auf Döhlau, Zauckeroda und Weissig im Mannsstamme ausging. DieGüter kamen dann durch Vermählung der Erbtöchter, Martha undAnna Elisabeth v.'G., an die Edlen v. d. Planitz und an die v. Milckau.
Knauth, 'S.""509. — Val. König, II. S. 4-2L—426. — Gauhe 1. S. 686 und IT. S. 873 und374. — Freih. v. Ledebur, I. S. 281. — Siebma'cber , I. 163: v. Grensing Meissnisch. — v.Dieding, I. S. 196 u. 197. — Kneachke, 'in. >S. 170 u. 171.
Gränzcnsteiii, Freiherren. Erbländ. - österr. Freiherrnstand. Di-plom von 1816 für die Gebrüder Vincenz und Tobias v. Gränzenstein,Mitglieder der 1813 und 1814 bestandenen böhmischen adeligenGarde.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 61.
Graerodt. Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, welches auchGränrodt, Grawenrode, Gräroth, Grorod u. Grarodtgeschrieben wurde.Die Stammreihe desselben beginnt.Humbracht mit einem v. Grärodt,welcher zu Anfange des 1-5. Jahrb. lebte u. dessen Urenkel Philipp v. G.war. Der Enkel desselben, Melchior v. G., gest. 1551, kurmainz.Vicedom zu Aschaffenburg und Fürstl. Nassau'scher Amtmann zu"Wiesbaden, hinterHess vier Söhne, Melchior IL, Eberhard, Johannund Philipp v. G., über welche Humbracht Näheres'angiebt. Von denEnkeln des Letzteren schloss Melchior (III.) 1650 den Mannsstammseines Geschlechts mit Hinterlassung dreier Töchter, von welchendie mittlere, Anna Maria Sidonia, vermählte Knebel v. Katzenelln-bogen, 1697 starb.
Humbracht , Tab. 284. — Gauhe, I. S. 3091. — v. Hattstein , I. S. 235. — Siebmacher, I.129: Die GrarDdt, Rheinlandisch u. Sappl. VI. 28. — v. Meding, III. S. 214.
Graes, s. Grass, Freiherren.
Gracsswein, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvom 28. Aug. 1607 für Alban v. Gässwein zum Weyer und- Piche],•Herrn zu Orth a. d. Donau, Engelhartstetten, Praitenstetten etc. inNiederösterreich, kais. Oberst und Hofkriegsrath etc. — Altes, steier-märkisches Adelsgeschlecht, dessen Stammreihe Bucelini mit Fried-rich Grässwein beginnt, dieselbe aber nur durch einige Generationenfortführt. Wipold G., Ritter, des Hans G. und der Elisabetha En-hofer oder Einhofer Sohn, lebte 1448 und noch 1476 und hatte sei-nen Sitz zum Weyer, so wie zu Lehen die Veystrizer Güter, welcheschon der Vater inne gehabt hatte. Aus seiner Ehe mit CatharinaPrandt v. Aibling entsprossten fünf Söhne, von welchen nur WilhelmG. zu Weyer, k. k. Truchsess, welcher noch 1503 lebte, in der Ehemit Affra Winkler den Mannsstamm fortsetzte und eine zahlreicheNachkommenschaft erzeugte, über welche Wissgrill sehr genaueNachrichten gegeben hat. Von Wilhelms Söhnen kommt noch 1576Wolfgang G. vor, welcher, mit Maria v, Prankh vermählt, neben fünfTöchtern, welche jung oder unvermählt starben, fünf Söhne hatte.Zu diesen Söhnen gehörte Freih. Alban, welcher, wie oben angegeben,den Freiherrnstand in die Familie brachte. Derselbe, gest. 1619,war mit Barbara Schrott v. Kindberg vermählt, und hinterliess, nebeneiner Tochter, Genovefa Maria, welche sich mit Leopold ChristophFreiherrn v. Herberstein vermählte und für denselben 1629 aus lan-desfürstlicher Lehensgnade die Lehen zu Kümmerstorf, Probstorf,