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Kricsenliausen, aucli Gräfin. Reichsgrafenstand. Diplom vom14. März 1752 für Philippine Elisabeth v. Friesenhausen. Dieselbe,Tochter des kurpfälzischen Ober-Stallmeisters Philipp Sigismund v.Friesenhausen, hatte sich 1712 mit Friedrich Ernst Grafen v.Seliaum-burg-Lippe-Alverdissen vermählt und starb 3. August 1764. — West-phälisches Adelsgeschlecht, namentlich im Lippeschen begütert, wel-ches bereits 1600 Ober- und Nieder-Maspe und Nieder-Belle u. 1662Steinheim besas's. Der Stamm breitete sich aus den Häusern Maspeund Belle weiter aus, war im 18. Jahrhunderte auch mit Amorkamp,Schmeckhausen und Horn begütert u. hatte letzteres Gut noch 1790inne. — Carl Wilhelm v. Friesenhausen, grossbritann. General starb1784. — Weitere Nachrichten über den Stamm fehlen.
<rauhe , I. S. 56S: am Schlüsse des Artikels: Friesen. — Zedier, IX. S. 2122. — N. Gc-neal. Handb. 1778. Nachtr. II. S. 9. — Jacobi , 1800. IT. S. 108 : Gr. zu der Lippe - Alverdis-sen. — N. Pr. A.-L. V. S. .166. — Freili. v. Ledebur , I. S. 235. — Suppl. zu Siebm. W.-B.
ITiesshainer. Altes, bayerisches Adelsgeschlecht aus Friesheimunweit Stadt am Hof u. Regensburg. Georg F. war 1442 fürstl. Zoll-ner zu Oetting am Inn und Ulrich F. schrieb sich 1482 : v. Euchen-dorf. — Adam und Melchior F. zu Siebenhirten erhielten in Nieder-Oesterreich 1508 einige landesfürstl. Lehenstücke und Gülten undWolfgang F., Herr zu Eberstorf, Oberst-Kämm. in Oesterreich, 1512verschiedene Eberstorfische Lehen. Spätere Glieder des Stammeskommen in Nieder-Oesterreich nicht mehr vor u. auch in Bayern gingder Stamm aus.
Wigul Hund, III. S. 316. — Wissgrill, III. S. 105. — Monum. boic. IV. S. 400.
liininnl, Grafen. Erbländisch-österr. Grafenstand. Diplom vom27. Aug. 1828 für Johann Philipp, nach anderen Angaben JohannMaria Freiherrn.v. Frimont, k. k. General der Cavallerie und Hof-Kriegs-Raths-Präsidenten etc., mit einer Dotation von sechs Ort-schaften im Biliarer Comitate in Ungarn, deren Ilauptgut: Palota,eine Stunde von Gross-Wardein liegt. — Altes, lothringensches Adels-geschlecht, aus welchem in der ersten Hälfte des 18. Jahrb. Spros-sen nach Oesterreich kamen. Der alte Adel des Stammes wurdedurch Diplom von 1766 ttir Peter Franz v. F., k. k. Oberst-Lieute-nant bei dem Wurmserschen Corps, unter Verleihung des Reichs-Adelsstandes, bestätigt und den Grafenstand brachte, wie augegeben,Johann Philipp v. F. in die Familie. Derselbe, gest. 1Ö31,— einSohn des Dominique de F., welcher als Major im Regimente Rou-grave die k. französ. Kriegsdienste verlassen und 1766 als Gouver-neur der-Intendanz zu Finstringen in Deutsch - Lothringen gestorbenwar — hatte 1808 den erbländ.-österr. Freiherrnstand für das ganzeGeschlecht erhalten, war auch 30. Nov. 1821 von dem Könige beiderSicilien Ferdinand I. zum neapolitanischen Fürsten v. Antrodoco er-nannt worden. Aus seiner Ehe mit Catharina Mitterbacher v. Mit-ternburg entspross Adalbert Graf Frimont v. Palota, Fürst v. Antro-doco, geb. 1817. Die Schwester desselben, Grf. Theodore, geb.1812,vermählte sich 1834 mit Andreas Lanyay v. Nagy-Lönya und Väsa-ros-Nameny, k. k. Kämm, und Rittm. in der A. — 1 Von dem Bruderdes Grafen Johann, dem Freiherrn Maria Thomas Vitalis, stammte