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gest. 1824, k. säclis. Ober-Kammerherr, Herr auf Rötha, mit Born-holz etc. Derselbe kaufte von seinem Vetter die andere Hälfte desAmtes Rammelburg, so wie von einem v. Schönfeld das RittergutTrachenau u. war in erster Ehe mit Jobanne Friederike v. Krosigk,gest. 1781 und in zweiter mit Julie Caroline Grf v. d. Schulenburg a.d. Hause Wolfsburg, gest. 1803, vermählt. Aus dieser zweiten Ehestammt das jetzige Haupt der jüngeren Hauptlinie: Freiherr Fried-rich, geb. 1796, Besitzer von Rötha mit Podschütz, Geschwitz, Gross-Petschau Espenheim u. der Abtei bei Borna, so wie des Gutes Trache-nau mit Treppendorf, k. sächs. Kammerh. u. Geh. Finanzrath, Dom-herr zu Naumburg etc., verm. in erster Ehe mit Augusta Grf. v. Ein-siedeln, geb. 1805 (gesell.) u in zweiter mit Mathilde Grf. v. Kanitz,geb. 1821. — Die beiden Brüder des Freiherrn Friedrich sind, nebenvier Schwestern: Freih. Ernpt, geb. 1800, Besitzer des Amtes Ram-melburg mit Hayda und Hilkenschwenda, k. preuss. Kammerherr etc.,vermählt in erster Ehe mit Clara Grf. v. d. Schulenburg-Wolfsburg,gest. 1852 und fn zweiter 1854 mit Caroline Freiin v. und zu Gilsa,geb. 1833 und Freiherr Hermann, geb. 1802, k. sächs. Kammerherr,verm. mit Camilla Freiin v. Brandenstein aus d. Hause Wüstenstein,geb. 1806, aus welcher Ehe, neben einer Tochter, vier Söhne stam-men: die Freiherren: Heinrich, geb. 1831, k. sächs. Lieutenant; Jo-hannes,-geb. 1832, k. k. Lieuten. in d. A., Ernst, geb. 1836 u. Carl,geb. 1847. Von diesen Söhnen hat Freih. Johannes, durch Legat des1842 verstorbenen k. sächs. General-Lieutenants v.Leysser, Besitzerdes Fideicommiss- und Majorats-Gutes Friedrichsthal bei Berg-Giess-hübel, mit Königl. Bestätigung vom 19. Mai 1843 mit seinem ange-stammten Namen und Wappen den Natneu und das Wappen der v.Leysser vereinigt und schreibt sich demnach Freiherr v. Friesen, ge-nannt v. Leisser.
II. Wilhelmi, Friesischer Stamm in einer Hochzeitspredigt, Leipzig, 1651 und desselbenCÖlum stellntum Frisiacum. Lips. 1659. — Knauth , S. 506 u. 507. — Val. König, I. S. 393—415. - Gauhe, I. S. 564—568 und II. S. 303—307. — N. Geneal. Handb. 1777. S. 206 und1778. S. 206. — v. Uechtritz, Diplom. Nachrichten, f. S. 67—71. — Jacobi , 1800, II. S. 713.
— Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 14. — N. Pr. A.-L. II. S. 197. — Geneal. Taschenb.d. freih. Häuser, 1S53. S. 124—129 u. 1859. S. 203—206. — Freih. v. Ledebur, I. S. 235 undIII. S. 255. — Siebmacher, I. 149: die Friesen, Thüringisch. — Tyroff, I. S2. — W.-B. d.sächs. Staat. I. 53 : Freih. v. F. und IX. 9: Freih. v. Friesen-Leyser. — v. Briesen und L.Bergmann, W.-B. des Johanuit. Ordens, Lief. 1. Tab. 3. — v. Hefner, sächs. Adel, Tab. 8und 9 und S. 9 und 10, und preuss. Adel, Tab. 52 und S. 43.
Friesendoff, s. Cronenwerth, Freiherren, Bd. II. S. 366.
Frieseildorf, Freysendorp. Altes, westphälisches Adelsgeschlecht,welches in der Grafschaft Mark schon 1419 Camen besass, zu dieserBesitzung später andere Güter erwarb und im 17. Jahrh. auch imHannoverschen und in Liefland begütert wurde. In der GrafschaftMark stand dem Geschlechte noch 1711 Heringhoff in Camen, 1719Opherdicke und 1720 Kotten zu. Später ist der Stamm ausgegangen.
— Hermann Heinrich v. F. auf Opherdicke, gest. 1670, hatte 6 Söhnehinterlassen. Zu diesem Stamme gehörte auch Johann Friedrich v.Friesendorf, Herr auf Herdicke u. Kyrupp, welcher den schwedischenFreiherrnstand unter dem Namen: v. Cronenwerth, s. den betreffen-den Artikel Bd. II. S. 366 erhalten hatte.
js\ Pr. A.-L. V. S. 166. — Freih, v. Ledebur , I. S. 235.