— 169 —
als k. preuss Oberstlieutenant'den Abschied nahm, aus Ungarn nachPreussen und fünf seiner Söhne standen in der k. preuss. Armee.Ein v. Liptay starb als k. pr. Major 1808 und zwei Fräulein v. L.waren 1806 Conventualinnen des Stifts zum heiligen Grabe in derPriegnitz.
N. Pr. Adelslexicon V. S. 208: v. Halle nach den Königseheii Sammlungen und III. S.277: v. Liptay. — Freiherr v. Ledebur, I. S. 817 und III. S. 270: v. H. und II. S. 43 : v.L. — Siebmacher, 1.183: v. Halle, Braijnschweigisch. — VV.-B. der Preuss. Mon. III. 37; v.Halle-Ljptay,
Halle, Malier. Erfurter, im 13. und 14. Jahrb. vorgekommenesPatriciergeschlecht. Seyfried v. H. war 1259 Gräfl. GleichischerLehnsmann und Bürger zu Erfurt und Dietrich v. H. sass 1306 imRathe dieser Stadt. Kühne und Gerhardt Gebrüder v. H., Ritter,lebten 1367 und Otto v. H. kommt noch 1370 als Vasall der Grafenv. Gleichen und Bürger zu Erfurt vor.
N Pr. A.-L. V. S. 208.
Hallegg, Freiherren. Erblftnd.-österr. Freiherrnstand. Diplomvom 2. Nov. 1765 für Johann Maximilian Friedrich v. Hallegg, k. k.Landrath zu Klagenfurth. — Eins der ältesten kärntner Adelsge-schlechter, aus welchem Otto v. H. schon 1392 der erste Landes-Vice-Dom in Kärnten war. Georg v. H. kommt als dortiger Landes-Verweser 1442 vor; Adam v. H. kämpfte mit eigenen Leuten undPferden gegen die Türken und zeichnete sich namentlich hei Vertbei-digung des simmeringer Passes aus und Veit v. Ilallegg, kais. Feld-Hauptmann in der slavonischen Griinze, wurde vom K. Rudolph 11.zum Eques auratus geschlagen. — Die spätere Stammreihe der Fami-lie war folgende: Adam v. IL: Elisabeth v. Thannhausen; — JohannMax: Anna Margaretha v. Kellerperg; — Freiherr Johann Maximilian,s. oben: Maria Helene Kulmer v. Rosenpichl; — Freih. Franz Jo-seph Anton: Isabella v. Eiss und Söllheim; —Freih. Joseph: JohanneFreiin de l'Epee v. Stuivenbergh., Aus der Ehe des Letzteren ent-sprossten zwei Söhne: Freih. Johann, gest. 1852, k. k. Major in d.A., unvermählt u. Freih. Maximilian, geb. 1796, k. k. Oberst in d. A.
Megerle v. Muhlfeld, "8. 55.— Geneal. Taschenbuch d. freih. Tläu.ser, 1849, S. 178 u. 179und 1857. R. 285.
Malier (Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein rother Sparren, be-gleitet von drei Rosen und 2 und 3 in Gold ein grüner Baum, oben,rechts, wie links, von einem Sterne beseitet). Reichsadelsstand. Di-plom von 1749 für D. Albrecht Kaller, k. grossbrit. u. kurbraunschw.lüneb. Hofrath und Professor der Chirurgie an der Universität Göt-tingen. Derselbe, einer der gelehrtesten Aerzte seiner Zeit, welcher1757 die Lehre von der Reizbarkeit feststellte und eine völlige Um-arbeitung der Physiologie unternahm, war 1752 in sein Vaterlandnach Bern zurückgekehrt, wo er 1777 starb. Der Stamm blühte inder Schweiz fort.
Pütter , Gelehrt.-Gesch. v. Güttingen, I, S. 89 und II. S. 39 und 40. — Esch und Gruber,Kncyklopädie, Sect. 2. T. S. 292 und 293. — Freiherr v. d. Knesebeck, S. 143. — Suppl. zuSiebm. W.-B. IX. 16.
Malier, Ritter und Edle. Erbländ. - österr. Ritterstand. Diplomvon 1776 für Carl Haller. Doctor der Rechte, mit dem Prädicate:Edler v.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 149.