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3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
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zwei andere Brüder in der preuss. Armee, Samuel Ludwig v. F., Ma-jor im Dragoner-Regimente Bayreuth', welcher sich bei Hohenfried-berg sehr auszeichnete u. Marcus Daniel v. F., Hauptmann bei Czett-ritz-Dragonern. Der zuerst genannte General - Major Gabriel Monodv. F. besass die Urschkauer Güter bei Glogau und war zweimal ver-mählt, zuerst mit einer v. Kalkreuth und später mit einer v. Bülow,hinterliess aber keine Nachkommenschaft. Ein Neife desselben zeich-nete sich bei der Belagerung von Torgau aus u. war später Invaliden-Hauptmann zu Herford. •— Im Königreiche Bayern wurde in dieFreiherrnclasse der Adelsmatrikel eingetragen und zwar am 4. Dec.1817 Alexander Heinrich Theodor Freiherr v. Froideville, geb. 1802,Eleve im königl. Cadetten- Corps zu München. Der Vater desselbenwar derEmpfänger des oben erwähnten französischen Reicks-Baronen-Diplom, doch fehlen über denselben weitere Nachrichten.

Biograph. Lexieon aller Helden etc. I. S. 435 u. 1F. — May, Histoir Militairo de laSuisse, VII. 8. 481. — v. Lang, Supplem. S. 43 unö 44. —N. Pr. A.-L. II. S. 20U. — Frh.v. Ledebur, I. S. 237 u. III. 8. 255. — W.-B. d. Kgr. Bayern, III. 1. u. v. Wölckern, Abtheil. 3.

Froidevo, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplomvon 1785 für Joseph Froidevo, k. k. Hofrath.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz..-Bd. S. 142.

Froniberg. Reichsadelsstand. Bestätigungs- Diplom vom 9. Mai1732 für Christian Friedrich Fromberg, k. poln. und kursächs. Com-merzienrath, Herrn auf Kieslingswalde etc., wegen treu geleisteterDienste und in Betracht seiner adeligen Abkunft mit Besserung undMehrung des Wappens: (Schild geviert: 1 und 4 von Silber u. Rothdurch eine rechte Stufe getheilt: Wappen des bayerischen Geschlechtsv. Fromberg (Fronberg) und 2 und 3 in Blau ein grüner Berg miteinem, auf der ^Spitze desselben stehenden, grünen Baume). Der er-neuerte Adelsstand wurde in Kursachsen 1. Dec. 1732 notificirt. —Der Empfänger des Adels-Bestätigungsdiploms stammte aus einemalten, aus Bayern nach Schlesien gekommenen Adelsgeschleckte, auswelchem mehrere Glieder den Adel abgelegt hatten und dessen Vaterzu Hirschberg in Schlesien durch seine mercantilischen Kenntnisseden Grund zu der späteren Blüthe des Handels in dieser Stadt gelegthatte. Die Familie erwarb in der Oberlausitz ansehnliche Güter undblühte in Sachsen und Preussen fort. -—Julius Bernhard v. Frombergist k. säcks-. Bergrath zu Schwarzenberg und noch in neuerer Zeitstand ein Hauptmann v. F. im 31. k. preuss. Infanterie-Regiment u.ein Premier-Lieut. v. F. in der Artillerie des 1. Aufgebots d. 2. Ba-tall. des 7. Landwehr-Regim.

llandschriftl. Notizen. — Freih. v. Ledebur, I. S. 237 und III. S. 255. — Dorst. Allg.W.-B. I. S. 112. — W.-B. der sächs. {Staaten, II. 64. — Kneschke, I. 8. 156 und 157. —Schlesisches W.-B. II. Nr. 151. — v. llefner, sächs. Adel, Tab. 29. und S. 27.

Fromliolil. Böhmischer Adelsstand. Diplom von 1733 für Gott-fried Ferdinand Fromhold, Secretair bei dem Domcapitel St. Johannzu Breslau.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 291.

Fromm v. Frommenthal. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1811 für Caspar Fromm, k. k. Lieutenant bei Carl Eugen GrafErbach-Infanterie.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 291.