mainz und die Enkeldes erwähnten Heithenricus, Heinrieh der Aeltere u. Lippold, bekamendasselbe. 1308 mit allem Zubehör als Mannslehn. Heinrich hinterliesskeine Nachkommen, Lippold aber setzte den Stamm fort und seineEnkel, Lippold der Jüngere und Dettniar, wurden die Stifter derjetzt noch blühenden zwei Linien: der Lippolds- oder Besenhauser u.der Dittmars- oder Ershauser Linie. Erstere besteht aus einem älte-ren u. einem jüngeren Zweige. Von dem Stifter der Linie, Lippold,stammte nämlich in der 6. Generation ein gleichnamiger Nachkomme,dessen ältester Sohn, Caspar, gest. 1603, Oberaufseher der GrafschaftHenneberg, den älteren, ein anderer Sohn a' er, Melchior, den jünge-ren Zweig stiftete. Die Dittmars-Linie bat ebenfalls zwei Zweige,welche, von dem Stifter in vierter Generation, durch die Söhne Hein-richs v. IL, Werner und Hans, entstanden. Der erste Zweig wurdespäter durch die beiden Söhne des von Werner im fünften Gliedestammenden Georg Thilo v. IL, gest. 1632: Jobst Dietrich und GeorgBurchard , in zwei Aeste, der zweite Zweig aber durch drei Unenkeldes Stifters: Otto, Werner u. Heinrich, in drei Aeste geschieden. —Um die Mitte des 16. Jahrb. hatten die Sprossen des Stammes meistdie Burg Hanstein verlassen und sich im Bezirke derselben angebaut.So entstanden die Rittersitze in Bornhagen, Ober- u. Unter-Stein u.Besenhausen, die Güter in Wahlhausen und Werleshausen an derWeira, Rothenbach, so wie die entfernteren Güter zu Ershausen undWiesenfeld. Nächst dem wurde die Familie im 16. Jahrb. auch imMeiningensehen, später in den Herzoth. Coburg, Weimar und Anhaltund neuerlich in Pommern im Kr. Stolp u. in Ostpreussen begütert u.gehört im Kgr. Hannover durch ein Gut in Friedland zu dem landsäs-sigen Adel der Göttingensehen Landschaft. — Nähere Nachweiseüber die Geschichte u. über die älteren u. Reuen genealogischen Ver-hältnisse des Gesammtstammes finden sich in den Taschenhb. derfreih. Häuser, auf welche hier bei dem so gliederreichen Geschlechteverwiesen werden muss u. so mögen denn hier nur einige, die neuesteZeit betreffende Angaben Platz finden. Senior der Familie ist jetztFreih. Wilhelm* geb. 1797 u. zu dem ersten Aste des zweiten Zweigesder Dittmar's Linie gehörig, Herr auf Wahlhausen-Oberhof, k. preuss.Lieut. a. D., verm. mit Luise v. Eschstruth u. die Häupter der Linien,Zweige und Aeste sind nachstehende: Lippold's Lin.ie, älterer Zweig:Freih. August, geb. 1800, Herr auf Henfstedt bei Hildburgbausen,grossh. meklenb. Kammer!)., verm. mit Henriette v. Stetten. Jüngerer