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Derselbe war nämlich bis zum Anfalle des Breisgaues k. k. Regie-rungs-Rath und Director des Ober - Appellationsgericbts zu Freiburgund kam dann in grossb. badische Dienste.
Megerle v. Mühlfeld, S. 116. — Cost, Adelsbuch d. Grossh. Baden Abth. 3. — Kneschke,IV. S. 167.
(«üben. Ein früher zu dem Adel der Uckermark gehörendes Ge-schlecht.
Grundmann, S. 26.
(«umbrecht, («umbrich v. («umbrecht (Schild der Länge nach ge-theilt: rechts in Grün eine silberne Lilie u. links in Silber ein halber,schwarzer Adler). Adelsstand des Königreich Preussen. Diplom vom22. Dec. 1741 für die Gebrüder Abraham Joseph u. Caspar WilhelmGumbrich, mit dem Namen : v. Gumbrecht und dem Incolate in Schle-sien. Caspar Wilhelm G. v. G. stand von 1749 bis 1753 in der k. pr.Armee und starb 1786, nachdem Abraham Joseph, verm. mit einerGulkowska, vor ihm gestorben war. Von den Söhnen des Ersterenwar der Eine Leibpage des Königs Friedrich II. u. der Andere stiegin der k. preuss. Armee bis zum Major und hatte vier Söhne, dochist nicht bekannt, dass der Stamm lange fortgeblüh't habe. Die Fa-milie ist übrigens nicht mit dem ebenfalls zum preuss. Adel gehören-den Geschlechte v. Gumprecht zu verwechseln.
v. Hellbach, I. S. 478. — N. Pr. A.-L. I. S. 40. II. S. 303 und V. S. 200 u. 201. — Fr eilt,v. Ledebur, I. S. 299. — W. B. d. Preuss. Monarch. III. 35. — Kneschke, IV. S. 167 u. 168.
(«iiinocus, buinocns. Eins der ältesten und angesehensten schwei-zerischen, freiherrlicben Geschlechter im Waadlande und in Bern,welches von den alten Grafen v. Grandson hergeleitet wird. Es er-hielt nämlich einer der vier Söhne des Grafen Lambert de Grandson1024 die Baronie Gumoens, nahm von derselben den Namen an, ohneden seines Stammes abzulegen und schrieb sich Baron de Gumoens,comte de Grandson. Beide gleichnamige Schlösser liegen im Waad-lande. Der Stamm hat dauernd fortgeblükt und ist genau im geueal.Tasckenb. der freih. Häuser besprochen. Derselbe blüht jetzt in zweiLinien. Haupt der ersten Linie ist Freih. Friedrich, geb. 1819 —Sohn des 1843 verst. Freih. Friedrich, gewesenen Landvoigts zuAarwangen aus der Ehe mit Amalia v. Sinner — Herr zu SchlossWorb bei Bern, früher in k. württ. Diensten, verm. mit Bertha Freiinv. Effinger-Wildenstein, aus welcher Ehe ein Sohn, Eduard, geb.1848, stammt und Haupt der zweiten Linie: Freih. Adalbert, geb.1816, — Sohn des 1844 verst. Freih. Ludwig, gewesenen französ.Officiers aus der Ehe mit Fanny v. Colombier v. und zu Schloss Che-seaux — gewes. Major im eidgen. Cavalleriestabe, verm. 1859 mitHenriette v. Stürler.
Geneal. Taschenb. d. freih. Häuser, 1857. S. 269 uud 270. 1858. S. 215 und 1S60. S. 327und 328.
(«iiiiipert (Schild durch einen Spitzenschnitt in drei Tlieile ge-theilt: oben, rechts wie links, in Roth ein rechtsgekebrter Hahn undunten in Silber ein goldenes Jagdhorn). Adelsstand des Kgr. Preus-sen. Diplom vom Könige Friedrich Wilhelm III. für den k. preuss.Regierungsratb Dr. Gumpert in Posen. Derselbe, gest. 1832, ein