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k. preuss. Tribunals-Rath in Ostpreussen, mit dem Zusätze: v. Gol-denberg. 1806 lebten zwei Brüder v. Goldenberg: der Aeltere warDirector der Neu-Ostpreuss. Regierung zu Block, der Jüngere aberRath bei der südpreuss. Regierung und Mitglied des Pupillen - Colle-giums zu Warschau und Carl v. G. starb 20. Sept. 1836 als Ober-Landesgerichts-Auscultator zu Königsberg i. Pr. Den Tod des Letz-teren machte eine Tante, Luise verw. Hauptm. v. Negelein, geb.v. Goldenberg, bekannt. Die Familie besass eine Zeit laug in derOber-Lausitz Arnsdorf und Ober- und Mittel-Weigsdorf.
N. Pr. A-L. II. S. 257 u. V. S. 185. — Freih. v. Ledebur, I. S. 268. — W.-B. d. preuss.Monarch. III. 29.
Goldenbogeii. Altes, längst erloschenes westphälisches Adelsge-schlecht, von welchem nur das redende, von Hans Goldenbogen 1296geführte Wappen bekannt ist.
v. Westphalen, Monuvn. inedita, IV. Tab. 20, Nr. 22. — v. Meding , I. S. 195.
Goldensteiii, s. Brandner v. Goldenstein, s. Bd. II. S. 20.
Goldenstem, s. Rizzoli v. Goldenstern.
Goldfuss. Adelsbestätigungsdiplom vom 8. Juli 1678. Ein zudemin Schlesien begüterten Adel gehörendes Geschlecht, welches aus demReiche stammt und nach Angabe Mehrerer das Nürnberger Patriciatbesass, in Folge dessen Sprossen des Stammes Stellen im Rathe deralten freien Reichsstadt bekleideten. Ein Zweig wendete sich nachSchlesien, wo bereits 1680 Hans Magnus v. G., kurbrandenb. u. spä-ter k. preuss. Rath, die Güter Kittelau und Reisau im Kr. Nimptschbesass. Derselbe war mit einer Tochter des Dichters Daniel Casparv. Lohensteiu vermählt, welchem diese Güter zustanden und aus die-ser Ehe stammten drei Söhne und eine Tochter. Der Stamm, welcherin Schlesien im Laufe der Zeit noch andere Güter erwarb, auch nachAnfange des 18. Jahrh. in der Provinz Brandenburg begütert war,blühte fort. In neuerer Zeit war Friedrich v. G. k. preuss. Kriegs-und Domainenrath, sowie General-Landschafts-Repräsentant der Land-schaften des Breslauer Oberamts-Regier.-Departements und ein Majorv. G., Herr auf Nicklasdorf, starb nach 1830. — Nach Bauer, Adress-buch, S. 74, war 1857 Adalbert v. G., k. preuss. Landrath und Lan-desältester, Herr auf Gr. Tinz im Kr. Nimptsch und Nicklasdorf im Kr.Strehlen, Albert v. G. aber, k. preuss. Major a. D. Herr auf Kittelauim Kr. Nimptsch.
Henel, Silesiogr. S. 772. — Sinapius, II. S 643. — Gauhe, Tl. S. 364. — Freiherr vKrohne , II. S. 415 u 416. — N. Pr. A .-L. II. S. 257. — Freih. v. Ledebur , I. 268 u. III.S. 262. — Schlesisch. W.-B. Nr. 330.
Gühlitz (in Gold-ein schwarzes, das Mundstück nach der Rechtenkehrendes Jägerhorn mit rothem Beschläge und oben einmal geschlun-genem Bande). Schlesisches, nicht mit der neumärkischen Familiev. Golitz zu verwechselndes Adelsgeschlecht, welches in den Fürsten-thümern Oppeln und Ratibor begütert war.
Sinapius, I. S . 410 unter Berufung auf Bucelini, Spener, IIenel und Lucae — Siebmacher,I. 52: Golditr,, Schlesisch. — v. Meding, Iii. S. 216.
Goldrain, Grafen, s. Hendl, v. Goldrain.