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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Graebner, Grebner, Gritbiicr zu Wolfsthurn, Hilter. BöluniseherRitterstand. Diplom vom 1. Juli 1700 für David Gräbner, Doctor derMedicin in Breslau und k. k. Hof-Medicus. Derselbe lebte noch1723.

Sinapitis, II. S. 646. Freih. v. Ledebur , I. S. 277.

Graeill, Etile v. Bertolshofeii, Ritter. Kurpfalzbaieriselier Rit.ter-sland. Diplom v. 19. Nov. 1790 für Johann Michael Graedl, Gräfl.v. Belderbuschischen Verwalter, mit dem Prädikate: Edler v. Der-selbe wurde als Besitzer v. Bertholshofen bei Anlegung der Adelsma-trikel des Kgr. Bayern in dieselbe eingetragen.

v. Lang, S. 346. W.-B. d. Kgr. Bayern, V. 69.

Graefe (Schild blau und durch einen goldenen Streifen der Länge,nach getheilt: rechts, vorn, ein an den Theilungsstreifen angeschlos-sener, halber, golden bewehrter, silberner, polnischer Adler: laut Be-schlusses des polnischen Senats dem früheren Wappenbilde des Er-hobenen beigefügt und links, hinten, zwei in einander verschlungeneSternenkränze, von welchen jeder aus zweiundzwanzig goldenen Ster-nen gebildet ist). Adelsstand des Kgr. Polen, im Kgr. Preussen aner-kannt. Adelsdiplom vom 14. Februar 1826 für D. Carl FerdinandGräfe, General-Staabs-Arzt der k. preuss. Armee etc. und zwar aufAntrag des Senats im Kgr. Polen und Anerkennungsdiplom für Den-selben vom 16. Nov. 1826. Der Diploms-Empfänger, einer derberühmtesten Chirurgen seiner Zeit, starb 4. Juli 1841. Ein Sohndesselben, D. Albrecht v. Graefe in Berlin, ist seit mehreren Jahrenzu dem Rufe eines ausgezeichneten Augenarztes gelangt. Ueber einegleichnamige Adelsfamilie, welche im goldenen Schilde drei, 2 und 1,schwarze Einhornsköpfe führt, s. Suppl. zu Siebm. W. B. X. 7. 10.,nach allem den Reichsadel in der zweiten Hälfte des 18. Jahrh. er-halten und nach Abdrücken von sin neuerer Zeit gestochenen Pet-schaften fortgeblüht hat, fehlen bisher nähere Nachrichten.

N. Pr. A.-L. II. S. 275. Freih. v. Ledebur , I. S. 279 u. 280. W.-B. der Preuss.Monarch., III. 30.

Graefen, Grefen, Gräfe (in Silber ein goldenes, schwebendes An-dreaskreuz). Sächsisches, von Siebmacher zu dem meissenschen Adelgezähltes, von Knautk aber unter diesem Adel nicht aufgeführtes Ge-schlecht, welches noch in der zweiten Hälfte des 17. Jahrh. zu Käse-kirchen und Nautschütz (früher Neitschutz) bei Weissenfeis angesessenwar. Die Ritter- und Stiftsmässigkeit der Familie v. Graefe wurdenoch 18. Febr. 1781 im Namen des Domcapitels zu Merseburg vondem Domdechanten Adolph August v. Berbisdorff bezeugt. NachAllem gehörte zu diesem Geschlechte der gegen Mitte des 18. Jahrh.vorgekommene k. preuss. Hauptmann v. Graefen im Dragoner-Re-giment Bayreuth mit seinen Söhnen Albrecht Georg Ludwig, geb.1739 und Carl Friedrich v. G., geb. 1714.

Freiherr v. Ledebur, I. S. 280. u. III. S. 265. Siebmacher, I. 153: v. Grefen, Meiss-nisch.

Gracfeiulorlf, Gräfendorf. Altes, thüringisches und voigt.ländischesAdelsgeschlecht aus dem gleichnamigen, der Familie schon 1203 zu-