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Gadenstedt, Gadenstedt. Altes, bildesheimisches u. lüneburgischesAdelsgeschlecht, aus dem gleichnamigen Stammhause im Iiildeslbei-mischen, im Amte Peine, welches der Familie schon 1262 zustand,in welchem Jahre Berthold v. G. nebst anderen des Ritterstandes aufdem Landtage zu Braunschweig erschien. Nach dieser Zeit kommtin Urkunden von 1305, 1312 etc. der Name des Geschlechts oft vor.Zu Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Familie auch in der Graf-schaft Wernigerode und später im Lüneburgischen und im Ganders-heimschen begütert und jetzt gehört, dieselbe zu dem ritterschaft-lichen Adel der hildesheimischen und lüneburgischen Landschaft undbesitzt drei Güter in Gadenstedt, sowie ein Gut in Grossen-Ilsede imIlildeshcimischcn und das Gut Immensen im Lüneburgischen.
Schannat, S. 91. — Gaulie , I. S. 592 und 593. — Schmidt, Beitrüge zur Geschichte desAdels, I. S. 192 und II. S. 310. — Freih. v. d. Knesebeck , S. 132. — Freih. v. Ledebur, I.S. 242. ■— Siebmdcher, I. ISO und 183: Gadenstet, Braunsehweigisch. — Harenberg , Iiistor.dipl. eccl. Gandersh. Tab. 31. Nr. 4. — v, Mediiig, I. S. 167. — W.-l». d. Kgr. Hannov. C.2 u. S. 7. — Kneschkc . II. S. 170.
Gadern. Ein in der ersten Hälfte des 17. Jahrh. in der Oberlau-sitz vorgekommenes Adelsgeschlecht, aus welchem Wilhelm v. G. aufOybin bei Zittau lebte.
Freih. v. Ledebur , I. S. 242.
Gadolla, Ritter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Diplom von 1784für Johann Gadolla, Steiermärkisehen Landrechts - Advocaten. Der-selbe wurde als Herr auf Reifenstein 1785 in die steierische Land-mannschaft aufgenommen.
Megerle v. Mühlfeld, Erganz.-Bd. S. 142. — Schmutz, I. S. 440.
Gadoniski. Polnisches, zu dem Stamme Rola gehörendes Adels-geschlecht, welches nach Ost-"und Westpreussen kam und mit Bro-wien, Kownottken, Logdau u. Thurau im Kr. Neidenburg, mit Dziesneim Kr. Strasburg, Montig im Kr. Rosenberg und Tbymau im Kr.Graudenz begütert war. Die noch 1670 im Bütowschen vorgekom-mene Familie Gadomraski gehörte wohl zu diesem Stamme.
Freih. v. Ledebur, I. S. 242 und III. S. 256.
Gadow. Altes, meklenburgisches Adelsgeschlecht, welches frühermit Leppin im Amte Wredenhagen und neuerlich mit Potrems imAmte Güstrow begütert war, schon 1581 im Brandenburgischen Des-sow, Protzen u. Steffin inne hatte und über hundert Jahre auch inPommern im Franzburger Kreise ansässig ist. Ein gleichnamigerOrt liegt übrigens auch im Kr. Ost-Priegnitz und wird von denen,welche das Geschlecht für ein ursprünglich mark-brandenburgischeshalten, als Stammhaus angenommen. Die Familie ist auch nachDänemark gekommen. Dieselbe hat dauernd fortgeblüht und nachBauer, Adressbuch, S. 70 war 1857 August v. Gadow, grossh. mek-lenburg. schwerinscher Kammerherr und Mitglied des preussischenHerrenhauses, Herr auf Dechow und Adolph v. Gadow, Curator desadeligen Familienstifts in Barth, Herr auf Ilugolsdorf mit Alt - See-hagen u. Neuhof.
v. Pritzbaer, Nr. 52. — Oauhe, II. S. 327: Gada». — v. Dehr, Rer. Meklenb. Lilir. VIII.S. 1570. — Brüggemann, 9. Haiiptst. — N. Pr. A.-L. II. S. 20« und 209. — Freih. v. Bede-