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siscben Familie Hallmann, erhielt aber bei Confirmation des Adels u.bei Veränderuug und Vermehrung des Wappens das erwähnte Prädi-cat und schrieb sich später nach demselben, so dass der Stamm wohlvon dem ursprünglichen zu unterscheiden ist. Aus seiner ersten Ehemit Auna Regina Kretschmar stammte ein Sohn, welcher später einenAntheil des Gutes Woidnikowe besass. Der Stamm ist nachher er-loschen.
Heitel, S. 772. — Sinapius, II. S. (559. — o. Hellbach, I. tS. 501.- — N. Pr. A.-L. II.S. 322. — Freiherr v. Ledebur. I. S. 314.
Ilallov. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1797 für Jo-seph Hailoy, Steyerischständischen Haupt-Gassier. Der Stamm blühtefort und Friedrich v. Hailoy, k. k. Oberst, war 1856 Commandantdes Tiroler-Jäger-liegiments K. Franz Joseph.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 310.
Ilallweil, Haiwal midi Urafen. Böhmischer Grafenstand. Diplomvom 20. Juni 1671 für Johann Hugo Freih. v. Hall weil, k. k. Generalin Ungarn. — Altes, schweizerisches Adelsgeschlecht aus den gleich-namigen Stammschlosse im Ganton Bern am Hallwyler See, welchessich später in den Rheinlanden, in Schwaben und Oesterreich aus-breitete. Dasselbe soll, wie Buceiini will, römischen Ursprungs ge-wesen sein und sich früher de Ala genannt haben, wie denn auch dasStammwappen in Gold zwei von einander abgesonderte Adlersilügelzeigt. — Die ordentliche Stammreihe beginnt Hübner mit PhilippWilhelm v. H. um 1165. Tliuringo v. 11. zeichnete sich 1415 imKriege gegen die Züricher und Berner aus, in welchem das Stamm-haus in Flammen aufging; Johann Georg v. PI. wurde 1601 Bischofzu Oostnitz und sagte voraus, dass er, wie auch geschah, im 3. Jahresterben würde; Hugo Freih. v. 11. war später des Erzh. Leopold Wil-helm Oberster Kämmerer und Johann Hugo, welcher, s. oben, denGrafenstand in die Familie gebracht, blieb 1684 bei Gran in einemTreffen mit den Türken. Der Sohn des Letzteren, Graf Johann Se-bastian, starb 1700 als kais. Geh.-Rath und hiuterliess drei Söhne,die Grafen Johann Christian, Johann Albert und Anton Carl, dochfehlen über dieselben weitere Kachrichten, auch sind nur durch Gauheaus der ersten Hälfte des 18. Jahrb. einzelne Sprossen des Stammesbekannt.
Hübner, Talj. .975—97c>. — Gauhe, J. >S. 754 und 755: nach Stumpft, Schweiz. Chronik u.Buceiini , 1. und III. — v. Hatlstein, III. Buppl. B ül. — Saloer, £>. t» 10. — Siebmacher, 1.129: v. H., llheinländisch u I. 199: v. H., Schweizerisch. — o. Meding, II. S. 224. — Suppl.zu Sielnh. W.-B. HV. 13.
Halnischlag v. lielmstrcit. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplomvon 1821 für Georg Halmschlag, k. k. Oberlieutenant bei dem Fuhr-wesen, mit dem Prädicate: v. Helmstreit.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 310. ^
Hals, Grafen. Alte Grafen des h. römischen Reichs in Unter-Bayern, welche sich nach dem Schlosse, dem Flecken und der Herr-schaft dieses Namens an der Oesterreichischen Gränze nannten.Dieselben waren Oberst-Erbmarschälle des Bisthums Passau u. derStamm erlosch 1375 mit Luitpold Gr. v. H., dessen Lehne der Bruder