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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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dem alten, polnischen Stamme Iis oder Bzura (Mzura) gehörte. Fulcowar Woywode zu Cracau u. # sein Sohn Poznanus lebte um 1082. Pe-trus I. F., gest. 1091, erlangte 1072 das Bisthum Breslau und FulkoErzbischof zu Gnesen, starb 1258.

Okolski, II. S. 137. Hertel, Silesiogr. c. 8. S. 337. S inapius, II. S. 86 und 87.

Puldiicr, s. Feldner, S. 222.

Pulger, Edle. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1792 fürRainer Fulger, k. k. Geh. Cabincts-Secretair u. für den Bruder des-selben, Hyacinth F., Sccretair bei der k. k. Staatscauzlei, mit demPrädicate: Edle v.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 292.

Fullen, Füllen, Fülle. Altes, niedersächsisches Adelsgeschlechtaus dem Stammhause Fülle unweit Walsrode im Amte Rethem an derFulda im jetzigen Kgr. Hannover. Otto v. F., Domdechant zu Ver-den, kommt urkundlich 1475 vor. Valent. König nennt zuerst denDrosten zu Gronenberg, Friedrich v. F., zu dessen späteren Nach-kommen Jobst v. F., Herrn auf Dratum und Stockum unweit Osna-brück, gest. 1653 als Drost zu Gronenberg und Fürst-Osnabrück'-scher Hof-Marschall und Friedrich v. F., Herr auf Eystrup, fürstl.braunschw. -lüneburg. Drost zu Steierborg und Schatzrath der Graf-schaft Hoya, gehörten. Von Letzterem stammten zwei den Stamm fort-setzende Söhne, Statz Friedrich und Johann Hartmann v. F. StatzFriedrich v. F., kursächs. Kriegsrath, Assessor des Oberhofgerichtszu Leipzig und Ober-Land-Commissar, erwarb theils durch Vermäh-lung, theils durch Kauf die Güter Markkleeberg, Gröbern, Störmthalund Liebertwolkwitz bei Leipzig und von ihm stammten Statz Fried-rich (II.), gest. 1703 als kursächs. Major u. Commissarius des Leip-ziger Kreises, welcher sich 1699 mit Juliane Maria Grf. v. Schön-burg vermählt hatte, und Staz Hilmar v. F., kursächs. Kammerherr u.Oberhofgerichts-Assessor zu Leipzig, welcher 1711 auf dem Wahl-tage zu Frankfurt a. M. den Ritterschlag erhalten hatte und 1734noch lebte. Von Johann Hartmann v. F., s. oben, Herrn auf Sietkcim Braunschweigischen, stammte ein Sohn, Johann Friedrich v. F.,welcher k. russ. Oberst war. Der Stamm blühte fort und in Sach-sen war noch Störmthal 1751 und in Hannover 1777 Bierde bei Ahl-den im Ljfcburgischen in der Hand desselben, später aber ist der-selbe, welcher noch 1786 genannt wird, ausgegangen.

Bucelini, III. S. 4648. Knauth, S. 507. Valent. König , II. S. 390413. Oauhe,I. S. 585 u. 586. Zedier , IX. S. 2310. Freih. v. Ledebur, I. S. 239. Siebmacher, I.188: v. Fullen, Westphälisch. Scheele , Ducat. Lüneburg. Tabula. v. Meding , I. S. 166 :v. Fulda, Fullen. Tyroff , I. 105.

Fullsteiu, Herborth u. Fulstcin, Supa v. Fullsteiii. Altes, mährisches,böhmisches und schlesisches, in mehreren Linien unter den ange-gegebenen Namen vorgekommenes Adelsgeschlecht, welches ursprüng-lich Broda hiess, später aber von dem am Troppauischen gelegenen,längst in Ruinen liegenden Schlosse Fullstein den Namen- annahm.Dietrich v. Broda kam 1248 aus Mähren mit dem Bischöfe Bruno v.Schönberg nach Ollmütz u. erhielt das Schloss Fullstein. Der Sohndesselben, Herborth, ein Ritter von riesiger Gestalt, drängte, so er-