Druckschrift 
3 (1861) (Eberhard - Graffen)
Entstehung
Seite
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Frieilentlial, s. Pino v. Friedentlial, Ritter n. Freiherren.

Friedenzweig, s. IIo 11 ner v. Friedenzweig.

Friederich (Schild geviert: 1 und 4 in Blau eine auf einer Fels-spitze stehende, weisse Taube, im Schnabel einen grünen Palmzweighaltend; 2 ebenfalls in Blau acht silberne, kreisförmig gelegte Mün-zen und 3 der Länge nach getheilt von Blau u. Gold mit einem, einenschwarzen Thurm zeigenden, silbernen Herzschilde). Adelsstand desGrossh. Baden. Diplom von 1833 für Franz Albert Friederich, gross-herz. bad. a. o. Gesandten u. bevollm. Minister am k. württemb. Ilofe.Derselbe war später Gesandter am k. franz. Hofe.

Gast, Arlelsbnch des Grosshorz'ogthiirnfs Baden, Abtheilung 3.

Friedet ich v. Friedenherg. Erbländ. -österr. Adelsstand. Diplomvon 1753 für Johann Caspar Friederich, Wechsler zu Prag, mit demPrädicate: v. Friedenberg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 290. '

Friederieh v. Friedenhirt, Edler. Erbländ.-österr. Adelsstand. Di-plom von 1784 für Bernhard Valentin Friederich, Dechanten u. Pfar-rer zu Raabs, wegen 32jähriger Dienstleistung, mit dem Prädicate:Edler v. Friedenhirt.

Megerle v. Mühlfeld, S. 186.

Fricdeshaiin, Friedesheim, auch Freiherren. Erbländ.-Österreich.Freiherrnstand. Diplom vom K. Leopold I. für Christoph Ferdinandv. Friedeshaim, früher k. k. Rittmeister, und für die Vettern dessel-ben, Georg Ehrenreich und Adolph Günther v. Friedeshaim. — Altes,niederösterreichisches Adelsgeschlecht, welches ursprünglich den Na-men: Böham führte, aber mit den Böham der Behaim zu Haggenberg, s.Bd. I, S. 272 u. 273, in keiner Verbindung stand. Dasselbe stammteaus Böhmen und war später aus Böhmen nach Schwaben, Tirol undOesterreich gekommen. — Joachim Böham war schon 13Q7 bekannt,hatte aus seiner Ehe mit Elisabeth Greifensteiner oder von Greifen-stein viele Kinder und lebte noch 1441. Von seinen Kindern sind nurdie Söhne, Wilhelm, Adam und Bernhard, welche 1458 urkundlichals Brüder und als Sohne des Joachim Beham auftreten, zu mann-barem Alter gekommen u. nur der Jüngste, Bernhard, hat den Stammfortgesetzt. Derselbe, gest. 1507, nahm zuerst ig Schwaben den Na-men: v. Friedeshaim an und diente zuerst dem Erzherzog Sigismundin Tirol und später dem K. Maximilian I. in der Landvogtei Schwa-ben. Von seinen Söhnen aus der Ehe mit Barbara v. Hönigl kam derAelteste, Bernhard der Jüngere, gest. 1547, nach Niederösterreich,kaufte 1525 die Herrschaft Lengenfeld und hinterliess aus zweiterEhe mit Margaretha v. Blumeneck, gest. 1572, eine zahlreiche Nach-kommenschaft. Von seinen Söhnen stifteten Ludwig Böham v. Frie-deshaim, Wilhelm Bernhard B. v. F. u. Johann Thomas B. v. F. dreiLinien. Von Ludwig B. v. F., gest. 1580, verm. mit Dorothea v. Hoh-berg, stammte Melchior v. F., welcher, da seine Kinder aus der Ehemit Susanna v. Mamming jung starben, seine Linie wieder schloss. —Wilhelm Bernhard B. v. F., niederösterr. Regierungsrath, hatte 1580