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k. Hofrath, vermählte, zwei Söhne: Joseph und Bernhard. JosephRitter und Edler v. F., k. k. Oberstlieutenant, Herr der Fideiccmmiss-herrschaften Weiteneck und Leiben und Herr vieler anderer Herr-schaften u. Güter, erwarb sich, nach seinem Austritte aus dem activenMilitärdienste, durch grosse und kostspielige Unternehmungen imHolzhandel um Wien ein grosses Verdienst, verkaufte aber 1795 diemeisten seiner grossen Herrschaften und hinterliess aus der Ehe mitTheresia v. Schellerer, ohne männliche Nachkommenschaft, nur eineTochter. — Bernhard Ritter und Edler v. F., k. k. Truchsess undniederösterr. Landrath, machte grosse Reisen und lebte 1793, alsWissgrill schrieb, noch unvermählt. Mit ihm boren die Nachrichtenüber die Familie auf.
Wissgrill, III. S. 141 u. 142. — Megerle r. Müldfeld, 8. 141: Weber, Edler v. Dürnberg.
Fürst, Ritter uml Falle (Schild quergetheilt: oben in Silber dreischrägrechte, rothe Balken u. unten in Gold ein blauer Sparren, rechtsund links oben von einer blauen Lilie begleitet). Kurpfälzischer Rit-terstand. Diplom vom 7. Juli 1792 für Johann Nepomuk Fürst, kai-serl. Reichshofgeriehts-Agenten. Derselbe, geb. 1765, wurde späterals k. bayer. Landrichter zu Deggendorf in die Adelsmatrikel desKgr. Bayern eingetragen.
v. Lang , S. 343. — W.-B. des Kgr. Bayern, V. 50. — v. Hefner, bayer. Adel, Tab. 88und S. 78.
Fürst v. Kupferberg, Fürst 11. Kupferlierg, auch Freiherren (Schildgeviert: 1 und 4 in Silber zwei rothe Pfähle und 2 und 3 von Gold u.Blau quergetheilt, mit einem linksgekehrten, springenden Wolf, wel-cher einen roth gefiederten Pfeil zerbricht). Böhmischer Freiherrn-stand. Diplom vom 13. Mai 1669 für Johann Georg Fürst v. Kupfer-berg, Herrn auf Albrechtsdorf. — Schlesisches Adelsgeschlecht, wel-ches von seinem Stämmsitze, der Bergstadt Kupferberg am Bober,den Beinamen annahm. Sinapius leitet das Geschlecht, welchesGauhefür ein altes, angesehenes Breslauer Stadtgeschlecht hält, aus Fran-ken her und giebt an, dass Georgv. F. a. d. Hause Süssengrund imBambergischen nach Schlesien gekommen u. dass sein gleichnamigerSohn Georg II., gest. 1600, Kupfeiberg und Kittlitztreben 1596 er-kauft habe. Diese Besitzungen gingen von Letzterem auf seinen SohnGeorg III., gest. 1648, Herrn auf Kupferberg, Röhrsdorf etc. undfürstl. liegnitzisehen Rath, über und von diesem entspross der oben-genannte Johann Georg F. v. K., welcher den Freiherrnstand erhielt.Freiherr Jobann Georg lebte noch 1723 in hohem Alter, hatte aberkeine männliche Nachkommen. Den Stamm setzte der Bruder, Maxi-milian Ferdinand v. F., Herr auf Albrechtsdorf, Rohrau und Tschu-der, durch einen Sohn, Sigmund, fort, von welchem Carl Joseph Maxi-milian v. F. stammte. Derselbe wurde 1763 k. preuss. w. Geh. Staats-minister und war von 1770—1779 Grosskarozler, wurde aher in letz-terem Jahre in Folge des bekannten Arnold'schen Processes seinerDienste als Grosskanzler entlassen. Man nahm später allgemein an,dass Arnold den König Friedrich II. durch falsche Angaben hinter-gangen und dass das Kammergericht nur pflichtgemäss gehandelt habe,