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besitze des Hauses nur ein anderes, später an der Wupper erbautesScbloss Hammerstein nebst Oege, Sehwingenburg u. Staclielberg oderStackenberg besessen habe, welche Besitzungen im zweiten Jahrzehntdieses Jahrb. in andere Hand übergingen—In neuester Zeit ist Ar-nold's Abstammung von dem alten Grafenstamme Hammerstein inZweifel gezogen worden und man hat die in das Wappen der Frei-herren v. H.-Equord gekommenen „drei Hämmer der Burggrafen H."nicht als Beweiss der Gemeinsamkeit des Ursprungs gelten lassenwollen. Was diese „Hämmer" anlangt, so sind dieselben als dasWappen der alten Grafen u. Burggrafen v. Hammerstein, laut k. lian-nov. Cabinetsordre vom 5. März 1816, den Freiherren v. H. zuEquordzu führen erlaubt worden. Wie übrigens sich auch die Abstam-mung Arnold's verhalten mag —• alt ist der Stamm der Freiherrenv. H. nun einmal, da derselbe schon 1357 urkundlich auftritt und imBergischen schon 1341 mit Strunden im Kreise Lennep, 1435 mitSchwingenburg und 1453 mit Ilanimerstein a. d. Wupper, Beide imKr. Mattmann, begütert war — so ist derselbe doch als Stammvateranzunehmen. Von Arnold, gest. 1395, lief der Stamm, wie folgt, fort:Werner, gest. 1440: Catbarina v. Vilsdorf; — Johann, gest. 1500:Margaretha v. Pferdsdorf; — Caspar, gest. 1560: Anna v. Iloltz; —Christoph, gest. 1607: Margarethe v. Wrede. Aus der Ehe des Letz-teren entspross Freiherr Hans Adam, gest. 1663, welcher mit seinemNeffen, Friedrich Christoph, k. schwed. General der Cav. u. Erwerberdes Gutes Aplern in der hess. Grafschaft Schaumburg, die Itheinge-genden verliess und die Herrschaft Equord im Hildesheimischen undHornoldendorf im Lippe-Detmoldschen kaufte. Derselbe warLanddrostder Grafschaft Hoya u. ist der nächste Stammvater der späteren undjetzigen Freiherren v. II. Aus seinen drei Ehen mit Elisabeth v. Sal-dern, Catharina v. Klenke und Leveke v. Münchhausen stammtenmehrere Kinder, doch nur aus der 2. u. 3. männliche Nachkommen-schaft und zwar Georg Christoph, Christoph Ludolph und ChristianGünther, Ersterer aus der zweiten, Letztere aus dritter Ehe. GeorgChristoph, gest. 1687, h. braunschw.-lüneburg. Geh.-Rath, Hofmar-schall und Grossvoigt zu Celle, besass Equord u. erwarb Stintenburgim Lauenburgischen, Drönnewitz, Raguth, Bentin u. Neuhof in Mek-lenburg-Schwerin, so wie Herrschaft u. Schloss Gesmold mit Dratum,Feldmühlen etc. in Hannover u ; mehrere andere Güter. ChristophLudolph, gest. 1728, kurbraunschw.-lüneb. Oberst, verm. mit JohannaSophieSchenk v. Winterstedt, warHcrrauf Hornoldendorf mitFromm-hausen, auf Gesmold mit Dratum etc., so wie auf Apelern. Die beidenFidei-Commiss-Güter Hornoldendorf u. Fronimhausen \yurden spätervon der Familie verkauft und dafür Heinsen im Hannoverschen er-worben und mit Fideicommiss belegt; Gesmold mit Zubehör kaufteChristoph Ludolph, nachdem Georg Christoph gestorben, von derWittwe desselben u. Apelern hatte er von seinem Vetter, dem reichen,im 30jährigen Kriege berühmt gewordeneu k. schwed. General Fried-rich Christoph v. H. geerbt. Diese Besitzungen machte ChristophLudolph, so weit sie es nicht schon waren, zu Fideicommiss- und