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4 (1863) (Graffen - Kalau v. Kalheim)
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ein Dornenstrauch). Altes, liiedersächsisches Adelsgeschlecht, auswelchem Franz II., Ritter, mit anderen Rittern 1396 in Ungarn gegendie Türken blieb und Theodor v. H. 1475 Abt zu Werden in der(Grafschaft Mark war. Später breitete sich der Stamm in Dänemarkaus. Johann Ernst v. H., k. dän. Major, wurde 1676 bei Lunden inSchonen von den Schweden gefangen und dasselbe Schicksal traf inder Schlacht bei Senetf einen Sprossen des Stammes, welcher Oberstin der k. dän Armee war. Hans Statins v. H. starb 1722 als k. dän.Conferenzrath und bevollm Minister im Nieder-Sächsischen Kreiseund 1736 kommt ein v. H. als k. dänischer Admiral vor. In Deutsch-land ist im vorigen Jahrb. durch zwei 1708 u. 1712 in Hamburg ge-borene Brüder der Name der Familie sehr bekannt worden. Der äl-tere derselben, Friedrich v. Hagedorn, gest. 1754, Secretair bei demenglischen Court, einer im 13. Jahrb. gestifteten Handelsgesellschaftin Hamburg, war einer der ersten deutschen Dichter im Anfange des18. Jahrb., welche sich über die Geschmacklosigkeit ihrer Zeit er-hoben und dessen Dichtungen sich durch gesunden Verstand, Gefühl,Geschmack und Spi'achcorroctheit vortheilhaft auszeichneten. Derjüngere Bruder, Christian Ludwig v. Hagedorn, gest. 1780, kam alsKunstkenner und Kunstkritiker zu hohem Ansehen. Derselbe trat inkursächsische Dienste, wurde 1764 Legations-Secretair u. später Le-gationsrath und Generaldireetor der Kunstacademien zu Dresden undLeipzig, welches Amt er sehr würdig ausfüllte. Das von ihm 1762in Leipzig herausgegebene Werk: Betrachtungen über die Malerei,kam in den verdienten Ruf eines classisehen Werkes.

Handschrift!. Notiz. Münster, Cosmogr., S. 559. (rauhe. I. S. 738.

Ilagel v. llmincrsfclil. Erbländ. - österr. Adelsstand. Diplom von1743 für Johann Michael Hagel, mit dem Prädicate: v. Donnersfeld.

Megerle v. Mühlfeld, Erg.-Bd. S. 308.

Ilageineier, genannt v. Niebelschütz. Adelsstand des Kgr. Preussen.Diplom vom 4. Febr. 1843 für Albert Ottomar Ferdinand Ilagemeier,k. preuss. Prem.-Lieut. und Adjutanten der 5. Artillerie-Brigade, u.zwar unter Beilegung des v. Niebelschützschen Geschlechtswappensund des Namens: Hagemeier, genannt v. Niebelschütz. Derselbe warvon der verw. Frau v. Thierbach, geborenen v. Niebelschütz, an Kin-desstatt angenommen worden. Ueber die Familie v. Niebelschützs. den betreffenden Artikel.

Freih. v. Ledebur, I. S. 307 und 308.

Hagemeister. Ein aus einer Stralsunder Patricierfamilie entspros-senes, in der zweiten Hälfte des 17. Jahrb. in den Reichsadelsstanderhobenes Geschlecht, welches in Pommern bereits 1622 Ilohen-Sel-chow im Kr. Randow, 1660 Steinfurth im Kr. Greifswald und 1676Clausdorf und Solckendorf im Kr. Franzburg inne hatte. Der Stammblühte fort und nach Bauer, Adressb. S.82, war 1857 Gustav Adolphv. Hagemeister, Kreisdeputirter, Hei rauf Clausdorf, Robert Eduardv. H. K. Landrath d. Franzburger Kr., Herr auf Hohen - Barneckowund ein v. II. Herr auf Tribbevitz im Kr. Bergen.

Freih. v. Krahne, IT. S. 55. N. Pr. A.-L. II. S. 315 u.V. S. 205.Freih. v. Ledebur,1. S. 308. Sappl, zu Siebni. YV.-B. X. 15. Pommernschps W.-B. III. Tab. 45 u. S. 153und 154. Knesohke , I. S. 182.