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nicht berührender, von Silber und Blau so getheilter Sparren, alswaren zwei über einander gestellte Sparreu, ein silberner und einblauer, oder auch schwarzer an einander geschoben. "Wappen nach demk.franz. Gnadenbriefe vom August 1653 und nach dem Freiberrn-Di-plome von 1666: in Blau ein goldener Sparren, oben von zwei golde-nen Lilien und unten von einer dergleichen begleitet. Wappen derFreiherren v. d. Goltz in Preussen: Schild der Länge nach getheilt:rechts in Silber eine rothe, weiss ausgefugte Mauer, hinter welcherein rechts sehender, goldener Lowe aufwächst, welcher in den Vorder-pranken einen goldenen Bing hält und links der Sparren mit den Liliennach dem Gnadenbriefe von 1653. Der aufwachsende Löwe ist dasStammwappen der Grafen v. Dinheim, s. unten, und der Ring istdurch Vermählung des Andreas Grafen von Dinheim mit der einzigenTochter des Landrichters Johann Prawda hinzugekommen. Gräf-liches Wappen der Linie Clausdorf und Sortlaken: in der Längenach gctheiltem Schilde die erwähnten Bilder der Freih. v. d. Goltzin- Preussen und auf dem Schilde drei Helme. Gräfliches Wappender Linie Heinrichsdorf: Schild der Länge nach getheilt mit gekrön-tem Mittelschilde, welches in Silber den Preussiscben Adler mit Zepterund Reichsapfel zeigt. Der Schild enthält rechts, wie links, die Bilderdes Wappens der gräflichen Linie Clausdorf. Auf dem Schilde dreiHelme: das Kleinod des mittleren ist der Preuss. schwarze Adler, dasder Linie Clausdorf zwei geharnischte Arme: die linke Hand hält einengoldenen Schlüssel, die rechte ein Schwert und Schlüssel und Schwertsind in das Andreaskreuz gelegt.) Köii. franz., Böhm.-Böhm, alterHerren-, Reichsfreiherren- und erbländ.-österr.- und PreussischerGrafenstand. K. franz. Gnadenbrief von 1652 für Joachim Rüdigerv. d. G. uud Freiherrnstand für Denselben und für das ganze Ge-schlecht von 1666, welche Erhebung in Kur-Brandenburg 7. Nov. 1691bestätigt würde; Reichsfreiherrnstand vom 2. Juni 1689 für GeorgCaspar v. d. G.; Böhmischer Freiherrenstand vom 13. März 1724 fürJohann Ernst Wenzel v. d.'G.; Böhmischer, alter Herrenstand und erb-länd.-österr. Grafenstand v. 16. Sept. 1731 für Denselben; Reichsfrei-herrnstand von 1764 für Johann Franz v. d. G., 'wegen von seinen'Vorfahren in Böhmen und von ihm selbst im Münz - und Bergwesengeleisteter Dienste; Preussischer Grafenstand vom 19. Sept. 1786 fürdie Gebrüder August Stanislaus und Carl Friedr. Freih. v. d. G., Claus-dorfer Linie, und für Henning Bernhard und Bernd Wilhelm, Hein-richsdorfer Linie, nebst dem Vetter derselben, Carl Alexander Freih.v. d G.; Preussischer Grafenstand vom 18. Jan. 1787 für JohannWilhelm v. d. G. aus dem Hause Sortlaken, k. preuss. Generalmajorund vom 9. Mai 1789 für Carl Franz v. d. G., ebenfalls a. d. HauseSortlaken. — Die Familie v. d. Goltz, in älteren Urkunden von1337 etc. Goltiz und noeb im 16. Jahrb. Goltzow geschrieben, istein sehr weit verzweigtes und in den preussischen Ost.-Provinzen reichbegütertes Geschlecht. Dasselbe stammt der Familiensage nach vondem oben erwähnten Andreas Grafen v. Dinheim ab, welcher in derersten Hälfte des 12. Jahrb. (1113 oder nach Anderen 1123) aus der