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Hahn (in Silber ein rother Hahn und auf dem Helme ein Hahn
zwischen zwei Seekolben). Adeliges Pfänncrgeschlecht zu Halle ander Saale, neben welchen) noch ein gleichnamiges Geschlecht vor-kam, dessen Adel aber nicht gewiss ist.
Freih. v. Ledebur, I. S. 811. — v. Dreyhaüpt, Tab. 27.
Hahn (Schild der Länge nach get heilt: rechts in Silber ein halber,schwarzer Adler u. links in Roth ein auf einem Lindenzweige sitzenderHahn). Ein iti Siebmachers Wappenbuche unter dem Namen : dieIlanen v. Klitzink dem meissensChen Adel zugezähltes Geschlecht, zuwelchem wohl Moritz Hahne auf Glitznitz gehörte, welcher 1664kursächs. Amtshaüptmann auf dem Petersberge war.
N. Pr. A.-B. II. S. 321. — Freih. v. Ledebur, 1. S. 311. — Siebmacher, V. 142.
Hahn, in der Grafschaft Mark u. Hahn in Ostfriesland, s. Ilane,Haen u. Haue.
Hahn (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Silber ein dieSachsen einwärtskehrender, schwarzer Adlersflügel und links in Blauein rechtsgekehlter, weisser Hahn mit rothem Kamme). Adelsstanddes Königr. Preussen. Diplom vom 13. Sept. 1748 für Johann Gott-fried Hahn. Doctor der Medicin, k. preuss. Hofrath und Herr aufLeonhardwitz im Kr. Neumarkt in Schlesien. Der Stamm blühte fort,war 1806 mit Dammclwitz im Kr. Oldau und Georgendorf im Kr.Steinau angesessen und erwarb 1854 Ober-Arndorf im Kr. Schweid-nitz u. Rayschcn im Kr. Wohlau. Nach Dauer, Adressb. S. 83 war1857 Theodor v. Hahn Llerr auf Ober-Arndorf u. Hubert v. H., k. pr.Lieutenaut, Herr auf Rayschen.
v. Hellbach, T. S. 4%. — N. Pr. A.-L. I. S. 42 und II. S. 820. — Freih. v. Ledebur, I.S. 311 u. III. S. 270. — W.-B. d. Kgr. Preussen, III. 37. — Schlesis'ches W.-B. Nr. 254. —Kneschke, II. S. 200.
Hahn (im damascirten Silber auf grünem Dreihügel ein Hahn).Kurpfälzischer Adelsstand. Diplom vom 4. März 1767 für JohannCasimir Hahn, kurpfälzischen llofkamincirath und Secretair des St.Michael-Ordens. Derselbe war früher Hofrath in Diensten des Car-dinais und Kurfürsten von Cöln, Clemens August Maria Hyacinth vonBayern, so wie des Herzogs Clemens von Bayern und der Sohn des-selben, Max Joseph v. Hahn, geb. 1774, wurde als k. bayer. Stadtge-richts-Protocollist in München bei Anlegung der Adelsmatrikel desKgr. Bayern in dieselbe eingetragen.
v. Lang, S. 306. — W.-B. d. Kgr. Bayer», V. 87.
Hahn (in Schwarz auf grünem Boden ein goldener Hahn). Adels-stand des Kgr. Preussen. Diplom vom 17. Mai 1806 für Carl LudwigHahn, k. preuss. Capitain im Artilleriecorps. Der Stamm hat fortge-.blüht und von den Nachkommen wurde der k. pr. Generallieutenantv. Hahn 1853 General-Inspecteur der gesammten Artillerie.
N. Pr. A.-L. II. S. 321. - Freih. v. Ledebur , T. S. 311. — W.-B. ct. Preuss. Monarch.,III. 37.
Hahn v. Hähnenberg. Altes, tiroler Adelsgeschlecht, welchesschon 1327 das Schloss Kaltenberg bei Brixen besass. Der Letzte desStammes Jacob H. v. H., hatte sich in den Portugiesischen Kriegen