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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
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Czaicze, Tinkum und mehreren anderen Besitzungen in Ost- und West-preussen begütert und den freiherrlichen Häusern gehörten in neuesterZeit Kreitzig hei Scliievelbein, Kattun bei Schneidemühl, Köpriewe,Pozdanzig und Pflastermühle bei Scblochau, Tillitz bei Strassburg inWestpreussen, Mertensdorf und Sortlack bei Friedland in Ostpreussenund Kallen bei Fischbausen. Was den jetzigen Personalbestand dergräflichen, sowie die sein - zahlreichen Glieder der freiherrlichen Häu-ser anlangt, so ist hier auf die neuesten Jahrgg. der Taschenbb. dergräflichen - und freiherrlichen Häuser zu verweisen.

Garthe , T. S. (>79681 u. II. S. 361367. Brüggemann , I. 2. Hptst.Histor.-geogr.-statiät.- u. militairische Beitr., die k. preuss. Staaten betreffend, III. 2. S. 511 u. ff. und na-mentlich S. 521, so wie Beilage I. u. V. I Vissgrill, III. S. 358360. Megerle v. Mühl-feld. , S. 19 u. 53 n. Erganz. Bd. S. 15 und 60. N. Pr. A.-L. II. S. 261265. DeutscheGrnfenh. d. Gegenw. I. S. 276278. Freih. v. Ledebur, I. S. 269 u. III. S. 263. Ge-neal. Taschenb. d. griifl. Hiiuser, 1862. S. 29S301 u. histor. Handb. zu Demselben, S. 257. Geneal. Taschenb. der freih. Häuser, 1855. S. 196 -207 und 1S62 S. 301310. Bauer,Adressbuch, 1857. N. 75. Siebmachcr, I. 176: v. d. Goltz, Märkisch. Dienemann, S.1S5. Nr. 12. v. Meding, II. S. 202-206: v. d. G. und Freiherr v. d. G. Suppleiu. zuSiebm. W.-B. VI. 17: v. der Golze. Tgroff. II. 96: Freiherr v. der 'Golz. W.-B. derpreuss. Monarch. I. Gr. v. d. G. und II. 37: Freih. v. G. Pommcrnsches W.-B. V. Tab.1. und 12. und S. 1 und 2: Freih. v. d. G. u. Tab. 3 und 1 und S. 7 und S: Gr. v. d. G.

Goltz. Adelsstand des Itönigr. Preussen. Diplom vom 4. Oct.1836 für Gustav Hermann Leopold Goltz, See. - Lieutenant im k.preuss. 3. Cuirass.-Regim.

Freih. v. Ledebur , I. S. 270.

Golurliowslii, Grafen. Erblän'd.-ös.terr. Grafenstand. Diplom von1783 für Joseph Yincenz v. Goluchowski, unter Anerkennung des altenGrafenstandes. Altes, polnisches, zu dem Stamme Leliwa zählendesAdelsgeschlecht, welches ursprünglich aus der ehemaligen Wojewod-schaft Kaiisch stammt, sich früher: de magna Goluchow-Golochowskischrieb und schon in früher Zeit den Grafentitel führte. Der bekanntepolnische Chronist Cromer nennt von 1340 an mehrere in Polen sehrbekannt gewordene Sprossen des Stammes. Nachdem 1772 Galizienals Königreich in den k. k. österr. Staatsverband einverleibt wordenwar, erhielt Joseph Yincenz v. G., s. oben, den Grafenstand des Kaiser-reichs. In neuester Zeit war Graf Arthur, geb. 1808, ein Enkel desGrafen Joseph Vincenz, Haupt des gräflichen Hauses. Von den beidenBrüdern desselben, den Grafen Agenor, geb. 1812 und Stanislaus,geb. 1818, hat Ersterer , Dr. jur, k. k. Kämm., Geh. Rath, Statt-halter etc., verm. 1848 mit Maria Grf. Baworowska, den Stamm, nebenzwei Töchtern, durch drei Söhne, Agenor (IL), geb. 1849, Stanislaus,geb. 1853 und Adam, geb. 1855, fortgesetzt.-

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 15. -Deutsche Grafenh. <1. Gegenw. III. S. 144 und145. Gen. Taschenb. d. gräll. Häus., 1862. S. 301 u. histor. Handb. zu Demselben, S. 262.

Golzheim, s. Stach v. Golzheim.

Gundula, Grafen. Ein aus Hetrurien entsprossenes, später inLucca, Ragusa und Tirol sessbaft gewordenes Grafengeschlecht,welches 1719 in Nieder - Oesterreich das Incolat erlangte. Graf Jo-hann Baptist, k. k. General-Feldmarsehall-Lieutenant, war in zweiterEhe vermählt mit Maria Victoria Grf. v. Strozzi. Aus dieser Ehe ent-sprossten zwei Söhne, die Grafen Franz und Sigismund. Graf Franz,gest. 1717, k. k. General der Cav., Stifter des Gondalaischen Fidei-