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Golilraincr zu Iiihirniii. Erbländisch-österr. Adelsstand. Diplomvon 1751 für Philipp Jacob Goldrainer, Stadtschreiber zu Meran inTirol, mit dem Zusätze: v. Goldrainer zu Mühlrain.
Meyerie v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 300.
Golrischan. Altes, steiermärkisches Adelsgeschlecht, von welchemnur einige gegen Ende des 16. Jahrh. lebende Sprossen bekanntsind.
Schmutz , I. S. 511.
Golilscheider v. Rehiiaberg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1779 für Anton Leopold Goldscheider, Second - Rittmeister beiHerzog Albert zu Sachsen - Teschen Kuirass., mit dem Prädikate:v. Rebnaberg.
Meyerie v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 300.
(iolriscliiniri v. Goldenberg, s. Goldenberg, Goldschmidv. Gol d en berg, s. S. 587 und 588.
Goldstcili (in Roth drei, 2 u. 1, weisse Lilien, deren Spitzen einem,mit einem goldenen Sterne geschmückten Mittelschildchen zugewen-det sind). Ilallesches Stadtgeschlecht, welches schon 1570 Passen-dorf bei Halle, 1600 Dölkau bei Merseburg und Hohen - Priesnitzbei Delitzsch, 1660 Döltzig bei Leipzig und später noch andere Güterinne hatte. Die Annahme, dass dasselbe ein Zweig der alten, rhein-ländischen Familie der Freiherren und Grafen v. Goltstein sei, ist hi-storisch nicht erwiesen. — Als näherer Stammvater wird der zu seinerZe t als Rechtslehrer berühmte D. Kilian Goldstein genannt. Vonden Söhnen desselben war der gleichnamige Sohn, gest. 1622, zuletzth. sachs.-weim. Rath und Canzler, Joachim v. G., Herr auf Passen-dorf, kursächs. Canzler zu Merseburg und Carl v. G., früher in K. K.u. K. Schwedischen Kriegsdiensten, später, 1609, kursächs. Stiftshaupt-inann zu Quedlinburg und zulezt Oberst und Commandant zu König-stein. Von seinen oder den Söhnen eines seiner Brüder wurde CarlAlbreclit v. G., Herr auf Dölkau und Passendorf, erst h. sachs.-weissen! Geb.-Rath und dann herz, sachs.-lauenburg. Geh. - Rath.Letzterer hinterliess zwei Söhne und der eine derselben war der gleichweiter zu nennende Carl Gottlob v. G. Der Stamm blühte in die zweiteHälfte des 18. Jahrb. hinein, in welcher Carl Gottlob v. G., k. poln.u. kursächs. Kammerherr, nachdem derselbe verm. mit Einer v. Bibraohne Leibeserben geblieben war, laut kön.-kurfürstl. Bestätigungs-Urkunde vom 5. Sept. 1761 den jüngsten Sohn des Landjägermeistersv. Böltzig in Merseburg, Carl Wilhelm v. Böltzig, an Sohnes Statt mitder Bedingung annahm, Namen und Wappen der v. Goldstein fortzu-führen, s. den Artikel: v. Böltzig, Bd. I. S. 521 u. 522. Der genannteAdoptivsohn vermählte sich mit Henriette v. Kutschenbach a. d.Hause Kaimberg bei Gera und wurde Vater mehrerer Söhne, vonwelchen jedoch nur der zweite Sohn, Carl Maximilian Friedrich, geb.1780, verm. mit Henriette v. Berge a. d. Hause Lugk i. d Niederlau-sitz, den Stamm durch drei Söhne und drei Töchter fortsetzte. Der-selbe erhielt, nachdem sein Schwager, der k. sächs. Major v. B., alsLetzter des Manusstammes der v. Berge aus dein Hause Lugk 1815