Druckschrift 
3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
429
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G. wurde 1495 und Lorenz 1522 mit dem Sitze und dem Schlosse zuVesten Wasen belehnt; Anton zahlte 1561 Gülten zu Wasen u. Chri-stoph zu Wasen lebte noch 1582. Nach dieser Zeit kommt der Namedes Geschlechts nicht mehr vor.

Wisxgrill, III. S. 205.

(iaislierg, («eislterg, (iaesberg, Freiherren. Im Kgr. Württemberganerkannter Freiherrnständ. Anerkennungsdiplom vom 29. Novemb.1824 für die gesammte Familie. Altes, ursprünglich aus demSchweizer Cantone Thurgau stammendes, unter dem Namen Geiss-herger und Geissberg schon im 11. Jahrb. vorgekommenes Kitter-geschlecht, welches später nach Schwaben und Schlesien kam Derschwäbische Zweig kann die fortlaufende Stammreibe vom 14. Jahrb.an nachweisen. Der älteste, sicher bekannte Ahnherr ist Friedrichv. G., 1318 württemh. Vogt zu Schorndorf und des regierenden Gra-fen Eberhard 11. vertrauter Kath. Die Familie, welche vom Entstehender freien unmittelbaren Reichsritterschaft bis zur Auflösung dersel-ben, zuerst bei dem ltittercanton Kocher wegen Ivleinbotwar, Schau-bek und Hohenstein und wegen ihres Mitbesitzes an Zwingenberg u.Schöckingen den Rittercantonen Ottenwald und Neckarschwarzwaldfortwährend einverleibt war, theilte sich im 17. Jahrb. in zwei nachihren Besitzungen genannte Hauptlinien, deren Stifter zwei von desgenannten Friedrichs v. G. Nachkommen im 8. Gliede waren: esgründete nämlich Freih. Sebastian, gest. 1675 die Linie zu Helfen-berg, welche früher die Schnaither Linie genannt wurde und UlrichAlbrecht, gest. 1679, würtlemb. Oberrath, Burgvogt und Hofmeister,die Linie zu Schockingen. Die Linie zu Helfenberg umfasst die Nach-kommenschaft von des Stifters Urenkels, Benjamin Friedrichs, gest.1776, welcher Helfenberg erwarb, Sohne: Garl Christian BenjaminFriedrich, gest. 1813, k. württ. Kammerh. und Major d. Cav., verm.mit Caroliue Johanne Wilhelmine Freiiu v. Gaisberg, gest. 1837.Diese Linie besitzt das Rittergut zu Heesenberg nebst Schlosse imO.A. Marbach, ersteres jedoch in Gemeinschaft mit der Familie v.Bouwinghausen. Die Linie zu Schöckingen theilte sich mit des Stif-ters, s. oben, Sühnen, Johann Heinrich und Ernst Friedrich, in denälteren und jüngeren Ast. Diese Linie besitzt das Rittergut Schöckin-gen im 0. A. Leouberg nebst Antheil an Balzheim, Musingen, Böfin-gen, Grimmelfingen und Ringingen. Der ältere Ast begreift die Nach-kommenschaft von des Stifters Johann Heinrich, gest. 1685, k. würt-temh. Regieruugsraths-Präsidenten u. IIofgerichts-Assessors, Urenkel:Ludwig Heinrich, gest. 1828, k. württemb. Kammerh., Vice-Land-jägerm. u. Oberforstm. zu Kirchheim aus der Ehe mit Caroline LuiseFriederike Göler v. Ravensburg, gest. 1784, der jüngere Ast aberumfasst die Nachkommenschaft von des Stifters Ernst Friedrich,gest. 1637, Oberförsters zu Leonberg, drei Urenkeln: Friedrich CarlJohann Dietrich, Reinhard und Carl Friedrich. Die Sprossen derschwäbischen Linie widmeten sich seit dem 14. Jahrb. fast ausschliess-lich dem Dienste des regierenden Hauses Württemberg u. zeichnetensich durch Bekleidung hoher Staatwürden, so wie im Militairdienste