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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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goldenen Kleide, welches längs herab in der Mitte mit schwarzenKnöpfen besetzt ist, mit breitem, vorn offenem Halskragen von Her-melin und auf dem Haupte mit einer königlichen Krone, von welcheran beiden Enden ein goldenes Band herabfliegt). Altes, von den inden vorstehenden Artikeln besprochenen Familien v. Haid ganz ver-schiedenes ritterliches Geschlecht, welches einige Jahrhunderte unterdem einheimischen Adel der Stadt Wien blühte, das Unterschenken-Amt in Niederösterreich erblich besass und in der ersten Hälfte des18. Jahrb. erlosch. In der niederösterr. Ritterstands - Matrikel istdasselbe ohne Angabe des Jahres, in welchen es in das Land gekom-men, angeführt. Nach Lazius war schon 1330 Heinrich Ilaidn, oderHaiden, Eques auratus, als Mann vom Kitterstande in Wien bekanntund angesessen und Bqcelini giebt an, dass der elbe aus Schwabennach Oesterreich gekommen sei. Yon den späteren Sprossen desStammes , aus welchem Einige Bürgermeister zu Wien gewesen, er-hielt Heinrich Haiden zu Aehau und Uundernstorf, ein Sohn des Lo-renz Haiden, Doctor Juris, k. k. Hofrath und österr. Referendar, dasseit Absterben des Letzten v. Tackenstein oder Tackenstaiuer er-ledigte Unterschenken-Amt in Oesterreich für .sich u. sein Geschlecht,so wie 1514 eine Bestätigung u. Verbesserung des alten Geschlochts-wappens. Von den Söhnen desselben setzte nur Carl Haiden, kais.Hofrath und Oberst r Musternieister in Ungarn, welcher noch 1572lebte, den Stamm fort. Aus vierter Ehe mit Magdalena v. Rammingentsprossen drei Söhne, von denen der Aeltere, Ernst zu Aehau undGundramstorf mit Katharina Mayr, Tochter eines Rathsherrn zu Augs-burg, vermählt war und aus dieser Ehe stammte nur ein Sohn, Carl,welcher bald nach seinem Vater, noch minderjährig zwischen 1613und 1618 starb und das alte Geschlecht schloss.

Lazuis , Comment. Kpr. Vienneus. Lib. IV. Buceiini, IIL. S. 72. Gr.v. Wurmbrand,Collect. Geneal. Llist., S. 153. Wissgrill', IV. S. 6064.

Haiden v. Hardert, auch Freiherren. Reichsfreiherrnstand. Diplomvom 21. Febr. 1699 für Franz Sebastian Ritter v. und zu Haydeck.Steiermärkisches Adelsgeschleeht, welches schon 1580 ein adeligesWappen führte und aus welchem Sebastian H. v. Id. 30. Jan. 1635 inden Ritt.erstand versetzt u. 30. Octob. 1 636 den Titel: v. u. zu Hay-deck erhielt. Die in Franken und später in Preussen vorgekommeneFamilie v. Heydeck, Haideck, ist nach Allem ein anderes Geschlecht.

Schmitt3, II. S. 42 u. 43.

Ilailltcck. Altes, mit dem Namen Hayppeck, Hailbeck, Heylbeckzu Yessdau, Tuttendorf und Goggendorf iu alten Brandenburgischeuund Walseeischen Lehns-Repertorien vorkommendes Adelsgeschlecht,welches schon zu Anfange des 14. Jahrb. in Nieder-Oesterreich lebte.Seyfried Haplpeck zu Vesslau kommt urkundlich 1318 vor u. NiclasHailpeck zu Goggendorf besass noch 1421 die Walseeischen Lehnezu Neustadel und Mitterkirchen in Nieder-Oesterreich. Später istder Name des Geschlechts nicht mehr aufzufinden.

Wissgrill , IV. S. 64 und 65.

Iluini, llayni, auch Freiherren (ältestes Wappen der Hayme inOesterreich: Schild bald sechs- bald viermal quer gestreift; späteres