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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
Entstehung
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sehen, welches schon in eine sehr frühe Zeit gesetzt wird und mitWilibald Grafen v. Hallermund, welcher 1439 als Bischof zu Mindenstarb, erloschen ist. Die Grafschaft fiel an das Haus Braunscbweig-Lüneburg zurück , welches dieselbe 1704 den Grafen v. l'laten zuLehn gab, ohne jedoch von deren Einkünften, Rechten u. Pertinentienetwas weiter als seit 1708 die reichsgräfliche Unmittelbarkeit, nebstSitz und Stimme im Westphälischen Grafen-Collegium, zu geuiessen.

Hoppenrod, Stammbuch, S. 38. — Lucae , Grafeusaal, S. 985—988. — Pfeffinger, I. S.670. — Gauhe, II. S. 391 : nach Pfeffinger u. Hühner, Histor. Polit., VII. S. 9S9. — J. Wolf,Geschichte der Grafen v. Hallermund, Güttingen, 1815. — Hann. Vaterl. Archiv,. 1823. IV. S.253, 1833. Hft. I. S. 70 und Hft. 2. S. 193. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 364.

Ilalletius. Preussischer Adelsstand. Diplom vom 7. Sept. 1722für Carl David Hailetius, k. pr. Major und Oommandanten des Bos-niaken-Corps.

o. Hellbach, I. S. 501. — N. Pr. A.-L. V. S. 209. — Freih. o. Ledebur, I. S. 313. —W.-B. d. Preuss. Monarch. III. 37.

Ilallmaiiii (in Gold ein schwarzer Adler). Reichsadelsstand. Di-plom vom 31. Jan. 1624 für Paul Hallmann, Herrn auf Strachwitzunweit Liegnitz. Der gleichnamige Sohn desselben, gest. 1600 alsFürstl. Liegnitzischer Geh.-Rath und Canzler, hatte aus der Ehe mitDorothea v. Baudissin vier Söhne und drei Töchter, von denen beiseinem Tode, neben zwei Töchtern, zweiSöhne lebten: Joachim Augustv. H., Fürstl. Briegscher Secretair und Joachim Paul v. H. — Die Fa-milie war noch in der ersten Hälfte des 18. Jahrh. in Schlesien be-gütert und zwar 1735 mit Woidnikowe, 1738 mit Strebitzko u. 1740noch mit Salmirschütz. Letzteres Gut besass Gottfried Braudam v.Hallmann, vermählt mit einer v. Gladis, aus welcher Ehe ein Sohn,Friedrich Sylvius v. 41. entspross, welcher 1786 als k. preuss. Oberstund Chef eines Garnison-Regiments zu Rastenburg starb. — Im Jahre1806 standen drei Stabsofticiere v. H. in der k. preuss. Armee: dereine derselben blieb als Major in der Schlacht bei Auerstädt, derzweite starb 1823 als Oberstlieutenant a. D. und der dritte, welcherMajor und Commandeur eines Grenadierbataillons gewesen, 1825 imPensiousstande. Die Genannten waren wohl die Letzten des Stammes.

Hertel, S. 772. — Sinapius, II. N. 659. — N. Pr. A.-L. II. S. 322. — Freih. o. Ledebur,I. S. 314.

Ilallmaiiii, llinzinaiiii \, II. K. Preussisches Diplom von 1817 für dieGebrüder Ludwig Hinzmann und Otto Hinzmann, mit der Erlaubniss,den Namen und das Wappen der v. Hallmauu dem ihrigen zufügen zudürfen und sich v. Halimann- Hinzmann oder Hinzmann v. Hallmauuzu schreiben. Ersterer war zuletzt Major im 4. k. pr. Husareu-Re-gimente und später Oberstlieuteuaut a. D. und Letzterer stand 1836als Rittmeister im 5. Kuirassier-Regimente u. war später Major a. D.

v. Hellbach, I. S. 501. — N. Pr. A.-L. II. S. 322. — Freih. v. Ledebur, I. £>. 358.

Ualliiicnfelil, Ilallmaiiii v. Ilallnicnfclil, llaliiienfcltl (im Schilde dreigoldene Aehren). Böhmischer Adelsstand. Diplom vom 3. Juni 1693für Johann Sigismund Hallmann, mit dem Prädicate: v. Hallmenfeld.Derselbe, gest. 16. Jan. 1720 als Rechts-Aeltester der Stadt Breslauund über- Kriegs - Conimissarius, stammte nach Henel aus der schle-