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dem alten, polnischen Stamme Iis oder Bzura (Mzura) gehörte. Fulcowar Woywode zu Cracau u. # sein Sohn Poznanus lebte um 1082. Pe-trus I. F., gest. 1091, erlangte 1072 das Bisthum Breslau und FulkoErzbischof zu Gnesen, starb 1258.
Okolski, II. S. 137. — Hertel, Silesiogr. c. 8. S. 337. — S inapius, II. S. 86 und 87.
Puldiicr, s. Feldner, S. 222.
Pulger, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1792 fürRainer Fulger, k. k. Geh. Cabincts-Secretair u. für den Bruder des-selben, Hyacinth F., Sccretair bei der k. k. Staatscauzlei, mit demPrädicate: Edle v.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 292.
Fullen, Füllen, Fülle. Altes, niedersächsisches Adelsgeschlechtaus dem Stammhause Fülle unweit Walsrode im Amte Rethem an derFulda im jetzigen Kgr. Hannover. Otto v. F., Domdechant zu Ver-den, kommt urkundlich 1475 vor. Valent. König nennt zuerst denDrosten zu Gronenberg, Friedrich v. F., zu dessen späteren Nach-kommen Jobst v. F., Herrn auf Dratum und Stockum unweit Osna-brück, gest. 1653 als Drost zu Gronenberg und Fürst-Osnabrück'-scher Hof-Marschall und Friedrich v. F., Herr auf Eystrup, fürstl.braunschw. -lüneburg. Drost zu Steierborg und Schatzrath der Graf-schaft Hoya, gehörten. Von Letzterem stammten zwei den Stamm fort-setzende Söhne, Statz Friedrich und Johann Hartmann v. F. StatzFriedrich v. F., kursächs. Kriegsrath, Assessor des Oberhofgerichtszu Leipzig und Ober-Land-Commissar, erwarb theils durch Vermäh-lung, theils durch Kauf die Güter Markkleeberg, Gröbern, Störmthalund Liebertwolkwitz bei Leipzig und von ihm stammten Statz Fried-rich (II.), gest. 1703 als kursächs. Major u. Commissarius des Leip-ziger Kreises, welcher sich 1699 mit Juliane Maria Grf. v. Schön-burg vermählt hatte, und Staz Hilmar v. F., kursächs. Kammerherr u.Oberhofgerichts-Assessor zu Leipzig, welcher 1711 auf dem Wahl-tage zu Frankfurt a. M. den Ritterschlag erhalten hatte und 1734noch lebte. — Von Johann Hartmann v. F., s. oben, Herrn auf Sietkcim Braunschweigischen, stammte ein Sohn, Johann Friedrich v. F.,welcher k. russ. Oberst war. — Der Stamm blühte fort und in Sach-sen war noch Störmthal 1751 und in Hannover 1777 Bierde bei Ahl-den im Ljfcburgischen in der Hand desselben, später aber ist der-selbe, welcher noch 1786 genannt wird, ausgegangen.
Bucelini, III. S. 46—48. — Knauth, S. 507. — Valent. König , II. S. 390—413.— Oauhe,I. S. 585 u. 586. — Zedier , IX. S. 2310. — Freih. v. Ledebur, I. S. 239. — Siebmacher, I.188: v. Fullen, Westphälisch. — Scheele , Ducat. Lüneburg. Tabula. — v. Meding , I. S. 166 :v. Fulda, Fullen. — Tyroff , I. 105.
Fullsteiu, Herborth u. Fulstcin, Supa v. Fullsteiii. Altes, mährisches,böhmisches und schlesisches, in mehreren Linien unter den ange-gegebenen Namen vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches ursprüng-lich Broda hiess, später aber von dem am Troppauischen gelegenen,längst in Ruinen liegenden Schlosse Fullstein den Namen- annahm.Dietrich v. Broda kam 1248 aus Mähren mit dem Bischöfe Bruno v.Schönberg nach Ollmütz u. erhielt das Schloss Fullstein. Der Sohndesselben, Herborth, ein Ritter von riesiger Gestalt, drängte, so er-