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Degerstein, aus welchem Geschlechte Haus Peter H. v. D. sich 1593in ein Stammbuch einschrieb, führten in Roth ein schrägrechts ge-legtes und mit der Spitze unterwärts gekehrtes, silbernes Schwert u.die Hainzel v. Lindau in Roth ein schräglinks gelegtes, mit der Spitzein die Höhe gekehrtes Schwert.
Siebmacher, II. 138 Nr. 7: Haynt/.el v. Degernstein, Schweizarisch und auf derselbenTafel Nr. 6: Hayntzel v. Lindau. — o. Meding, II. S. 222 und 223.
Ilakled, Uacklcill , Freiherren. Erbländ. - österr. Freiherrnstand.Diplom vom 11. Septemb. 1787 für Leopold v. Hakled, Besitzer derHerrschaft Hakied oder Haekledt im luuviertel. Derselbe stammteaus einem, seit 1533 in den Adelsstand versetzten Geschlechte, wel-ches bei Anlegung der Adelsmatrikel des Kgr. Bayern in der Persondes Freiherrn Leopold Ludwig, geb. 1763, Herrn zu Haekledt, Ober-llöcking, Hohenholting und Grossen-Köllnbach in die Freiherrnclassederselben eingetragen wurde.
v. Lang, S. 147. — Megerle v. Mü/ilfeld, Ergänz.-Bd. S. 62. .— ; W.-B. des Kgr. Bayern,irr. 17 und v. Wolckern, Abth. 3.
Haliima v. (iiezin, Freiherren. Böhmischer, alter Freiherrnstand.Diplom von 1742 für Philipp Heinrich Ilalama v. Giczin, Herrn aufNieplachowitz im Jägerndorfischen u. Landrechts-Beisitzer zu Trop-pau und Anerkennungsdiplom für das Kgr. l'reussen vom 12. Octob.174 3. —Derselbe stammte aus einem alten, zum böhmischen Ritter-stande gehörigen Geschlechte, aus welchem Sinapius, neben dem Em-pfänger des Freiherrndiploms, welcher 1743 k. böhmischer Cominis-sarius bei der Gränzscheidung der Oberschlesischen Lande wegenJägerndorf war, noch zwei andere Sprossen des Stamfnes nennt, näm-lich den Landrechts-Beisitzer des Eürstenthums Jägerndorf Carl Jo-seph H. v. G., Herrn auf Pilgersdorf unweit Leobschütz u. den Land-rechtsbeisitzer des Fürstenth. Troppau Paul Joseph IL v. G., Herrnauf Jaeschowitz. Die Eamilie sass noch 1743 auf Nieplachowitz,1747 auf Pilgersdorf und 1754 auf Newiadom im Troppauischen.
Lucac, .Scliles. Clivon. S. 728. — Sinapius, I. S. 133 und II. S. 659. — Gauhe, Tl. N.890 und 391. — Freih. v. Ledebur, I. S. 312. — v. Meding, If. S. 223.
Ilalhci'stadf. Ein nach Angelus in die Mark Brandenburg 926,nach Vertreibung der Wenden, gekommenes Adelsgeschlecht, welchesurkundlich vom 12. bis 14. Jahrh. in derGegend, in welcher der Grunddes Namens liegt, um Halberstadt, vorkommt, seit der ersten Hälftedes 14. Jahrh. aber auch in Meklenburg erscheint, wo Werner v. IL,Ritter, im Gefolge des Grafen Hermann v. Schwerin, als Zeuge ineiner Urkunde des Klosters Perleburg 1322 angeführt wird. Fried-rich v. H. war nach einer Urkunde vom Bischöfe Gerhard zu Verdenvon 1365 schon lange verstorben; Johann kommt 1516 als Mönch indem Kloster Neuburg im Anhaltschen vor; Christoph war 1598 beider Beerdigung des Kurfürsten Georg zu Brandenburg; ein AndererChristoph v. H. starb 1623 als kurbrandenb. Hauptmann der AemterBurgstall und Letzlingen und Oberholzförster der Altmark; JoachimFriedrich lebte 1680 am Sachsen - Weissenfelsischen Hofe als Kam-merjunker und Fürstl. Oberstlieutenant und ein v. IL war zu Endedes 17. Jahrhunderts h. meklenb. Generalmajor und Commandant,
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